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  Medusa Nebel / Abell 21 / Sharpless 2-274 und NGC 2395
Geschrieben von: Christoph - 26.02.2019, 17:23 - Forum: Deep Sky - Keine Antworten

Hallo!
Medusa Nebel / Abell 21 / Sharpless 2-274 und NGC 2395 habe ich auf Anregung von Uwe auf den Chip genommen.
Das RGB war heute schnell durch gelaufen und es gab eigentlich nichts zu korrigieren. Smile 

72 mm TS-Photoline bei 432 mm 4,5 Stunden auf Canon 6Da - allerdings nur ein Ausschnitt für die beiden Objekte.
Grenzgröße jenseits 20 mag!

   

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  G073 in M31...
Geschrieben von: Uwe - 25.02.2019, 23:23 - Forum: Zeichnungen - Keine Antworten

BB vom 25.02.2019

Hallöchen,

es geht weiter... der Himmel war absolut eine Pracht und in M31 konnte man geradezu eintauchen. Ob NGC 206 oder die Staubbänder... heute gab es wieder großes Kino!!! Natürlich wollte ich schauen, welche KS möglich sind. Beim surfen in der Sterneninsel kann man sich beinahe verlieren. Nahe M 110 steht G073, der mit etwa 15 mag angegeben ist. Hinter ihm ist jedoch der Himmel "klar", so dass er recht schnell identifiziert war. Die anderen beiden KS: G119 (15mag) und G078 (14,2) waren schwerer, da sie in der Galaxienaufhellung "absaufen!". trotzdem habe ich beide eindeutig identifiziert und gesichtet. Somit wäre ich bei 5 KS unserer Nachbargalaxie mit 10" angelangt.

Es bot sich bei diesen guten Bedingungen eine Zeichnung der Szenerie rund um M110 an:

   

Bei "angenehmen", windstillen Temperaturen nahe des Gefrierpunktes hatte ich sehrgute Transparenz und dabei mehr als durchschnittliche Luftruhe. Die visuelle Grenzgröße betrug ca. 6,2 - 6,5 mag (fst in Umi)
Wenn man hochschaut eine Augenweide... Tongue NGC 891 konnte ihr Staubband nicht verbergen und lag lang und breit im 31er Nagler.

Mit M31 und seinen Einzelheiten war ich dann auch mehr als eine Stunde beschäftigt, ehe ich andere Objekte ansteuerte. Die Gruppe um M81/82 mit NCG 3077 wird ergänzt durch NGC 2976. Wunderbar konnte ich die Umgebungssternchen erkennen und das Gesamtbild aus dem 36er Oku auf´s Papier bringen.


   

Anschließend wurde noch im Löwe geräubert. Nach NGC 2903 musste die Gruppe um 3190 herhalten. Alle vier Galaxien wurden "verhaftet". Das Leo-Triplett war gestern schon toll - heute auch. Danach folgte "belangloses" beobachten - Entspannungsspechteln von Zwilling bis Orion... Cool ... gute 4 Stunden beobachtete ich und freute mich an den hervorragenden "Aussichten". Ich hoffe, dass ihr ebenfalls draußen auf eure Kosten gekommen seid.

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  Komakorrektor - nur welchen?
Geschrieben von: Lucas - 25.02.2019, 17:43 - Forum: Teleskope & Optik - Antworten (4)

Hallo Gemeinde,

ich möchte mir ein Newton Teleskop zulegen (mein erstes Teleskop) und frage mich gerade welchen Komakorrektor ich nehmen sollte.
Das Teleskop wird ein TS Photon 154/600 F4 für die Fotografie und auf der Liste stehen folgende Komakorrektoren:
3 Element MaxField
oder
TSGPU

Für welchen würdet ihr euch entscheiden? ...und warum? Wink

Noch eine Frage: Das Teleskop hat einen 8x50 Sucher den ich eventuell zum Autoguiding nutzen würde, falls das damit überhaupt sinnvoll ist. 
Nirgends steht etwas von der Brennweite des Suchers und kann es nicht einschätzen ob das kleine Glas überhaupt zum guiding taugt. Denke mal, so 200-300mm sollten zum Nachführen reichen... oder? Aber wie viel bietet der 8X50 Sucher?

Grüße

Lucas

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  G001 - Mayall II in M31
Geschrieben von: Uwe - 24.02.2019, 22:40 - Forum: Zeichnungen - Antworten (6)

BB vom 24.02.2019

Hallo,

heute war es endlich soweit. Mit dem 10" ACF und der SXD, sowie ein paar guten Aufsuchkarten konnte ich den Kugelsternhaufen G001 / Mayall II zeichnerisch festhalten. Der Himmel zeigte sich sehr transparent und ich konnte bis ca. 350x mit dem 7mm Nagler vergrößern, ehe die Sternlein etwas matschig wirkten. Freilich muss ich mich bei unseren Innerortbedingungen immer etwas einsehen und das seitlich einfallende Licht mit den Händen abhalten, aber dann geht auch was, obwohl der westliche, tiefere Stand im Moment hier bei mir immer noch nachteilig sind:

   

Insgesamt war alles recht schnell aufnotieren. Einzig die schwachen Feldsternchen, die in unmittelbarer Nähe zum KS stehen konnte ich nicht richtig halten. Es blitzte zwar ab und an im indirekten Sehen neben dem "Wattebausch" auf, aber nicht so, dass ich es sicher dokumentieren könnte. Immerhin war der Globular Cluster mit 13,7 mag recht deutlich und nach gut einer halben Stunde war das "Gesamtwerk" auf`s Papier gebannt.

Beim anschließenden Schwenk zur Heimatgalaxie des etwa 2,5 Mio Lichtjahre entfernten KS, stachen sofort die beiden riesigen "Lücken"/Staubbänder in der hellen Sterninsel ins Auge. "Das hat man so deutlich und brillant nicht immer!", dachte ich mir und graste schnell noch G076 ab, der an sich einfacher zu finden ist als der bekanntere "Bruder". M32 und M110 sprangen einen förmlich an und so konnte ich mich locker zum Ziel-KS hangeln.

Bevor ich zum Südhimmel schwenkte, musste noch NGC 891 angefahren werden. Sie steht deutlich höher als M31 und "warf gleich mit ihrem Staubband" um sich... was ein Brett!!! Hammerhart - und das reiche Sternfeld runden das ästhetisch ab.
Hier verweilte ich sicher auch gut eine viertel Stunde.

Ziel war dann wie geplant der Medusa Nebel / Abell 21 / Sharpless 2-274 in unmittelbarer Nähe von NGC 2395. Mit dem OIII Filter konnte ich den PN dann mit etwas "Einsehen" herausarbeiten, aber die Halbmondform war auch alles was ich diesem Deep-Sky-Objekt abringen konnte. Weitere Details blieben leider verborgen. Hier hatte ich nun mehr erwartet, konnte ich doch gestern schon im 8" Dobson ähnlich viel erkennen. Das hätte ich so nicht erwartet. Aber wahrscheinlich ist ein größeres Feld hier von Vorteil und noch niedrigere Vergrößerung! Da ist der f5 - Newton dem SC überlegen.

Der südlicher stehende Thors Helmet NGC 2356 dagegen war der "Knaller"!!! So unterschiedlich kommen die Objekte auch nicht immer daher. Mal hui, mal pf... !! "Also, dann mal weiter Richtung Orion", ging es mir durch den Kopf! Der Filter wurde wieder ausgeschraubt.

IC 434, der Perdekopfnebel ist immer eine große Hürde. Bisher gab es nur gaaaanz wenige Abende bei denen alles passte. Der heutige reiht sich in die Serie. Gegenüber von NGC 2034 schälte sich die dunkle Ausbuchtung aus der Nebelwand. Umrahmt wird der Kopf mit feinen Feld-Sternlein.

Waaaaahnsinn!!!! Am Besten war er im 31er Nagler und im 36er Baader Okular zu halten. Weniger ist hier mehr. Eine große AP von Vorteil.

NGC 2024 flammte durch die Nacht und M 78 war fantastisch anzusehen. Über M 35 schwenkte ich dann in den Löwen und labte mich an den Galaxienphotonen von NGC 2903 und dem Leo-Triplett... Alle Galaxien zeigten deutliche Struktur / Arme / Staubbänder und überzeugten mit ihren unterschiedlichen Formen!!

Gegen 22:00 Uhr war dann Schluss - 3 Stunden mit Temperaturen um den Gefrierpunkt - lagen hinter mir. Ich glaub die Woche bietet noch mehr!

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  Mehr erhofft...
Geschrieben von: Uwe - 24.02.2019, 09:19 - Forum: Beobachtungsberichte - Antworten (1)

BB vom 23.02.2019

Hallo,

dem Wetterbericht nach hätte es gestern eigentlich etwas besser sein sollen. Als sich die durchziehnden, dichteren Schleierwolken verzogen hatten, blieb die Transparenz deutlich hinter meinen Erwartungen zurück, dafür kam die Luftruhe der Gesamtsituation deutlich entgegen . Als Gerät wurde also der 8" Dobson gewählt. Dass der Himmel deutlich unterdurchschnittlich war zeigte sich daran, dass am Trapez des Orionnebels die 5. und 6. Komponente so gut wie nicht zu sehen waren.

Ich wollte aber trotzdem dem kleinen Projekt, das ich mit Christoph laufen habe etwas Zeit schenken und verkünstelte mich wie schon mehrfach an G001 / Mayall II, dem hellsten KS in der Andromeda-Galaxie.
Zuletzt waren ja am 10"er die Koordinaten falsch und ich plagte mich mit den Okularen herum. Im 130er ist die Öffnung für das Objekt mit etwa 13 - 14 mag absolut grenzwertig. Eine Sichtung konnte ich nicht bestätigen.

Gute Aufsuchkarten sind am Dobson das A und O. Hier liegt es auch an der Übersicht und der Zuordnung von umliegenden Sternen. Langsam tastete ich mich über das 31er über das 22er Okular heran und konnte dann die Konstellation um G001 gemeinsam mit den beiden Feldsternchen im 5mm Okular sicher identifizieren. Es muss jedoch schon gründlich geprüft werden, denn an der Wahrnehmungsgrenze bei dieser schwierigen Durchsicht ist es schon sportlich. Ich war sicher eine gute Stunde am Objekt und mit fortschreitender Zeit steht das Ziel immer tiefer im Westen, genau hinter der von der Straßenlaterne beleuchteten Hauswand der Nachbarschaft. Das macht das Unternehmen im Moment so schwierig.

Doch Aufgeben kommt nicht in Frage und heute Abend werde ich dann, so Gott will mit dem ACF den KS zeichnerisch einfangen.

Über die prächtigen OHs in Auriga und über den gigantischen Orion mit seinen Schätzen ging es dann noch bis zum Mondaufgang gegen 22:00 Uhr in den Zwilling. Nach M35 mit NGC 2158 war der "Eskimo" schnell gefunden und stellte ein lohnendes Objekt dar. Mit dem OIII Filter konnte ich auch den etwas südlicher liegenden Medusa-Nebel Sharpless 2-274 (Abell 21) bei NGC 2395 gerade so herauskitzeln. Insgesamt blieben die schwächeren Nebel einfach hinter den Erwartungen zurück. 

2 Stunden Frischluft, himmlische Ruhe - verbunden mit dem schönsten Hobby der Welt entschädigen jedoch für die Anstrengungen an den grenzwertigen Objekten.

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  113. Astro-Stammtisch
Geschrieben von: Ulf - 22.02.2019, 16:29 - Forum: Treffen, Termine und Veranstaltungen - Antworten (24)

Hallo,

nach dem Stammtisch ist vor dem Stammtisch, der 113. steht an und zwar um 19:00 Uhr in Lindelbach,

Was wir noch bräuchten wäre ein Termin.

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  112. Astrostammtisch in Volkach
Geschrieben von: Uwe - 22.02.2019, 13:40 - Forum: Rückblicke zu unseren Aktionen - Antworten (2)

Hallo,

gestern trafen wir uns im "Ützel Brützel" in Volkach zum Astrostammtisch. Mit dabei waren Thilo (Hausherr), der alles super organisiert hatte, Julian und Johannes, Martina, Florian und Johannes B., Karsten, Rupert und Steffen.

Als ich kurz nach 18:30Uhr eintraf, musste ich mir erstmal durch den Grilldunst einen Überblick verschaffen. Das "Ützel Brützel" war sehr gut besucht und dementsprechend dampfte es aus dem unteren Küchenbereich bis hinauf in die erste Etage, in der der Tisch reserviert war.

Bis wir die erste Ladung Frischgetränke hatten, dauerte es ein wenig, aber danach war die Versorgung gut gewährleistet. Mit Johannes und unserem "Nachwuchs" konnten wir köstlich in Erinnerungen der Schulzeit schwelgen. Ach die Jugend... schlimm, schlimm!!! ... oder einfach nur anders??? Wink  Die Welt ist klein und es war interessant zu hören, dass ein Mitkommilitone von Johannes ein ehemaliger Schüler von mir ist.
Über Völkerball und harten Würfen (in unserer Schulzeit hat man noch mit ordenlichen Bällen gespielt!!!) ging es von Leichtathletik bishin zum Hackklotznageln mit Stabhochsprungeuropameistern auch zu astronomischen Themen. Das ITV als Treffen, bietet sich diesmal an auch aus unserem Forum stark vertreten zu sein. Das wäre echt mal schön, wenn wir dort auch gemeinsam bis in die Nacht hinein vergnügt dabei sein könnten.

Als das Essen kam, wunderte ich mich über die winzige Portion, aber ich hab mir das dann mal nicht anmerken lassen Tongue ... (Thilo, mein Bauch ist heute noch gespannt!!! ). Übrigens haben wir als Kinder gelernt, dass das Tellerchen auch leergegessen wird! Womit wir schon wieder bei der heutigen Jugend wären, die das gesunde Schulessen verschmäht, nicht grüßt und überhaupt nicht weiß was sich gehört.... Aber lassen wir das. Das hatten die Griechen schon vor mehr als 2000 Jahren gewusst, das Schlimmste befürchtet, jedoch die Menschheit existiert immer noch.

Interessant waren die Gespräche über die Kameratechnik von heute und eine Sony-Filmkamera machte die Runde. Fragt aber bitte jetzt nich mich Bleistiftspitzer, was für ein Modell das war. Zumindest wurde sie auch auf der Terrasse unter freiem Himmel auf ihre astrotauglichkeit getestet.

Meine Zeichnungen hatte ich auch dabei und über die aktuellen Aufnahmen von Thilo konnte ich mich auch austauschen - und über diverse Rektaluntersuchungen, die ab 45 regelmäßig sein sollten. Nun gut den Rest erspar ich euch lieber. Leider musste ich diesmal schon etwas früher wieder gehen und ich verabschiedete mich gegen 21.00 Uhr. Wie lange der Stammtisch noch getagt hat weiß ich nicht.

Zumindest ist der "Muskel-Uwe"  Big Grin satt und zufrieden heimgekehrt! Daumen hoch  Es war wieder ein gelungener Abend!!!

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  "Deep-Sky-Killer" is rising...
Geschrieben von: Uwe - 20.02.2019, 17:27 - Forum: Unser Sonnensystem - Antworten (1)

BB vom 19.02.2019

Hallo,

gestern also kam der Tag, an dem der "Supermond" (diesmal ganz ohne roten Saft und Tralala... Tongue ) größer denn je am Himmel stand. Erst 2026 wird uns die gigantische Deep-Sky-Killerleuchte ähnlich nahe bzw. noch näher stehen und uns ehrfürchtig erschaudern lassen, ob der Tatsache, dass trotz bestem Wetter Galaxien im Okular kaum Freude bereiten.

Ich hab mich auf die Lauer gelegt und mit meiner Kamera gewartet, bis sich das fiese, gelbweiße Ungeheuer im Osten über das schmale Wolkenband schob, um später kugelrund und prachtvoll am Himmel zu strahlen.... Superpfannkuchen!!!

   

   

   

   

   

   

   

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  BB vom 14. / 15.2.2019
Geschrieben von: Christoph - 16.02.2019, 11:32 - Forum: Beobachtungsberichte - Antworten (4)

Hallo!
Eigentlich bin ich ja eher selten visuell unterwegs. Aber der Mond machts möglich! Wink 

Die Durchsicht und das Seeing waren am 14.2. einfach klasse! Trotz Mond ging an kleineren / helleren DS-Objekten gerade richtig etwas beim Beobachten. Ich ging sehr assoziativ vor und surfte einfach nach Belieben am Himmel die mir gerade einfallenden Objekte ab.

Zu Beginn versuchte ich einige Kugelsternhaufen in M31 zu finden. Uwe hatte mich auf das Thema heiß gemacht.
Aber das war mit dem Mond doch etwas schwierig. G076 konnte ich gerade noch so erhahnen und auch G01 bei 230x als kleines Wattebäuschen mit einigem Vergleichen von der Auffindkarte eindeutig identifizieren und damit finden. Mehr KS waren da allerdings nicht drin. Die Grenzgröße lag knapp unter 14 mag.
Immerhin waren noch die deutlichsten Dunkelstrukturen der Spiralarme zu sehen, was mit Mond ja schon einiges heißt!

M33 machte richtig Probleme. Außer einem flächigem Etwas zwischen den drei 7-8 mag Sternen war kaum etwas zu sehen. Wiederholt erfahren: M33 verzeiht keinerlei Himmelsaufhellung!

Dafür war Mars und Uranus am 14.2. super! Auf Mars erkannte ich Einzelheiten wie Mare Cimmerium, Hesperia und Mare Tyrrhenum. Ruhig stand unser rote Nachbar bei 500x im Okular, obwohl er nur noch knapp 30° über dem Horizont stand. Daneben war gleich Uranus zu finden, bzw. zu suchen, da die FS2 nur eher ungefähre Berechnungen zu seiner Stellung anzugeben weiß. Aber ein Blick ins Weitwinkel-Okular ließ ihn recht schnell finden.
Von der ruhigen Sicht angetrieben ging es auf den Doppelstern 36 And. Ich hatte ihn als engen Doppelstern in Erinnerung. Aber als ich zwei ruhige Kügelchen im Abstand von ca. 1" mit ihren Beugungsringen bei 500x sah war ich fast ein wenig enttäuscht.

H und Chi leuchteten mir wunderbar entgegen - immer ein Hingucker! Ebenso die Plejaden, denen allerdings die Reflexionsnebel abgingen.

Ich wechselte dann zum Osthimmel. Der zentrale Teil des Orionnebels ist beeindruckend und sogar farbig zu bestaunen gewesen! Das Trapez war nebst den E und F Komponenten in seinen Einzelheiten aufzulösen. Allerdings war am 15.2. das Seeing schlechter und gerade das F-Sternchen eine harte Nuss.

Bei den Temperaturen um -3° durfte dann auch der Eskimo-Nebel NGC 2392 nicht fehlen. Der 10,5 mag helle Zentralstern leuchtet aus dem Zentrum entgegen und die Doppelschalen kamen mit einem UHC-Filter richtig gut raus.

Am Ende des Abends (gegen 21 MEZ) des 14.2. durfte ein Blick auf C/2018 Y1 - Iwamoto nicht fehlen. Er war deutlich am Horizont empor gestiegen. Erstaunlich deutlich sah ich die beiden Schweife und konnte sie über ein halbes Grad verfolgen. Am 15.2. war der Mond schon zu nahe und ich sah nur noch die Hauptkoma mit ca. 15' Durchmesser.

Abschließend stellte ich fest, dass sich mit einem 12"-Newton auch ganz ordentlich visuell beobachten lässt! Smile

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  C/2018 Y1 - Iwamoto bei NGC 2903
Geschrieben von: Christoph - 16.02.2019, 09:40 - Forum: Unser Sonnensystem - Antworten (7)

Hallo!
Am Abend des 13.2.2019 zog der Komet C/2018 Y1 - Iwamoto zwischen 21 MEZ bis 23 MEZ bei NGC 2903 vorbei. Ein tolles Schauspiel, Uwe hat es ja schon erwähnt!  Daumen hoch

Einzige Wermutstropfen: ab und an gingen Wolken durch und natürlich unser lieber Mond! Blush

Am 12" Newton hatte ich den ParaCorr bei 1380 mm arbeiten lassen, was fast zu viel der Brennweite für den Kometen war, aber die Galaxie sollte ja auch noch zur Geltung kommen.
Nachdem aber der Komet C/2018 Y1 - Iwamoto recht flott mit 18" pro Minute unterwegs war habe ich bei 2xBin (dadurch ist das Bildchen leider etwas klein geraten) und 15 sec Belichtungszeit über 300 Einzelbilder gemacht.
Die wollten alle kalibriert, registriert (für den Kometen jedes einzeln, händisch!) und gestackt werden. Das ganze dann noch durch PS zu einem Gesamtbild montieren. Uff!
Die Uhrzeit habe ich mit 21:58 MEZ gewählt, da ich an diesem Zeitpunkt die besten Frames für den Kometen gewinnen konnte.

   

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