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  Kleine Sonderausstellung im Hbf Nürnberg
Geschrieben von: Florian Bleymann - Gestern, 20:02 - Forum: Aktuelles aus der Astronomie - Antworten (5)

Servus,

im Hauptbahnhof Nürnberg gibt es seit dieser Woche bis zum 31.03.2017 eine kleine Sonderausstellung zur Astronomie. Klein aber Fein, mit ein paar Leinwänden, Bildern und Erklärung. Leider nicht mehr, aber im Bahnhof halten sich die Leute ja nicht lange auf. Zur Anregung reicht es auf jeden Fall, viele bleiben stehen und Gucken und Lesen.

Hier ein paar Bilder dazu:

           
           
   

Also, wer von euch mal im Hauptbahnhof Nürnberg vorbeikommt, schaut mal in die Mittelhalle des Bahnhofsgebäudes. Von den Gleisen kommend auf der rechten Seite vor dem Müller Drogerie Markt steht das Ganze.

Grüße,

Florian

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  Beobachtungsbericht vom 16.03.17
Geschrieben von: Steffen - Gestern, 14:19 - Forum: Beobachtungsberichte - Antworten (2)

Hallo zusammen,

ich möchte mein Beobachtungsbericht vom vergangen Do. mit euch teilen.
 
Da ich bereits seit ca. 1 Monat nicht mehr den Sternenhimmel studieren konnte, habe ich am Do. zugeschlagen. Als Einsteiger finde ich es immer noch interessant, wie schnell die Sternbilder weiter wandern. Klar hat man das Wissen darüber schon lange, aber seitdem man sich damit beschäftigt u. regelmäßig darauf achtet nimmt man das viel mehr wahr.
 
Zuerst habe ich den Orionnebel bei 40x angeschaut. Alles schön klar u. ein toller Beginn. Die 4 Sterne innen sind klar zu erkennen - sogar bei 240x. Nun wollte ich noch einen drauf setzen und habe eine 2x Barlowlinse drauf gesetzt u. mir die 4 Sterne bei 480x angeschaut. Klar war es verschwommen u. hat eig. nichts gebracht. Aber es hat funktioniert. Big Grin
 
Eine Frage hierzu: Warum sind auf den Bildern im Internet diese 4 Sterne fast nie zu sehen? Hängt das mit einer Überbelichtung zusammen?
 
Nun habe ich mir noch mal den Unterschied zw. dem 5mm Planetary Okular (Leihgabe von Thomas. Dankeschön! Daumen hoch ) u. meinem billigen 10mm Okular mit Barlowlinse verglichen. Beides entspricht 240x. Ich kann deutlich den Unterschied zwischen den Gesichtsfeldern von 68° und glaube 50° erkennen. 68° macht natürlich mehr Spaß. Zudem war das billige Okular deutlich lichtschwächer, was wahrschl. auch an der Barlowlinse lag. Erkenntnis: Für Mond u. helle Objekte ist die Barlowlinse OK u. für Lichtschwache sollte es lieber ein entsprechendes Okular sein.
 
Nach dem Orionnebel habe ich mir kurz den M78 angeschaut, den ich kaum gesehen habe. Vermutlich war es auf meinem Balkon u. dem beleuchteten Wohnzimmer im Rücken zu hell dafür. Im Anschluss habe ich unterhalb von Sirius M41 gesucht u. schnell gefunden.
 
Nun war das Aufwärmprogramm erledigt u. ich wollte was für mich neues sehen. In meinem Buch (101 Himmelsobjekte, die man gesehen haben muss) habe ich mir den M67 und M44 im Krebs rausgesucht. Natürlich habe ich mir die Einzelheiten nicht genauer durchgelesen u. wollte gleich ungeduldig loslegen.
 
M67 tauchte schnell im Okular auf u. ich freute mich darüber es schnell gefunden zu haben. M67 war für mich jetzt nicht soo besonderes, ist halt ein Sternenhaufen. Könnte auch einer der anderen Sternhaufen gewesen sein, die ich bis jetzt jemals sehen durfte. Daher bin ich recht schnell weiter zum zweiten Objekt dem M44. Ich hab einfach mal am Himmel abgetastet (rastermäßig den Himmel abgegrast), weil vom Balkon es heute nicht dunkel genug war um es mit Sternhopping zu probieren. Plötzlich ist er in meinem 30mm Okular (40x) aufgetaucht. Wow! Damit habe ich nicht gerechnet. Das 30mm Okular war gefüllt von lichtstarken Sternen, die mich wie Leuchtdioden „blendeten“. M44 war so hell wie die Plejaden nur mit viel mehr Sterne. Ich war sowas von beeindruckt, weil ich mit was ähnlichem lichtschwachen wie M67 gerechnet habe.
Dadurch, dass ich mich nicht im Buch vorher genauer informiert habe, hatte ich dieses Wow-Erlebnis.
 
21:20Uhr fingen die Kirchenglocken in Rottenbauer an zu läuten um an die Zerstörung Würzburgs vor 72 Jahren zu gedenken. Es war ein seltsames Gefühl auf meinem Balkon zu sitzen und den wunderschönen Sternenhimmel in Frieden u. gesund sehen zu dürfen. Dankend für meine tollen Erlebnisse heute, habe ich meine Sachen zusammen gepackt u. habe meine Besichtigungstour für heute beendet….
 
 

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  Guiding mit 9x50 Sucher?
Geschrieben von: Aaerox - 21.03.2017, 17:08 - Forum: Fotografie - Antworten (7)

Hallo zusammen. Smile

Ich hab jetzt die untiefen des Forums durchsucht, aber nichts passendes dazu gefunden. Ich möchte mir demnächst ein Guiding-System für meinen 81mm APO zulegen, auf dem ich aber nicht unbedingt ein Leitrohr befestigen will. Meine Idee war deswegen mit Hilfe des 9x50 Suchers zu guiden, der bei meinem Skywatcher Newton dabei war. Hat jemand Erfahrungen damit?
Dabei würde der 9x50 Sucher (nicht der beleuchtete, der normal geradsichtige), ein Parfokal-Adapter und ein 1,25" Klemmring zum Einsatz kommen. Als Kamera würde ich dabei wohl zur wohlbekannten ALccd5L-IIc greifen, die ich bis zum Fokuspunkt "durchschieben" könnte.
Allerdings habe ich in diversen Foren auch gelesen, dass es trotz allem Probleme mit dem Fokus geben kann.

Als Alternative hätte ich eine Kombination aus dieser Altair GPCAM2 und dem passenden Guidescope. Technisch scheinen sich die ALccd5L und die GPCAM2 nicht viel zu nehmen, die GPCAM2 hat allerdings den Vorteil, dass sie Mono statt Farbe ist. Preislich würde ich mit der "Bastel"-Variante etwas billiger fahren, zumal ich den Sucher ja schon habe. Ohne Sucher würde das ganze ca. 250€ kosten. Die Altair-Combo würde 303€ kosten, zumindest nach aktuellem Pfundkurs. Big Grin

Deshalb meine Frage vorallem an die erfahrenen Astrofotografen hier: Habt ihr (gute/schlechte) Erfahrungen mit der ALccd5L-IIc gemacht? Seht ihr als Experten eventuell doch gravierende Unterschiede bei den beiden Kameras?

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  Sternhaufen im Fuhrmann
Geschrieben von: Astrokarsten - 21.03.2017, 06:26 - Forum: Deep Sky - Antworten (5)

Hallo Freunde,

im November und Dezember 2016 lag mein Schwerpunkt im Fuhrmann. Im Dezember konnte ich insgesamt 3 Nächte die Gegend um Messier 38 fotografieren. Das Bild zeigt mehrere offene Sternhaufen und rote Wasserstoffwolken, die durch heisse blaus Sterne zum Leuchten angeregt werden.
 
Das Bild ist heute AdW von Kalenderwoche 12 und Peter Riepe hat in seiner tollen Beschreibung viele Informationen zu den Objekten im Bild zusammen getragen. Der Link dorthin nachstehend.
 
https://www.astronomie.de/neuigkeiten/de...uriga-ob2/
 
Die Farbe habe ich mit 6 mal 600 und 69 mal 300 Sekunden bei ISO 800 belichtet. Kalibriert mit 50 Bias, 30 Darks und 25 Flats. EOS400Da am ED80 von Skywatcher auf NEQ6.
Zusätzlich habe ich durch einen 12nm Optolong Halpha Clip-Filter 26 x 600 Sekunden Schmalband zum pushen der roten Nebel fotografiert. Die Daten wurden ebenfalls mit Flat, Bias und Dark kalibriert.
 
Insgesamt sind das 6:45 h RGB und 4:20 h Halpha

   
 
Ich hoffe das Bild gefällt Euch.

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  M51 mit 20Zoll CDK
Geschrieben von: Ralf - 18.03.2017, 17:47 - Forum: Deep Sky - Antworten (9)

Für die Galaxienfreunde ist M51 ein Objekt dass wohl jeder schon fotografiert hat und immer wieder ein Thema ist.
Die Daten stammen vom FKG bzw. der Unisternwarte in Hettstadt vom 20Zoll CDK. Die Belichtungen wurden über 8 Nächte von Schülern zusammengetragen und dazwischen die Kamera jedesmal weggenommen. Die Rohdaten bekam ich auf einem Stick und nach Ordnung und Sichtung der Daten konnte nicht jedes Bild verwendet werden, aber in Summe sind es doch 10h rgb mit Einzelbelichtungen von je 20min die zusammenkamen. Hier wurde fleißig belichtet Daumen hoch

Die Nächte waren unterschiedlich gut und die Flatkorrektur ist ein echtes Problem dabei. Das Stackingprogramm hat mehrfach wegen dem Versatz oder Drehung der Bilder Pixelsalat produziert aber am Ende hatte ich dann brauchbar gestackte Summenbilder mit starken Gradienten.

Was tun in der Not? Natürlich um Beistand bitten den ich mit Christoph schnell fand. Dank Christoph´s " PS" und KnowHow konnte erste Hilfe geleistet werden. Wir haben uns dann auf diese Version hier geeinigt die eines reines RGB Bild aus 10h in Summe zeigt.
Kamera ist die große Moravian G4 mit 9ym Pixeln, 16Mio an der Zahl sowie Croma Filter.
Wenn Lumminanzen belichtet und nachgeliefert werden kann die Tiefe und Glätte bestimmt weiter gesteigert werden.
Schönen Dank ans FKG und Christoph!
CS Ralf


   

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  ALccd-QHY 5L ll - Kaputte Platine
Geschrieben von: JohnnyB - 16.03.2017, 19:53 - Forum: Fehler und Lösungen - Antworten (1)

Mahlzeit.

Ich hatte mit ja vor einiger Zeit die genannte Kamera zum guiden gekauft.
Beim ersten bzw zweiten mal lief alles ohne Probleme obwohl da schon ein doch recht eigenartiges Streifenmuster iM PHD2 zu sehen war.
Beim dritten und vierten einsatz war das so stark das ich nur noch mit Mühe einen Stern finden konnte.
Egal welche Einstellungen im PHD gemacht wurden, das Billd änderte sich nicht....

Nach ettlichen versuchen und Kabel bzw. Kamera wechsel und Treiber neu installieren war klar, irgendwas stimmt an der Kamera nicht.

Nur was !?

Kurzerhand, treu nach dem Motto, "return to sender"

Heute kam sie wieder (bei Stefan an) mit dem vermerk das die Platine einen Schaden hatte.

Jetzt läuft sie wieder und das seltsame Streifenmuster ist weg.

Im Bild ist das fehlerhafte Bild meiner Kamera zu sehen:

   

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  Astronomietag in Gerchsheim
Geschrieben von: Winfried Berberich - 15.03.2017, 19:12 - Forum: Treffen, Termine und Veranstaltungen - Antworten (2)

Hallo, 

irgendwie ist mein Post verschwunden.
Ich würde gerne wissen, wer am Astronomietag zu uns nach Gerchsheim kommt.
Gleiche Veranstaltung wie jedes Jahr (mir Kartoffelsalat und Würstchen....)

Gruß
Winfried

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  Astronomietag - wer kommt zu uns?
Geschrieben von: Winfried Berberich - 15.03.2017, 09:12 - Forum: Treffen, Termine und Veranstaltungen - Antworten (11)

Hallo,

derzeit bereite ich mich auf den Astronomietag vor.
Alles wie immer, Straßensperrung, Wiener mit Kartoffelsalat... ihr kennt es ja.

Nur: wer kommt mit seinem Teleskop zu uns?
Alleine wird`s bei gutem Wetter kaum möglich sein. Und wenn nicht, dann eben die Würstchen statt um 24 Uhr wieder um 19 Uhr.....

Meldet Euch!
Gruß
Winfried

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  G11 Monti-Kopf mit Steuerung und Zubehör
Geschrieben von: molar - 12.03.2017, 15:04 - Forum: Biete - Keine Antworten

Wegen Umstieg auf Absolut-Encoder:


- G11 mit Escap530 an RA und Avalon(Zahnriemen) an Dec.
- Je ein Ersatzmotor s.o.
- Steuerung LFEP (letzte Firmware ist als Datei vorhanden für eventuelles Hardreset).
- Ovisonschnecke an RA, Ovisongehäuse mit Präzisionsschnecke(Losmandy) an Dec.
- Dec-Achse von RA-Achse trennbar mit Losmandy-Set.
- 29V-Netzteil für Steuerung.
- Losmandy Polsucher mit neuester Skala
- Nikon-Winkelsucher für Polsucher
- Pole-Master-Adapter
- Gegengewichte 3.5 ,5 und Wegen Umstieg auf Absolut-Encoder:



- G11 mit Escap530 an RA und Avalon(Zahnriemen) an Dec.

- Je ein Ersatzmotor s.o.

- Steuerung LFEP (letzte Firmware ist als Datei vorhanden für eventuelles Hardreset).

- Ovisonschnecke an RA, Ovisongehäuse mit Präzisionsschnecke(Losmandy) an Dec.

- Dec-Achse von RA-Achse trennbar mit Losmandy-Set.

- 29V-Netzteil für Steuerung.

- Losmandy Polsucher mit neuester Skala

- Nikon-Winkelsucher für Polsucher

- Pole-Master-Adapter

- Gegengewichte 3.5 ,5 und 10kg

- Adapter Berlebach Planet an Losmandy

- Baader 370mm Pan EQ Dual-Mounting-Klemme



Alles in 1a Zustand, sehr gute Guiding-Performance mit Autoguider. Mit Terminvereinbarung Besichtigung vor Ort möglich und empfohlen.

Kein Versand! Verkauf komplett!



VB 2500,-



Grüsse und CS


Thomas10kg
- Adapter Berlebach Planet an Losmandy
- Baader 370mm Pan EQ Dual-Mounting-Klemme

Alles in 1a Zustand, sehr gute Guiding-Performance mit Autoguider. Mit Terminvereinbarung Besichtigung vor Ort möglich und empfohlen.
Kein Versand! Verkauf komplett!

VB 2500,-

Grüsse und CS

Thomas
   
   

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  Eng, enger, Doppelsterne
Geschrieben von: Winfried Berberich - 12.03.2017, 12:06 - Forum: Beobachtungsberichte - Antworten (5)

Hallo die Runde,

nach Beendigung der Frühjahrstagung gestern wollte Uwe Pilz einmal meinen ED Refraktor testet. Jedesmal wenn er hier war, war der Himmel dicht.
Am Samstag abend war es endlich einmal so weit, der Himmel war wolkenlos, der Mond allerdings fast schon voll. Aber das stört die Doppelsternbeobachtung ja nicht, also schoben wir die Schiebedachhütte nach dem Abendessen auf.

Während die anderen noch am Essen waren, testete ich kurz, ob nach 3 Monaten Abstinenz alles noch ordnungsgemäß funktionier. Es tat es, Phi-Beta Monoceros wurde sogort gefunden und stand recht zentiert im 13mm Ethos.
Mit einem Abstand von 3" natürlich ein einfaches Objekt, wollte ja sichergehen, daß die Montierung das gesuchte auch findet.

Dann kam Uwe mit seiner kurzen Liste heraus. Es sollte an die Grenze des Möglichen gehen.

Erstes Objkt war das Zweifachsystem Zeta Cancer. Mit einem Abstand von 1" war dieses System eine Leichtigkeit, beide Komponenten waren Klar getrennt.
Zweites Objekt war 78 Ursa major, ein Dreifachsystem, ebenfalls mit 1" Abstand. Auch hier konnten die beiden Hauptkomponenten gut getrennt werden. Das Dritte Element schien zu schwach, bzw. es zogen leichte Schleierwolken auf, dünn genug für die Hauptkomponenten, zu viel wohl für den dritten.

Das war mal der "Einstieg". Nun sollte der Refraktor zeigen, was er kann!
7Taurus nahmen wir ins Vesier, ein Dreifachsystem mit 0,6" Distanz. Das wäre (mein) Rekord gewesen! Und: wir schafften es! Alle drei Komponenten konnten erkannt werden, die nahen als längliche acht, horizontal nebeneinander, wobei die "Kerne" schon deutlich in der 8 erkennbar waren.

Uwe wollte nun noch eine Schippe drauflegen, ich stellte Phi majoris ein, ein Doppelstern mit angegebenen 0,4" Abstand. Wir mussten lange schauen und bis zu einer Vergrößerung von 257x hochgehen und sahen einen Stern, dessen Beugungsscheibchen auf der östlichen Seite unterbrochen war. Dort zuckte unregelmäßig ein winziges Lichtpünktchen auf, das wir beide mehrfach bestätigen konnten.
Mein absoluter Rekord war damit gebrochen. Ob ich es alleine geschafft hätte? - Ich weiß es nicht, gemeinsam hängt man sich eben mehr rein. Alleine hätte ich wohl gesagt, da ist nichts. Aber wenn man von einer zweiten Person gezwungen wird, noch genauer hinzuschauen, dann klappt es tatsächlich.

Nach diese Beobachtungen gingen wir an den Computer, denn die von uns ausgesuchten Sterne waren in ihrer Beschreibung schon mehr als 30 Jahre alt und die Abstände verändern sich damit natürlich, manchmal sogar extrem. Fast alle Daten stimmten aber überein, nur der letzte (Phi majoris) hatte anstelle der angegebenen 0.4" einen nur "größeren" Abstand von 0,45".

Ein Abend, der mal wieder so richtig Freude gemacht hat.
Das Instrumentarium:
Explore Scientific ED 127/952mm Carbon auf der EQ8, Okulare Ethos 8mm und 3,7mm, Aufsuchokular Ethos 13mm.
Beobachter: Uwe Pilz und meine Wenigkeit als "OIperator"....

Liebe Grüße
Winfried

P.S.: die Zeichnungen habe ich nicht, die hat Uwe gemacht und mitgenommen. Alle Daten haben wir gemeinsam erarbeitet und die Bestätigungen gemeinsam getroffen.

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