Hallo, Gast
Du musst dich registrieren bevor du auf unserer Seite Beiträge schreiben kannst.

Benutzername
  

Passwort
  





Durchsuche Foren

(Erweiterte Suche)

Foren-Statistiken
» Mitglieder: 277
» Neuestes Mitglied: mare_imbrium
» Foren-Themen: 5.012
» Foren-Beiträge: 35.084

Komplettstatistiken

Aktive Themen
Sternzeit bei DKB live
Forum: Zubehör & Sonstiges
Letzter Beitrag: tigitary
Gestern, 15:32
» Antworten: 0
» Ansichten: 33
Orion Nebel M42
Forum: Deep Sky
Letzter Beitrag: Astrokarsten
Gestern, 08:49
» Antworten: 3
» Ansichten: 111
Orionnebel Fotografie aus...
Forum: Aktuelles aus der Astronomie
Letzter Beitrag: Andreas Paul
19.08.2019, 20:58
» Antworten: 4
» Ansichten: 87
118. Astro-Stammtisch
Forum: Treffen, Termine und Veranstaltungen
Letzter Beitrag: CorCaroli
19.08.2019, 16:12
» Antworten: 35
» Ansichten: 921
Saturn und Jupiter am 16....
Forum: Unser Sonnensystem
Letzter Beitrag: Christoph
18.08.2019, 20:35
» Antworten: 3
» Ansichten: 85
AME 2019 - Fahrgemeinscha...
Forum: Treffen, Termine und Veranstaltungen
Letzter Beitrag: Uwe
18.08.2019, 17:00
» Antworten: 5
» Ansichten: 59
Unser Augenabstand
Forum: Teleskope & Optik
Letzter Beitrag: tigitary
15.08.2019, 12:35
» Antworten: 8
» Ansichten: 265
HUTT - letztes Wochenende...
Forum: Treffen, Termine und Veranstaltungen
Letzter Beitrag: Andreas Paul
14.08.2019, 21:00
» Antworten: 1
» Ansichten: 48
M22 - nach dem heißesten ...
Forum: Deep Sky
Letzter Beitrag: Florian B.
14.08.2019, 18:16
» Antworten: 10
» Ansichten: 322
Tabbys Stern und Starlink
Forum: Beobachtungsberichte
Letzter Beitrag: Uwe
13.08.2019, 19:48
» Antworten: 2
» Ansichten: 237

 
  Himmelsansichten am Schweriner See
Geschrieben von: Uwe - 09.08.2019, 18:06 - Forum: Beobachtungsberichte - Keine Antworten

BB vom 07.08. und 08.08.

Hallo, 
die Tage waren vom Wetter her besser als gemeldet, so dass ich den TMB als Reiseteleskop schonmal gut einsetzten konnte. Vorgestern waren der Halbmond und Jupiter zumindest ansehnlich. Höhere Bäume im Südwesten ließen allerdings nur ein kleines Zeitfenster für den Gasriesen. Unseren Nachbar konnte ich bis ca. 100x vergrößern. Insgesamt betrug die Beobachtungszeit etwas mehr als eine Stunde, dann zogen Wolken auf. 
Die Nacht auf heute war deutlich besser und es blieb klar. 

Mit 160x zeichnete ich den Mondkrater Manzinus, der vom einfallenden Sonnenlicht beschienen tolle Kontraste bot.

Später als Luna untergegangen war, wurde der Himmel dunkler und dunkler. Hier rund um den See ist es dünn besiedelt. Schwerin und Wismar liegen weit genug entfernt und die Beleuchtung um das Ferienhaus ist spärlich. Unsere Milchstraße spannte sich toll strukturiert über den gesamten Himmel. Hellere Ms waren mit bloßem Auge zu erkennen. M31, M13, H und Chi, M33 indirekt...und dann zogen auch einige Sternschnuppen ihre Bahnen. Bis 2:00 Uhr hielt ich aus und genoss die Ansicht. Es war eine klasse Nacht!

Drucke diesen Beitrag

  M22 - nach dem heißesten Tag des Jahres
Geschrieben von: Torsten - 30.07.2019, 11:35 - Forum: Deep Sky - Antworten (10)

Auch die Nacht am 25.07. war ordentlich warm. Also raus und schauen was möglich ist.

Hier nun ein Schnappschuss von M 22. Und zwar die gestapelte Rohaufnahme.
Ein paar Daten:
- Aufgenommen mit dem APM-LZOS 123 und Riccardi-Reducer
- Brennweite bei 553,5 mm
- insgesamt 23 Min Belichtungszeit, max. der Einzelaufnahme bei 20s
- Fitswork
- wie immer ohne Guiding

Aber das Farbspektrum will nicht passen. Okay, eventuell dem Seeing geschuldet. Lässt sich da vielleicht noch was machen? Ein paar Tipps?

   

Beste Grüße
Torsten

Drucke diesen Beitrag

  Dasselbe ist nicht das Gleiche, oder umgekehrt?
Geschrieben von: Andreas-TAL - 26.07.2019, 16:51 - Forum: Beobachtungsberichte - Antworten (7)

Gestern war der heißeste Tag des bisherigen Jahres und - die Parallelen häufen sich - vor rund 2-3 Wochen war das bei meinem „Second First-Light“ ebenso, Meteoblue publizierte ebenso irrsinnige Seeingprognosen und es war der letzte Tag vor einer Bewölkungsepisode.
Das damalige Ergebnis im Seeingbereich konnte sich sehen lassen, also warum sollte das nicht nochmal so sein?

Das war es leider nicht. War beim Alignment Jupiter noch einigermaßen ordentlich, verschlechterte er sich danach deutlich. Also Planeten-AVI (mein Ziel) war nicht möglich. 
Ich bastelte rund 15-20 Minuten mit Firecapture herum, aber da tat sich nichts. Die wirklich scharfen Momente in 3 Minuten Film ließen sich an den Fingern einer Hand abzählen. Auch mit ADC tat sich nichts. Jupiter bei 2130mm Brennweite blieb blass und unscharf, zwei braune Bänder, ganz selten war mehr auf dem Monitor zu sehen. Die Zeiss-Abbe Barlow setze ich gar nicht ein. Zu groß war die Angst, dass die Herren ZEISS und ABBE ob des flauen Bildes umgehend ihren Linsen zerplatzen lassen würden 🆘  
Also beendete ich ziemlich schnell das Experiment und ein Blick auf Saturn bestätigte mich kurz danach nochmal in meiner Entscheidung.

Also plante ich um: Wenn ich schon aufgebrochen bin, dann sollte die ganze Arbeit nicht umsonst gewesen sein. Also wurde eine SSW-Okular-Testnacht daraus - in allen Brennweiten, soweit im Seeing eben möglich.

       
Die komplette Okularserie. Sie hat eine sehr gute Vergütung. Reflexe tauchen nur bei starkem Lichteinfall auf, ansonsten glänzt und blitzt auf der Linsenoberfläche gar nichts.

Als Objekte kam die Standard“kerzen“ auf das Tablett:
Epsilon Lyrae Sterne, Vega, M57, M81, M82, M13 (auch in dieser Reihenfolge).

Nachdem ich für die SSW via U.K. ein sehr günstiges Angebot vorliegen hatte (irgendwie feiert VIXEN ein Jubiläum und zumindest die englischen Shops sind dadurch in der Preisgestaltung recht flexibel) und TS das nahezu identisch darstellen konnte, kamen die Okulare in die engere Auswahl. Ein Test mit dem 14mm SSW am Klevtsov fiel vor 2 Wochen dann so gut aus, dass die Teile bei mir Einzug hielten. Beeindruckt hat mich die Randschärfe der Okulare am Klevtsov und dass auch der Feldastigmatismus des Teleskops sehr ordentlich korrigiert ist. In habe immer wieder mal andere Okulare am TAL-250K ausprobiert, auch im ganz hohen Qualitätsbereich und keines harmonierte mit dem TAL-Klevtsov so gut, wie das SSW. Insofern war die Wahl naheliegend.

Ich buchstabiere hier jetzt nicht jedes Okular durch. Zum einen würde ich mich ziemlich oft wiederholen, zum anderen fehlen mir einfach die Kenntnisse um den feinsten Hauch von Unterschied zwischen den Okularen zu sehen.

Natürlich verzeichnen die Okulare im Randbereich um die 83 Grad ins Gesichtsfeld zu stopfen, aber das führt erstaunlicherweise zu keinen länglichen Sternen am Rand. Das defokussierte Sternscheibchen ist am Rand deutlich oval, nähert sich beim Fokussieren dann aber immer mehr der Kreisform an, um auf der „anderen Seite“ vom Fokus nahezu kreisförmig zu bleiben.

Auf der Achse sind die SSW sehr scharf und klar. In dieser Nacht hat definitiv das recht durchschnittliche Seeing die Abbildung begrenzt und nicht die Okulartechnik. Also mein Klevtsov hatte tatsächlich thermische Probleme, aber deswegen weil der HS zu kalt war und sich auch nach 2 Stunden nicht ganz in seine Sphäre geworfen hatte 😱. Tja, verkehrte Welt ... Dennoch konnten auch die Epsilon Lyrae Sterne sehr problemlos beobachtet werden, am besten im 10mm und 7,5mm SSW. Der Abstand der beide Sternpärchen ist ja für 10“ sehr großzügig. Aber auch insgesamt habe ich den Eindruck dass mein TAL-250K an Kontrastleistung erheblich zugelegt hat. Ich meine signifikant weniger Streulicht um so helle Knaller wie Vega (die „Curved Spider“ erzeugen ja einen Halo, statt Spikes) zu sehen und auch der 1. Beugungsring ist zwar hell da, aber Nummer 2 ist schon viel, viel schwächer und Nummer 3 ist nicht mehr sichtbar (vielleicht wenn das Bild extrem ruhig steht, aber das tat es nicht). Das war schon mal anders ...

M57 empfand ich im 7,5mm SSW (das ist ja schon ~280x) als sehr hell. Das ging bis 426x (5mm) hinauf. Ich kann mich täuschen, aber da war in anderen Okularen das Bild schon wahrnehmbar dunkler. Gut, die Transparenz in dieser Nacht mag hoch gewesen sein, aber ich glaube das ist auch der Effekt des großen Gesichtsfelds, dass sehr viel dunklen Hintergrund bietet und so helle Objekte vielleicht viel stärker und damit auch heller wahrgenommen werden. Festzuhalten bleibt jedoch, dass auch die Okulare selbst eine hohe Transparenz aufweisen.

M81 war dementsprechend auch - gefühlt - sehr hell im Okular. Ich freue mich schon mit diesem Teile mal kleinere Galaxien in den Blick zu nehmen. Und auch hier war die Abbildung bis zum 5mm SSW im oberen Bereich dessen was ich sonst qualitätsmäßig ins Auge bekomme.

Ihre Stärken (Kontrast im Feld bei 83 Grad) brachten die SSW dann bei M82 zum Tragen. Ich war zu faul wieder auf kleinere Brennweiten zu wechseln und schwenkte von M81 zu M82 mit dem 5mm SSW. Fast erschrocken zuckte ich vor dem hellen Lichtbalken, der quer ins komplette Gesichtsfeld flitzte, zurück. Wow, das war neu. Also die LVW (da gibt es ja auch 5mm) bekommen so etwas nicht soo überzeugend hin.

Bei den kleinen Brennweiten bemerkte ich das Kidney Beaning bei weitem nicht mehr so ausgeprägt wie beim 14mm und auch noch beim 10mm. Eine große Hilfe waren die herausdrehbaren Augenmuscheln, die als Augenauflage dienen und ihren Job sehr gut machen. So erhält man einen sehr zuverlässig reproduzierbaren Einblickpunkt. Und beim oben erwähnten Bohnensalat im Auge kommt es ja wirklich auf Zehntelmillimeter an. Was dann einfach so ist, aber da habe ich mich dann „ergeben“, weil ich das nirgendwo anders in der Kombination „randscharf“ + „bis zum Gesichtsfeldrand“ gefunden habe, ist die Tatsache, dass die Augenmuschel und nicht Feldblende das Gesichtsfeld begrenzt. Man müsste noch näher ran um die gesamten 83 Grad „auf einmal“ zu sehen, aber da wird man eben vom Kidney Beaning gestoppt, also geht man weiter weg und dann blendet die Augenmuschel ab.

   
Die Augenklappe ist herausdrehbar, das sieht man hier an dem Spalt, der entsteht insgesamt gibt es 8 mm Verstellweg

Aber meine Überlegung war: Was nützt mir ein komplett sichtbares Gesichtsfeld im Auge (andere Okulare bekommen das etwas besser hin), wenn der Effekt bei mir ist, dass ich dann am Rand zusätzlich vor allem sehen kann, dass es da unscharf ist.

So hat man den netten Effekt, dass man, wenn man leicht pendelt bemerkt, dass links und rechts davon das Bild weitergeht, oder dass man mit Augendrehen und einer kleinen Positionsveränderung der Kopfes über der Augenlinse (das macht man ganz automatisch) im Gesichtsfeld spazieren gehen kann. Gut, man kann sich das auch schön reden, aber ich finde das nicht übermäßig tragisch.

Zu guter Letzt ging es (das ist ja meine Standardzugabe am Ende) Richtung M13. Auch der war sehr beeindruckend im großen Gesichtsfeld (wenn ich es mit meinen LVW und 65° vergleiche - was anderes kannte ich ja bisher nicht). Ja, alle Sterne waren wirklich punktförmig im gesamten Gesichtsfeld und das war ein sehr ästhetischer Anblick. Wenn man sich dann sehr auf M13 konzentrierte (und der Rand im Okular in Vergessenheit geriet) hatte man tatsächlich so einen kleinen Spacewalk-Eindruck. Das geht sicher noch viel besser, weil der Himmel hier (ich war nicht im Odenwald, sondern nur 15 Minuten weg) noch viel dunkler geht. Den dunklen Hintergrund bekam ich mit der SSW zwar auch hin (über die Vergrößerung), aber dann blähten sich die Sterne im Seeing doch mehr auf, als ich es heute Abend gerne haben wollte.

Ansonsten bleibt noch festzuhalten dass der Wegrollschutz der Okulare sehr praktisch ist. Sicherlich kein „must have“ oder alleiniger Kaufgrund, aber das nimmt man gerne mit. Die Abdeckkappen oben sitzen leider allesamt etwas zu locker über der Augenlinse, dafür sind die Abdeckkappen auf der Steckhülse etwas zu fest drauf. In der Summe passt es also ...

   
Der Okularkörper ist im mittleren Teil kantig gestaltet (der gummierte Ring), dadurch kommen die Okular auf leichten Schrägen nicht ins Rollen.

Endlich habe ich Okulare gefunden die an meinem TAL-250K auch wirklich randscharf abbilden. Schon allein das wäre für mich ein Kaufgrund. Aber die SSW bieten noch viel, viel mehr. Einzig Ihr Preis (VIXEN lässt sich die Fertigung in Japan und die verbauten Sondergläser wirklich teuer bezahlen), sind schon eine Schwelle an der man erst mal stockt. VIXEN selbst hat ja zudem auch lange gezögert, ob es überhaupt in den Weitwinkelbereich einsteigt und sich in Konkurrenz zu (preislich nicht unterbietbaren) chinesischen Okularen begibt. Immer dann wenn man preislich sowieso nicht in die Nähe kommt, versucht man das dann auch gar nicht über den VK zu lösen. Das merkt man bei den SSW deutlich - ein bisschen mehr Preisdruck täte denen ganz gut. Aber so muss man halt selber verhandeln. Interessanterweise sind die Okulare nach meinen Verhandeln gleich mal um 10% im Preis gefallen, meine waren aber noch günstiger. Für mich war es in der Summe ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber von der Qualität her überzeugen sie mich (zugegebenermaßen an meinem sehr speziellen Teleskop) völlig. Auch die oben geschilderte Einschränkung des Gesichtsfeldes ist nichts, was ich für mich als Makel definieren würde. Die SSW eröffnen mir tatsächlich noch mal eine ganz andere Art des Beobachtens. Ich bin schon auf die nächsten Nächte und weitere „Entdeckungen“ an anderen Objekten gespannt. Zum Beispiel stehen Nebel noch völlig aus ...

   

Andreas-TAL

[Edit: Jetzt habe ich doch glatt M51 vergessen. Auch so ein Standardteil bei mir, weil oft schön hoch. Das mit der Helligkeit der Objekts kann ich auch beim Whirlpool bestätigen, aber ohne Detailgewinn, nur halt heller. Ehrlicherweise wäre ich da jetzt lieber in so was drin gelegen als draufzuschauen. Zum einen war der Anblick nicht gerade spektakulär, die Lichthalos aus dem Maintal wurden größer und dichter. Zum anderen, weil es immer noch um 30° hatte und ein brühwarmer Wind den nächsten jagte. Ich fühlte mich als würde jemand in der Nähe mit einem überdimensionalen Sauna-Handtuch wedeln. Voll schräge Beobachtungsnacht]

Drucke diesen Beitrag

  Unser Augenabstand
Geschrieben von: tschetto - 23.07.2019, 20:30 - Forum: Teleskope & Optik - Antworten (8)

Hallo Leute,
es würde mich mal interessieren wie der Augenabstand bei euch aussieht.
Wer mag kann ihn gerne hier posten.
Da "Binokulares Beobachten" immer mehr in Trend kommt,
habe auch ich vor bald auf ein "Doppelfernrohr" umzurüsten und da wäre diese Information sehr hilfreich.

Meinen Augenabstand habe ich mittels einen Fernglas gemessen.
Und zwar nach der besten Justage des Augenabstandes einfach vom Rand des Okulares zum jeweiligen anderen Rand.
Heraus kam dabei 63,5mm, so wie ich es erwartet hatte, da ich einen engen Augenabstand habe.
Übrigens hatte ich beim Optiker vor Jahren einen Augenabstand von 64mm auf dem Papier... Cool  aber laut meiner Messung war es  mit 63,5mm dennoch einen Tick angenehmer.

Wer kein Fernglas zur Hand hat kann auch im Internet mehrere Anleitungen zwecks Augenabstand messen finden..

Augenabstand:

Thilo:      63,5mm



   

Drucke diesen Beitrag

  Harald Lesch am 11.10.2019 in WÜ - Gravitationswellen
Geschrieben von: Simon - 22.07.2019, 15:37 - Forum: Treffen, Termine und Veranstaltungen - Antworten (20)

Hallo zusammen,

am 11. Oktober (19 Uhr) gibt Harald Lesch zum Thema Gravitationswellen eine Lesung. Veranstaltungsort ist die Zentralbibliothek der Uni Würzburg am Hubland. Die Eintrittskarte kostet 11€.

Hier gibt es weitere Infos:
https://www.bibliothek.uni-wuerzburg.de/...ald-lesch/

Wer hätte Interesse mitzukommen?

Gruß
Simon

Drucke diesen Beitrag

  117. Astro-Stammtisch des Forum Stellarum am 11.07.2019
Geschrieben von: Ulf - 22.07.2019, 10:46 - Forum: Rückblicke zu unseren Aktionen - Antworten (3)

Hallo,

besser spät als nie. Rolleyes

Der 117. Astro-Stammtisch des Forum Stellarum am 11.07.2019 fand mal wieder in der altbekannten Winzerstube Weißenberger in Lindelbach statt.
Getroffen haben sich um 19:00 Uhr Uwe, Ralf, Thilo, Christoph, Karsten, Andreas, Ruppert, Gerd, Simon, Dani mit einem Gast der Uni Würzburg aus Indien / London und ich.
Mit neuer Bedienung und einem Koch in seiner schwarzen Uniform der mal nach dem Rechten sah begannen wir wie immer mit einem sehr guten und reichlichen Essen.
Auch die Getränke waren schnell serviert und so konnte es losgehen mit den Gesprächen rund um die Astronomie.
Dani zeigte uns sehr viele Bilder von ihrem letzten Besuch auf La Palma bei den MAGIC Teleskopen die sie mit ihrer Pentax mit Astrotracer gemacht hat.
Andreas unterhielt sich ausführlich mit unserem Gast aus Indien in Englisch, ich konnte aber trotzdem so viel verstehen das er ihm die fast unendliche Geschichte des TAL 250K erzählte.
Natürlich ging es auch um die Astrofotografie, Teleskope, Okulare, Montierungen und vieles mehr.
Um 22:30 Uhr beendeten wie diesen Astrostammtisch und machten uns auf den nach Hause weg.

PS: In meiner Erinnerung waren wir 13 Teilnehmer , ich bringe aber nur noch 12 zusammen? Wer fehlt den noch?

Drucke diesen Beitrag

  Partielle Mondfinsternis 07/2019 - Timelapse geht immer!
Geschrieben von: Florian B. - 21.07.2019, 12:16 - Forum: Unser Sonnensystem - Antworten (2)

Servus,

nach viel Bearbeitung habe ich nun ein Timelapse Video zur letzten MoFi vom 16.07.2019 fertig. Ich hatte diesmal nur Weitwinkel-Equipment im Einsatz und zum Beobachten lediglich mein Fernglas ein paar mal genutzt. Am Ende war ich froh über die Entscheidung, denn die Vorhersagen hatten sich bestätigt, dass Schleierwolken in meiner Gegend wohl ein Problem darstellen könnten und Details minimieren.
Die Bearbeitung war genauso wie die Einstellung der Parameter eine Herausforderung, denn ich habe alles vom Balkon aus aufgenommen. Bequem auf der einen Seite (und dass geht nicht häufig für solche Ereignisse), schwierig wegen Lichtverschmutzung und anderer Einflüsse auf der anderen Seite.

Einmal habe ich azimutal auf der Star Adventurer über die ganze Nacht hinweg nachgeführt, bei 18mm Brennweite mit der EOS 80d. Und dieses Setup als Vordergrundkulisse genutzt und mit 18mm und der 700d gefilmt. Ich war überrascht wie viel Helligkeit trotzdem noch bestand, eine partielle MoFi ist halt keine totale. Man sieht aber die Helligkeitsab- und zunahme in den Sequenzen.  Smile

Lichtverschmutzung war auf jeden Fall ein dauerhaftes Problem, omnipräsent, während der ganzen Nacht. Ihr müsst im Video mal auf das "Blinken" der sensorgesteuerten Außenbeleuchtung des Nachbargebäudes achten. Das war der blanke Horror in der Bearbeitung am PC.  Sad


Das Video: MoFi 16.07.2019


Ich hatte einen Monat zuvor schon ein paar Tests gemacht zur Parametereinstellung, das sieht man zu Beginn im Video.

   

Trotzdem war das Einstellen doch nicht so leicht, v.a. die luminanzbasierte Belichtungsnachstellung über qDSLRdashboard am Tablet für die 80d. Dabei werden Belichtungszeit, ISO und Blende gesteuert in Abhängigkeit einer gemittelten Luminanzreferenz eines ROI (Region of Interest - ein Ausschnitt des Bildes) aus den Aufnahmen.

Und hier noch ein paar Ausschnitte aus den Aufnahmereihen bzw. mit dem Smartphone festgehalten. 

       
       

Viel Spaß beim Anschauen.

Grüße,

Florian

Drucke diesen Beitrag

  Cheres bei lambda Librae...
Geschrieben von: CorCaroli - 20.07.2019, 18:17 - Forum: Unser Sonnensystem - Keine Antworten

...und Merkur am Morgenhimmel.

Hallo,

In der Nacht vom Donnerstag den 25. Juli auf dem 26. Juli geht (1) Cheres mit einem Abstand von 13' nördlich an λ Librae vorbei.
Cheres hat dabei eine Helligkeit von 8m3, λ Librae von 5m1.

Die Karte gilt für den 25. Juli 2019, 22:30 Uhr MESZ, Norden ist oben, Osten links:

   


Merkur hat um den 10. August 2019 eine gute Sichtbarkeit am Morgenhimmel.

Die Karte gilt für den 10. August 2019, 6:00 Uhr MESZ, Blick zum Osthorizont:

   

Viele Grüße
Gerd

Drucke diesen Beitrag

  Partielle Mondfinsternis 16.07.2019
Geschrieben von: Uwe - 17.07.2019, 21:36 - Forum: Beobachtungsberichte - Antworten (3)

BB vom 16.07.2019

Hallo,

normalerweise bin ich ja zeichnerisch unterwegs, doch gestern, bei der partiellen Mofi war der Griff zur Kamera bzw. zum Smartphone eher die bessere Variante; zumal die Bewölkung ausgerechnet Richtung Südost mit ihren Schleiern einen freien Blick auf das Objekt der Begierde deutlich erschwerte und neben ordentlichen Halos / Verzerrungen und Lichthöfen auch den Rest der nicht beleuchteten Mondscheibe mehr oder weniger verdunkelte.

Nun habe ich ausgerechnet gestern ein neues Handy (Samsung A40) bekommen und wollte gleich mal sehen was damit fototechnisch möglich ist. Natürlich weiß ich noch nicht alle Möglichkeiten des Geräts und hangelte mich durch das Menü mit Einstellungen zu den ISO-Werten und den Vergrößerungsmöglichkeiten.

So entstanden bei den doch nicht idealen Bedingungen (drumherum war der Himmel sogar klar...) neben den visuellen Eindrücken einige Aufnahmen aus der Hand ohne Optik und einige durch das Okular am 115/805 TMB...der wurde auf die MON2 gespannt und mit der Hand nachgeführt...

Immerhin konnte ich doch einigermaßen scharfe Bilder knipsen und bin froh, dass ich bis ca. 0.00 Uhr durchgehalten habe (im Moment ist in der Schule Endspurt!).

So sah der Blick hinter dem Teleskop aus...

   

kurz vor der maximalen Erdschattenbedeckung...

   

die letzte Aufnahme beim Maximum...

Drucke diesen Beitrag

  Wie schwarz ist schwarz? - Test & Vergleich
Geschrieben von: Andreas-TAL - 15.07.2019, 17:59 - Forum: Fehler und Lösungen - Antworten (10)

Im blauen Forum ist ja gerade eine Debatte über die Wirksamkeit von Tubusmattierungen im Gange. Nachdem ich da mitlese und auch hierher verlinkt habe, nahm ich das zum Anlass mal alle meine Schwarz, einigermaßen geordnet und überprüfbar, gegenüberzustellen.


Im Einzelnen waren dies in Sprühdosen:
• Presto Acryllack mattschwarz (klassische Baumarktware)
• Krylon Camouflage Ultra Matte (kommt aus den USA und spielt auf Cloudy Nights hin und wieder eine Rolle)
• Tetenal Kameralack (habe ich in D bei eigener Recherche gefunden)

Zum Streichen oder Rollen:
• Berger Astrofarbe (aus einem Restbestand, den noch habe)
• Black 2.0 von Stuart Semple aus UK

Die Farbreihenfolge (links nach rechts) auf der Testfläche entspricht immer der Reihenfolge der hier von oben nach unten genannten Farben.

Ein paar Hinweise vorneweg.

Auftrag:
Die Farben wurden nach den jeweiligen Anwendungsempfehlungen und vorgeschriebenen Trockenzeiten aufgebracht. Bei Sprays wurden zwei Schichten aufgesprüht. Beim Farbauftrag durch eine Rolle sind es drei Schichten gewesen.

Untergrund:
Der Untergrund war eine nichtsaugende, glänzende, weiß beschichtete Deckseite einer Küchenfront (IKEA, „Förbättra“ um genau zu sein).

Fotos:
Alle Fotos wurden mit einem Smartphone gemacht. Das ist natürlich problematisch, weil die automatische Belichtungssteuerung einen Vergleich verschiedener Bilder erschwert. Der Fokus und damit auch der Bereich des Helligkeitsabgleichs wurde jedoch bei allen Bildern in einer Aufnahmeserie identisch gewählt. Ebenso wenn die Helligkeit und Gamma (am Smartphone „hochgezogen“ wurde, geschah dies auf einen möglichst zueinander identischen Wert.
Die Fotos wurden, außer dass sie kleiner gerechnet werden mussten, zwecks Speicherplatz hier, nicht nachbearbeitet, zusätzlich erfolgte teilweise noch ein Bildzuschnitt und die Speicherung im JPG-Format.
Oft habe die Bilder der Testleiste in Links, Mitte und Rechts aufgeteilt, weil (bei nur einem Bild) die verschiedenen Winkel der Farbflächen zur Kameralinse schon eine Farbveränderung mit sich brachten.


Einschränkungen:
Alle weiteren Angaben wie Winkel, Dämmerung ... sind natürlich nicht wissenschaftlich zu sehen, sondern als Näherungen, um die Gesamtsituation besser zu beschreiben.
Die Berger-Astrofarbe ist ein älterer (4-5 Jahre) Restbestand bei mir. In kann keine Aussage treffen, ob sich durch die Alterung irgendwelche Produkteigenschaften verändert haben.
Tageslicht meint die normale Raumhelligkeit, ca. 100 cm vom Fenster entfernt gegen 21:00 Uhr (also 30 Stunde vor Sonnenuntergang).
Dämmerung 1 - 4 beschreibt die fortlaufende Dämmerung mit jeweils +10-15 Minuten pro „Dämmerungsstufe“.
Die letzten Fotos wurden gegen 22:10 Uhr gemacht. Danach erhöht die elektronische Verstärkung der Smartphonekamera das Rauschen viel zu sehr.

Darstellung:
Ich stelle die Bilder kommentarlos, als zusammengehörige Serien hier ein. Sie sprechen im wesentlichen für sich selbst. Die Überschriften sollen nur die Zuordnung erleichtern. Jedes der Bilder ist aber auch (per Hand, weil das schneller ging) beschriftet.

Andreas-TAL

Die Testfläche in verschiedenen Lichtszenarien senkrecht oben:

         

         

   

Drucke diesen Beitrag