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  Neuer OAZ für den ED/80 von Skywatcher
Geschrieben von: Astrokarsten - 20.12.2018, 14:02 - Forum: Teleskope & Optik - Antworten (5)

Hallo Astrofreunde,

ich habe in der jüngeren Vergangenheit oft von meinen Problemen mit den Sternen beim ED80 berichtet. Darüber hinaus hat mich der OAZ und dessen mechanische Unzulänglichkeit gestört. Ich habe mir daher einen neuen OAZ für den ED80 gegönnt.

.... ja Ralf mir ist bewusst, dass das keine perfekte Lösung ist.... Big Grin

Anbei ein paar Bilder zur Montage

   

   

   

   

   

   

   

   

   

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  Frage - CANON 350 DA
Geschrieben von: Andreas-TAL - 16.12.2018, 22:00 - Forum: Fotografie - Antworten (12)

Ok, ich weiß - seltsame Frage, wahrscheinlich auch nicht möglich, sinnvoll ... und und und ... Aber wer nicht fragt ...

Meine Überlegung: Ich würde gerne mal versuchen den Kometen 46P/Wirtanen per Kamera/Teleskop zu erwischen. Mein Problem - ich habe kein geringbrennweitiges Teleobjektiv (mehr). Das wäre ja die einfachste Lösung ... 
Das Niedrigste was ich auffahren kann sind am Teleskop 750mm mit meinem TAL-100 APOLAR. Das ist mit dem Mini-Chip der ASI natürlich Quatsch - es sei denn ich erfinde die Methode des Kometenmosaiks ...

Aber ernsthaft: Ich habe noch irgendwo eine Canon 350DA, ich denke auch mit den passenenden Anschlüssen. Irgendwo müsste ein T2 auf 1,25“ rumschwirren und ein EOS auf T2 müsste auch da sein (denke ich mal) ...

Mal vorausgesetzt die Hardware ist da (Stromversorgung ist auch da, denke ich, irgendwo ist ein Akku-Dummy mit Anschluss an 12V Zigarettenanzünder, die einsetzbaren Akkus selbst sind sicher schon tot):

Frage 1: Geht das mit 1,25“, oder vignettiert das viel zu sehr?
Frage 2: Passt die Chipgröße (noch?) oder ist der Komet zu groß, oder sind 750mm zu viel?
Frage 3: Wie kriege ich EOS 350DA auf Langzeitbelichtung, klassisch am Rädchen rechts oben drehen bis ...? Checkt die Kamera einen angeschlossenen Fernauslöser (wenn ich so was habe). Knöpfchen drücken ist wohl No-Go .
Frage 4: Was wären „Pi mal Daumen“ ISO/ASA und Belichtungszeit 200/400 ASA und 5 Sekunden? Nachdem der Mond immer mehr Stress macht - darf es wohl nicht länger werden.

Avisiert: 18. Dezember - wenn es aufklart, dann wohl da. Danach wird es mit dem Mond noch stressiger ...

Viel hätte, wäre, könnte, müsste ... was meinen die Fachleute zu dem obigen?

Ach, noch was: Fokussieren der EOS350 ohne LiveView, muss nur durch den Kamersucher gehen. Geht das überhaupt? Bilder machen, auslesen, am Monitor anschauen, nachfokussieren scheint mir nicht möglich zu sein. Das kann ich einfach nicht in der Nacht ...

Andreas-TAL

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  M81 - Bodes Nebel in L und LRGB
Geschrieben von: Lars - 14.12.2018, 22:46 - Forum: Deep Sky - Antworten (10)

Guten Abend allerseits,

es ist gerade keine Saison für M81, aber beim Stöbern auf der Festplatte fiel mir gestern eine Aufnahmeserie von Anfang Mai mit dem AOM 160/1600 auf. Wegen zweier Satellitenspuren im Summenbild hatte ich die Bearbeitung nicht zu Ende gebracht. Inzwischen habe ich gelernt, daß mit dem Kappa-Sigma-Modus in DSS solche Störungen verschwinden. Also konnte ein neuer Anlauf gestartet werden.

Die Luminanz-Belichtungen entstanden mit dem 0,75fachen Reducer bei f = 1.200 mm und der ASI 1600mmc, mit gain 250 und 4,5 Sekunden. 
Von ursprünglich über 2.500 Frames sind 1.047 gestackt. Hier zunächst der L-Kanal in der halben Originalauflösung:

[Bild: M81-AOMred-50pr-1200x750.jpg]

Die Helligkeit reicht bei den inneren Strukturen noch für einen Blick auf die originale Größe:
[Bild: M81-AOMred-orig-1200x795.jpg]

Für die Schärfung wurde hier nur die PSF-Funktion in Fitswork genutzt. Die Strukturen in der Galaxie reagieren ganz gut darauf, nur bei den Sternen kommt es zu ringartigen Artefakten.

Im April hatte ich außerdem eine LRGB-Aufnahme von M81 und M82 mit dem 130er APQ gemacht, aus der nun ein Ausschnitt für die Farbe nutzbar war:

[Bild: M81-LRGB-33pr-1000x700.jpg]

Die Luminanz ist hier etwas weniger geschärft, um die Störungen an den Sternen geringer zu halten.


Gruss Lars

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  AdW KW50 - Orion Widefield
Geschrieben von: Florian B. - 12.12.2018, 08:31 - Forum: Deep Sky - Antworten (8)

Servus,

ich habe ein AdW vorzustellen, mehr findet ihr hier: AdW 50

Einige kennen das Bild sicher noch. Die Rohdaten sind aus dem Dezember 2016 (hier), von der hohen Geba und einem Tag in Norheim auf dem Kreuzberg. Letztere Daten konnte ich erst fast 2 Jahre danach verarbeiten für ein HDR am Orionnebel. Mit der Zeit sind meine Kenntnisse in der Bildverarbeitung in PixInsight und anderen sehr stark gestiegen.
Viel Zeit die wieder rein geflossen ist in die EBV.

Aufnahmendaten:
3. und 4. Dezember 2016., erstes auf de hohen Geba, dazu dann einen Tag später in Nordheim zusätzliche kurze Belichtungen (obwohl die immer noch zu lang waren)

25 x 10 Minuten ISO400, 25 x 1 Minute (hohe Geba);
25 x 1 Minute Nordheim)

macht genau 5 Stunden Belichtungszeit.

EOS 700d mod., mit IDAS LPS D1 Filter, auf der LXD75 mit Autoguiding

Nachts Temperaturen um die -11°C - kostenlose Kühlung also.  Big Grin

Bearbeitet in PixInsight, minimale Farbanpassung und Maskenbasierte Anhebung in Lightroom. Ein Kampf war die Unterdrückung des Lichtgradienten mit mehrfachen, stufenweiser DBE (dividieren und anfangs einmal subtrahieren, iterativ). Leider ging dabei ein wenig H-Alpha verloren. Bildbearbeitung ist immer ein Verlustgeschäft. Die Kunst ist es den Verlust zu minimieren bei gleichzeitigem Hervorheben der Dertails.
Andere Herausforderung sind die vielen Sterne zu reduzieren, das Bild ertrinkt förmlich darin nach dem Stacken!

Hier die Originalversion und eine, die ich an wenigen Stellen angehoben habe für einen dunklen Bildschirm, bzw. zum Ausbelichten auf Fotopapier.

       

Was sagt ihr dazu? Kritik willkommen (Ich weiß ich habe für den ein oder anderen Geschmack zu stark entrauscht, Geschmacksache eben, die 700d ist halt keine gekühlte Kamera und ich hasse Rauschen, wenn es zu viel ist... Blush )

Grüße,

Florian

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  46P/Wirtanen
Geschrieben von: Christoph - 10.12.2018, 20:18 - Forum: Aktuelles aus der Astronomie - Antworten (24)

Hallo!
Meine gerade unter blank gputzten Himmel den Kometen 46P/Wirtanen mit bloßem Auge sehen zu können!
Eigentlich ganz einfach: ein rechtwinkeliges Dreieck mit alph Cet und Kappa Cet bilden - da steht der Komet!
Bild folgt!

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Tongue Best Plakat of all ...
Geschrieben von: Andreas-TAL - 10.12.2018, 17:17 - Forum: Unser Sonnensystem - Antworten (3)

*** Titel fällt leicht - ist auch mein erstes Wink ***

Alle Jahre wieder ... kommt die stille Zeit und damit auch Herbstnebel, Regen, Wintersturm und andere Sachen, die so ganz und gar nicht zur Astronomie in Wald und Flur passen. Also macht man sich mal über seinen Astro-Laptop mit dem epischen Ziel in dem wirren Durcheinander von Streams, Stackingergebnissen, Autospeicher-Bildern, zerlegten AVI‘s, Darks, Crops und was weiß ich noch ... ORDNUNG zu schaffen.

Und weil das ziemlich langweilig ist, kam mir bald die Idee das Praktische mit dem Angenehmen zu verbinden und ein großformatiges Plakat mit meinen besten Astrobildern zu erstellen.

Was so verlockend und einfach klang (finden, auswählen, zusammenstellen) wuchs sich bald zu einem richtig großen Projekt aus. Nicht alles war natürlich auf dem Laptop gut dokumentiert, der Überblick in den Dutzenden von Ordnern fiel schwer und ein 100 Pixel großer Mars ist nun halt auch was anderes, als ein 5000 Pixel großes Mondpanorama. Wie sollte man das alles zusammenfügen, welche Endgröße war sinnvoll und was wollte ich am Schluss überhaupt damit?

Zumindest letzteres war schnell geklärt - Weihnachten steht vor der Tür und besser (und persönlicher) als die legendären Socken, Krawatten, Teepackungen, USB-Sticks, Marmeladen, Rotweine ... war das allemal. Zumindest für diejenigen, die so am Rande von meinem Astronomiezeugs was mitbekommen und hin und wieder auch interessiert nachfragen. Damit war aber auch klar: Irgendwie musste da was Erklärendes dabei sein, damit der interessierte, aber nicht übermäßig fachkundige Betrachter einen Zugang zu den Bildchen bekommt. Als ich dann die Zielgruppe noch auf diverse Kinder ausdehnte kam hinzu, dass die Texte nun wirklich nicht zu fachlich sein durften, sie zwar etwas erklären aber noch viel Platz für Fantasie und spannende Fragen lassen.

Beim Format war ich mir dann schnell einig, dass das auf DIN A1 als Plakatgröße hinausläuft (so grob 85 x 60 cm, oder in Pixel rund 10000 x 7000). Jo, das war schon ne Nummer so ein Teil in Photoshop anzulegen und Schritt für Schritt zu befüllen. Eine passende Skalierung für die Einzelbilder musste gefunden werden, eine geeignete Schriftart und so etwas wie ein „Gestaltungskonzept“. Zeitweise habe ich mit rund 50 Ebenen geschafft, die TIFF Datei explodierte auf über 2 GB, so dass sich Photoshop nicht mehr anders zu helfen wusste als um eine Vereinfachung der Ebenen zu betteln, das Speichern zu verweigern und mich die Bearbeitungszeiten an die gute, alte Internetzeit mit Modems erinnerten. Also am Computer was machen, Taste drücke, klicken ... und dann aufstehen - Espresso trinken - wieder hingehen ... grade fertig geworden.

In der Summe kam aber ein richtig cooles Ergebnis raus. Wow 😮 ...

Ich hätte nie gedacht, dass ich das so hin bekomme. Und, was mich auch von den Socken geholt hat ist - ich bin ja astrofotografisch sehr selten unterwegs - was für eine Anzahl an vorzeigbaren Bilder auf der Festplatte (ähm, jetzt SSD) doch herum liegen. Teilweise war ich selber überrascht was ich da (wieder) entdecke, so nach dem Motto: Boah, krass das hast du gemacht?

Natürlich: Ein bisschen ist das natürlich auch in den Spiegel schauen und sich selbst bewundern. Und natürlich ist klar, dass es da draußen vielleicht tausend Astrofotografen gibt, die weitaus krassere Sachen zeigen. Aber andererseits sind da auch 82.999.000, die das so nicht machen. Da stelle ich mich dann gerne bei den 1000 hinten an.

Ich stelle mal mein fertiges Plakat hier ein. Ich bin mir aber überhaupt nicht sicher wie das hier wirkt, da ich es ja gnadenlos runterskalieren muss. Ich werde es auf jeden Fall größer lassen, als die übliche Bildschirmbreite von vielleicht 600-800 Pixel und mich eher nach der Speichergröße richten. Die originalen 270 MB im Endgröße sind nun doch‘n bisschen zu groß für hier. Mal sehen ob ich eine gute Balance zwischen Komprimierung, Größe und Darstellung finden kann.

   

So, das obige ist das Teil. Verliert natürlich übel an Qualität, es ist auf 14% der Originalfläche geschrumpft. Stellt Euch die Schrift schön rund und gleichmäßig vor und die Bilder auch´n bisschen besser. Aber man gewinnt ganz gut einen Eindruck.
Nicht erschrecken: Geöffnet hat es eine Breite von 1920 Pixel - ohne FullHD ploppt es über den Bildschirm hinaus ...

Andreas-TAL

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  Astronomietag 30. März 2019 in Kitzingen
Geschrieben von: Ulf - 08.12.2018, 13:55 - Forum: Treffen, Termine und Veranstaltungen - Antworten (2)

Hallo,

ich habe den uns für den Astronomietag am 30. März 2019 in Kitzingen angemeldet.

Wir treffen uns wieder an der Alten Mainbrücke und beginnen um 15:00 Uhr.

Ende wird sein wenn keiner mehr da ist aber spätestens um 00:00 Uhr.

Wie immer, es kostet keinen eintritt und wir verkaufen auch nichts.

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  Andeutungen über den Cirrus-Nebel
Geschrieben von: Lars - 06.12.2018, 22:30 - Forum: Deep Sky - Antworten (5)

Hallo zusammen,
bei den vielen Emissionsnebeln in der Milchstraße fällt es ja wie ich finde nicht leicht, sich für Fotoaktionen auf ein bestimmtes Objekt zu konzentrieren. Mich hatten einige schöne Schmalbandaufnahmen auf Astrobin für den Cirrus eingenommen, so daß ich selbst etwas probieren wollte. Hinzu kam die Erinnerung an ein Herzberger Teleskoptreffen, wo ich am 42"-Dobson (mit Filterrad) zum ersten Mal einen Blick auf den Sturmvogel mit diesen unglaublichen verzwirbelten Strukturen werfen konnte. 

Mit dem Ausflug an den Sommerhimmel war zunächst ein Ausflug in die Geschichte der Fototechnik verbunden, denn die Übersichtsaufnahme sollte mit dem Zeiss Jena MC Sonnar 2.8/200 entstehen. Dieses Objektiv ist nicht mit dem historischen Olympia-Sonnar verwandt; es handelte sich um eine Neuentwicklung aus dem Jahr 1977 nur für das Kleinbildformat.

In der letzten Augustnacht habe ich also eine RGB-Serie mit der ASI1600mmc aufgenommen (mit Blende 4) - Belichtung je Einzelbild 40 s und verwendet sind 60 / 26 / 36 Frames.
Wie zu erwarten ergibt das ein Sterngewimmel mit schwachen Nebelstrukturen (25% der Originalgröße):

[Bild: Cirrus-Sonnar200-1143x868-Kopie.jpg]

Die nächste Gelegenheit am 19.09. ergab 102 brauchbare 60s-Frames mit dem H-alpha-Filter und am 28.09. reichte es endlich bei durchziehenden Wolken für 47 OIII-Frames, ebenfalls zu 60 s.
Bei der Bearbeitung des "Bicolors" kamen überraschenderweise auch recht schwache Nebelteile heraus. Die Sterne sind mit dem Filter "Sternradius verkleinern" in Fitswork noch etwas unterdrückt:

[Bild: Cirrus-Sonnar200-1420x1090-Kopie.jpg]

Das Bild hat 1/3 der originalen Auflösung. Aber selbst 50% sind noch sinnvoll, hier im Ausschnitt:

[Bild: Cirrus-Sonnar200-x-1800x1200-Kopie.jpg]

Für die Detailaufnahmen mit dem APQ fiel tags darauf die Wahl zuerst auf die Hexenhand, also den östlichen Teil mit NGC 6992 und 6995. Der Ausschnitt ist hier mit dem Reducer bei f = 750 mm leichter festzulegen als beim Sturmvogel, zumal man die Kamera so drehen kann, daß die breite Bildseite genau in Nord-Süd-Richtung liegt. Dennoch habe ich das Optimum etwas verfehlt und das nordwestliche Ende des Nebels stösst an den Bildrand:
[Bild: NGC6995-1164x880-Kopie.jpg]

Die Frames sind wieder 60s belichtet; verwendbar waren 93 in OIII und 101 in H-alpha, das macht knapp 3 1/4 Stunden. Problematisch an dem Ergebnis ist das Rauschmuster mangels "dithern", dafür muss noch eine Lösung her. Wahrscheinlich ist das aus Firecapture heraus nicht steuerbar und eine andere Aufnahmesoftware wäre nötig ?

Bei 25% Darstellungsgröße kommt das Rauschen noch nicht heraus, wohl aber bei 50%:

[Bild: NGC6995-x-1395x930-Kopie.jpg]

Am 5. Oktober kam dann endlich der "Sturmvogel" an die Reihe, wobei "Feuervogel" auch sehr treffend ist. Es fiel mir gar nicht leicht, den Bildausschnitt festzulegen. Beim DSO-Browser lässt sich ja der Bildrahmen nach Belieben drehen und verschieben. Setzt man den Vogel eher in die Mitte, um ihm genügend Raum zum Fliegen zu lassen, werden die sich südöstlich anschließenden Nebel ungünstig angeschnitten. Das abmildern zu wollen bedingt natürlich einen Kompromiss wegen der Freiheit des Vogels ;-).

Die Einzelbelichtungen hatte ich nun auf 120 s verdoppelt - in der Hoffnung, daß eine bessere Tiefe als bei der Hexenhand herauskommt:

[Bild: NGC6960-1164x880-Kopie.jpg]

Tatsächlich scheint gerade im H-alpha das Signal etwas stärker zu sein und das Rauschen ist nicht so gemustert. Mit 61 x 120 s für H-alpha und 53 x 120 s für OIII sind hier 3 Std. 48 Min. zusammengekommen.

Im nächsten Sommer möchte ich versuchen, mit längerer Brennweite am 160er Refraktor die hellsten Filamente höher aufzulösen.
Interessant wäre auch ein Vergleich mit länger zurückliegenden Aufnahmen, um vielleicht sogar die Expansion des Nebels sichtbar zu machen.

Mit Hubble-Bildern ist das bekanntlich schon gemacht worden, siehe z.B. hier:
http://hubblesite.org/pubinfo/pdf/2015/29/pdf.pdf
und hier:
http://iopscience.iop.org/article/10.1086/429381/pdf

Viele Grüße
Lars

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  Supernova in M77 !
Geschrieben von: Philipp - 26.11.2018, 08:52 - Forum: Aktuelles aus der Astronomie - Keine Antworten

Hallo,

Call Sky meldet helle Supernova  14 mag in M77 = NGC 1068 Cetus A  Steht jetzt in den Abendstunden und Kulminiert um 22:45 bei 40° Höhe. Wird ab Mitte der Woche  besser zu
Beobachten sein wenn der Mond nicht mehr so sehr stört. 

Gruß  Philipp



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  109. Stammtisch
Geschrieben von: Winfried Berberich - 25.11.2018, 12:59 - Forum: Rückblicke zu unseren Aktionen - Antworten (3)

Klasse!

Ich war in Mannheim, ohne Internet und konnte mich nicht anmelden.
Uwe rief am Dienstag meine Lucia an, ob ich im Badischen Hof reservieren könnte. Er machte es dann selbst, so meinte er.

...und am Donnerstag saß ich mit Burkard und Andrea sowie Gabriela alleine im Badischen Hof. Bis wir Internet hatten, war es zu spät, um nach Kitzingen zu fahren. Bei uns ist das Netz verdammt langsam.

Und was ist daran so schlimm? - Gabriela, eine Hobbyastronomin, kommt aus Buenos Aires, Argentinien und war nur eine Woche hier. Sie hatte sich darauf gefreut. Burkard ist ein Bekannter, der 8 Jahre in Argentinien mit ihr eine Deutsche Schule geleitet hatte (auch Hobbyastronom). Er kommt allerdings aus Würzburg, also nicht so tragisch.
Und Andrea ist diejenige, deren Aufnahmen ich Euch vor 2 Wochen vorgestellt hatte (die mit den "seltsamen" Strahlen).

Schade,
Winfried

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