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  Astro-Bilder aus zwei Monaten Namibia
Geschrieben von: Simon - 25.04.2019, 23:20 - Forum: Deep Sky - Antworten (3)

Hallo,

nachdem am vergangenen Stammtisch die Idee aufkam, stelle ich hier mal die von Christoph bzw. mir bearbeiteten Bilder hier ins Forum. Die Bilder mit den Figuren dem Mond und dem Orionnebel hab ich mal so belassen.

Eigentlich hatte ich vorgehabt, einen Bericht über meinen Aufenthalt in Namibia zu schreiben. Da ich aber selbst nach einem halben Jahr nicht dazu gekommen bin, ist das Ganze leider komplett versumpft.
       
       
       
   

Gruß
Simon

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  ITV 2019
Geschrieben von: Rainer K. - 25.04.2019, 10:12 - Forum: Treffen, Termine und Veranstaltungen - Antworten (1)

Hallo zusammen,
Wer kommt denn dieses Jahr nach Gedern?

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  Android App für Montierung - LXD75 Remote Control
Geschrieben von: Florian B. - 23.04.2019, 18:06 - Forum: Zubehör & Sonstiges - Antworten (2)

Servus,

ich hatte ja früher eine LXD-75 Montierung von Meade. Mittlerweile ist Karsten der stolze Besitzer. Sie funktioniert einwandfrei, aber schon zu meiner Zeit hat das Display der Handbox den Geist aufgegeben. Ein typisches Problem bei den alten Baureihen.
Nach dem Anschalten kann man die Montierung aber auch ohne Display gut nutzen. 3x Mode drücken und die Montierung läuft mit sideraler Guide-Geschwindigkeit los. 
Mit den Pfeiltasten und den Nummerntasten war die Geschwindigkeitsanwahl und manuelles Verfahren nie ein Problem. Eingestellt auf ein Objekt habe ich regelmäßig mit PHD-2 Autoguiding viele Deepsky Bilder gemacht.

Aber sobald man ein Objekt anfahren will, dass schwer einzustellen ist, oder z.B. auf solare Geschwindigkeit einstellen will kommt man nicht weit, denn man weiß ohne Display ja nie, wo man sich im Menü befindet, oder was man eingestellt hat.
Über PC, mit dem letzten Meade-PC-Programm, hat die Steuerung funktioniert. Aber den Laptop immer mitschleppen? ... äh ... nö.... !!!

Ich habe schon vor über drei Jahren mich für Steuerung und Kommunikation interessiert und habe mir die Dokumentationen von Herstellern angesehen. Die meisten Kommunikationsprotokolle sind recht einfach, ohne höhere Schichten (was sind Schichten: OSI Referenzmodell). So auch das LX200 Protokoll von Meade. Das letzte Update steht im "LX200CommandSet" mit Stand 2010. Eigentlich bietet so etwas jeder Hersteller. 
Aus dem Grund der verschiedenen Protokolle gibt es auch Dinge wie ASCOM, zum vereinheitlichen, als Schnittstelle für PC Software zum Steuern. So muss man nicht alles ständig neu anpassen.

Aber für die LXD brauchte es das nicht. Ich hatte mit Karsten gesprochen, das wir mal eine Android App erstellen können in Verbindung mit einem Bluetooth Adpater. Mit allen wichtigen Funktionen und als Display-"Erweiterung".  Cool Ja richtig - Displayerweiterung. Wie das?
Mit meinen ersten Tests mit einem eigenen PC Programm in C# programmiert (ich nutze das auf der Arbeit, professionell seit mehr als 8 Jahren) und einem Sniffer-Programm zum abhorchen von seriellen Datenleitungen (device-monitoring-studio) habe ich die Kommandos des LX200 Protokolls nachvollziehen können, und hatte auch dadurch Beispiele, wie Meade in seinem PC Programm Daten, auch in welcher Reihenfolge, an die Montierung überträgt.
Dabei habe ich heraus gefunden das Meade höchst selbst Befehle verwendet, die undokumentiert sind. Das kommt hin und wieder mal vor, das Dokumentationen schlecht gepflegt sind. Im Internet ließt man von ein bis max.  2 undokumentierten Kommandos. Ich habe aber noch einige mehr entdeckt. Unter anderem ein Kommando ":ED#"
Was macht das Kommando? Es fragt bei der Handbox an, was aktuell auf dem Display angezeigt wird!  Exclamation  Genial, nur mit der Dokumentation wäre da niemand darauf gekommen. Selbst bei den US Astronomen habe ich da nichts finden können im Netz.

Wenn man jetzt z.B. ein Stern Alignment machen will, aktiviert man einen Timer, der alle Sekunde das Display abfragt und anzeigt in der App. Natürlich kann die App mehr: Motoren steuern, Geschwindigkeiten setzen und Not-Stopp. Später soll noch eine Auswahl zum Objektanfahren hinzukommen, mit definierbarer Liste über ein simples Textfile. So kann man sich für einen Abend eine "Show" auswählen.
Warum benutzen wir trotzdem weiterhin die Handbox? Ganz einfach: Haptisches Feedback. Wir haben dass beim Testen gemerkt, und das bei gutem Licht, das man öfter mal daneben klickt mit dem Finger. Für Alignment und ein paar Sachen ist man in Verbindung mit der Handbox viel schneller und effizienter in Verbindung mit der App.

Vorteil der App: In Zukunft habe ich vielleicht die Möglichkeit andere Sachen "synchron" (was die Latenzzeit App und Übertragung halt hergeben) mit anzusteuern, wenn es keine oder keine bezahlbare Lösung dafür gibt.
Lustigerweise war die App und Bluetooth Box mal für eine Modellbahnsteuerung gedacht. Wie sich doch alles ändert im Leben.  Big Grin

Der Bluetooth Adapter ist ein Selbstbau, die Bluetooth Platine selbst ein Kaufteil (gibt es wohl aktuell nicht mehr, aber es gibt unter "Arduino" Alternativen!). Zum Parametrieren nutze ich ein PC Programm, wenn nötig. Das Programm ist eigentlich auch für die Modellbahn geplant gewesen... Hüstl...  Shy

So sieht es im Android Studio aus:

   

Das ist die (neueste, rechts) App:

           

Und das die Hardware insgesamt beim Test:

       

Nach einigen Fehlern (Exceptions) im Bluetooth Teil der App, habe ich nun eine stabile Version. Eigentlich wollten Karsten und ich das schon am Astronomietag Testen. Aber ich habe das Bluetoothmodul vergessen und ihm ist überdies noch ein RJ45 Stecker gebrochen, der für die DEC Achse. Das haben wir aber auch wieder repariert!

Ich bringe nach den Tests und wenn ich noch mehr Architektur im Programm eingebaut habe, einen weiteren Bericht. 

Karsten kann euch sicher auch 'ne Menge erzählen.  Smile

Grüße,

Florian

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  Beobachtungs-Zusammenschau vom 2.4. und 21.4.
Geschrieben von: Christoph - 22.04.2019, 20:23 - Forum: Beobachtungsberichte - Antworten (3)

Hallo!
Anfang April war ich in Nebraska mit einem farbigen Drei-Zöller auf einer von Hand gesteuerten GP-Montierung am Nachthimmel bei -5°C unterwegs. Gestern Abend hatte ich das Vergnügen mit einem 12"-Newton auf einer Computer gesteuerten Montierung bei kuscheligen 15°C mein damaliges Programm nochmals zum Teil abzufahren. Da es ungefähr eine Stunde Dunkelheit gab bis der Mond kam, war auch Eile geboten.

Angefangen hatte ich am 2.4. im Großen Bären. M81, M82 (länglich!), NGC 3077 und NGC 2768 - ganz erstaunlich, was der Refraktor mir im 31 mm Hyperion präsentierte, das mit einer 2,7x Barlow die Vergrößerung von 35 x betrieben wurde. M51 und M101 rundeten das Programm in UMA ab, allerdings musste ich mich beim 3"er mit der Auffindung der Galaxien zufrieden geben. Die Verrenkungen in Richtung Zenit waren auch nicht gerade meinem Eifer förderlich!
Gestern Abend hatte ich den 12" Lichteimer zunächst mit einem 30 mm Okular bestückt. Die Vergrößerung sollte ich nicht zu hoch sein. Schon M81 hatte gleich seine Spiralarme zu bieten und feinere Strukturen sah ich aufblitzen. M82 war zerklüftet im Zentrum und seeehr lang, weniger in der Mitte aufgebläht, wie ich es von den Fotos her vermutet hätte.
M51 war gestern Abend richtig der Kracher. Eine wirbelnde Spirale, die ich nicht wirklich zu fassen bekam und erst bei 92 x zu bändigen war. Selbst bei M101 war ich über die Detailfülle erstaunt, die einzelnen Knoten in den Armen und die Asymmetrie im Anblick der Galaxie. Das war einer der Glanzpunkte gestern!

Dann ging es an den Osthimmel: Die Kugelhaufen NGC 5486, M3, M53 und NGC 5033 fanden alle ins Okular. Danach ging es an die Galaxien in Coma und Jungfrau. Über die Black-Eye Galaxie, die tatsächlich unregelmäßig daher kam, ging es höher zu NGC 4725, anschließend NGC 4595 und dann der Schwenk rüber zu NGC 4631 - NGC 4656 habe ich vielleicht nur in meiner Einbildung gesehen, denn mit 10,5 mag war an diesem Abend das Ende des Geländes für Galaxien erreicht.
Diesen Teil beobachte ich gestern Abend nicht mit dem 30 cm Newton, da die Beobachtungsposition noch recht unangenehm war.

In Nebraska bot sich für mich ein Spaziergang durch den Virgo-Galaxienhaufen an. Ausgehend von M98 surfte ich über NGC 4216, dann zu M99 hin zu M100. Dann ging es entspannt zu M86, M86 und der Markarianischen Kette hinauf: NGC 4438 (die Augen blieben leider einäugig), 4473, 4477, 4495. Zur Erholung gab es dann klare elliptische Galaxien: M87, M89, M90, M58, M59 und M60. Weiter im Süden sammelte ich noch M49 und die NGC4526 und 4535 ein.
Wow! Was ist alles mit einer kleinen Öffnung zu sehen in dieser Galaxienlandschaft!
Diese ganze Fülle konnte ich gestern Abend gar nicht alle einholen, da ich schon zu lange für Einzelobjekte am Okular blieb. Einstieg war wieder M98 (länglich mit Auhellung), M99 (rund mit hellerem Zentrum) und M100 (schon größer und helles Zentrum) im westlichen Teil des Virgohaufens (der ja gestern Abend noch im Südosten am Himmel stand). Auch wenn der 12"er noch weit von Auflösung der Galaxien entfernt ist, wie das die Fotografie zeigt, so war ich erstaunt, was da alles vom Aussehen zu erfassen war.
Dann ging es hinab zur Markarianischen Kette: M84 und M86 sind richtige elliptische Kracher im Okular. Darunter zeigt sich in der Mitte NGC 4388. NGC 4425 liegt noch auf dem Weg zu den Augen, die sich als solche auch im Okular präsentieren! Weiter ging es zu NGC 4461 und 4458. NGC 4473 war dann schon wieder leichter und NGC 4477 war der Abzweig nach oben zu NGC 4459 und schon richtig schwach NGC 4474 als Abschluss der Kette nach Norden. Einfach Wahnsinn diese Fülle von Galaxien, alle ungefähr 50 Millionen Lichtjahre entfernt!
Richtig rein gehauen hat dann M87 und M90 als Abschluss. Das sind schon richtige Brummer nach der Fizzelchen-Kette!

Leider ging gestern da schon der Mond auf. Es hätte noch so viel gegeben am Himmel... Das war der Vorteil in Nebraska: kurz vor Neumond und nicht kurz nach Vollmond!
Quintessenz für mich: ich brauche ein größeres Teleskop in der Prärie (wenn ich wieder mal dort bin).
Zwei Teilnehmer meines Tagesseminars zu "Wonderful Cosmos" schwärmten mir von ihrem Nachthimmel im Westen von Nebraskas. Dort muss es ein SQM von deutlich unter 22 mag/"^2 geben, also fst jenseits der 7 mag! Rolleyes

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  ein lauiger Ostersonntagabend......
Geschrieben von: Thomas64 - 22.04.2019, 19:02 - Forum: Beobachtungsberichte - Antworten (8)

Hallo zusammen,
auch ich nutzte den Ostersonntagabend um etwas an der frischen Luft dem Sternenhimmel zu huldigen.
Ferner wollte ich an meiner AZ-EQ6 etwas testen was ich die Tage zuvor in einen der Foren gelesen hatte:
durch das Ausschalten der optischen Encoder soll sich die Genauigkeit des GoTo verbessern!?!
Da ich die Montierung nur im AZ-Modus benutze konnte ich an Sirius und Algieba mein Alignment durchführen.
Das erste Objekt der Begierde war "Porrima", ein enger Doppelstern (Abstand 2,8) im Sternbild Jungfrau.
Auf "cloudy nights" wurde über ihn diskutiert und so nahm ich ihn auf meine Skysafari to-do-Liste auf. Nachdem ich ihn 
per Skysafari angewählt hatte war ich angenehm überrascht wie zentral das Objekt sofort im Okular auftauchte.
Sollte das Ausschalten der Encoder wirklich so viel an Genauigkeit beitragen??
Porrima konnte ich sehr schön trennen, das 8er Delos (150x)  tat seinen Dienst und die Angaben in der cloudy-nights-Diskussion
konnte ich nachvollziehen.
Als nächstes Objekt wählte ich "12 Lyncis", Doppelstern im Sternbild Luchs, zuerst beobachtet fast genau vor 2 Jahren
mit meinem Skywatcher Flextube. Der Schwenk ging genau entgegengesetzt meines möglichen Beobachtungsfeldes
und das Objekt stand fast exakt im 8er Delos! Boah, das war schon beeindruckend wie gut das GoTo nun trifft.
Als ich etwas mit der Feineinstellung am Okularauszug justierte und auch ein wenig mit dem Einblick spielte
bemerkte ich noch eine kleine Ausbeulung an der Hauptkomponente des Doppelsterns.
Sollte es sich um ein Dreifachsystem handeln? Ein Blick in Skysafari bestätigte mir meine Beobachtung.
Erfreut über die gute Leistung meines neuen Teleskopes (ein Dank an Ulf !) verweilte ich noch ein paar Minuten bei "12 Lyncis".
Weitere Doppelsterne des Abends waren "54", "90" und "12 Leonis".
"Xi Ursae Majoris" mit 2,1" Abstand konnte ich mit dem 6er Delos trennen und rutschte als Testobjekt auf meine Favoriten-Liste.
In schöner Erinnerung blieben noch "Beta Monocerotis" und "24 Comae Berenices" aus dem Cambridge Double Star Atlas.
Da es nun langsam dunkler wurde durfte ein Blick auf die Sternhaufen  M3 und M53 nicht fehlen, die sich fein aufgelöst im 8er Delos 
Okular zeigten. Da die Füße in den Gartenclogs noch nicht übermässig kalt waren fuhr ich nach den Skysafari-Listen die Sternbilder 
Löwe, Haar der Berenike und so gut es ging den Bärenhüter ab.
Ein schöner kurzweiliger Beobachtungsabend ging nun langsam seinem Ende zu.
Nach einem Rundumblick über den Sternenhimmel räumte ich langsam mein Equipment ins warme Häuschen. 
"schee wars wieda..."

Viele Grüße Thomas

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  Mit Bino untwegs am Ostersonntagshimmel
Geschrieben von: Ralf - 22.04.2019, 14:15 - Forum: Beobachtungsberichte - Keine Antworten

Hallo Sternfreunde,
hier mein Bericht zum kurzen Beobachtungsabend am Ostersonntag von der Dämmerung bis Mondaufgang:

Die letzten klaren Nächte waren vom Mondlicht, kaltem Ostwind und unruhiger Luft dominiert. Die Erwartungen lagen also nicht hoch und um den Aufwand klein zu halten stellte ich das 100er TS-Bino auf die Terasse.
Das Kunming Glas gibt es zu höherem Preis als ED-Variante, jedoch ist dieses Achromatische Glas ebenfalls sehr attraktiv für DeepSky Beobachtung.

Es ist nahezu "Grab and Go", da Stativ mit Montierung und einem Gewicht der erste Gang, das zweite Gewicht ein zweiter Laufweg und das Bino selbst den dritten Laufweg beim Aufbau erfordert.

   
   

Dazu gehört noch höhenverstellbarer Berlebach Stuhl, Sternkarte und Okulare.

Um 22.00Uhr war es dann richtig dunkel und außergewöhnlich transparend. Die Luft frisch aber nicht wirklich unangenehm. Das Seeing war wohl auch besser als die Nächte davor, jedoch nutzt man mit so einem Bino keine Hochvergrößerung.

Los ging es mit dem Leo "Doublet", dem Triplet fehlte zunächst NGC 3628 wie die Nächte vorher mit dem FLT 105 bei Mondlicht.
Bestückt war das Bino mit 24mm Panoptik, die so etwas wie Standardokulare für Bino´s mit Wechselokulare sind. Macht 23x bei 68° und gibt große Gesichtsfelder allerdings nur ohne Brille verwendbar. M66 und M65 waren schnell gefunden und kleine, strukturlose Fleckchen am Himmel, derweil NGC 3628 blieb verschollen. Ähnlich der Eindruck von M105, also nicht besonders spektakulär.


Doppelsterne mit schwachem Begleiter konnte ich testweise "einäugig" mit dem rechten Auge sicher erkennen während das ungeübte oder schwächere linke Auge den schwachen Begleiter nur blickweise und geradeso zeigte. Mit beiden Augen leichtes Spiel und die Grenzgröße verschiebt sich doch nach oben.
So ein Bino ist eben ein Maschinen – Mensch System mit eigenen Regeln.


Nervig ist dageben auf der rechten Bildseite, dass irgendwie Streulicht bei bestimmten Himmelsregionen ähnlich schachen Galaxien mir nicht vorhandene Objekte vorgaukeln wollte. Das könnte von hellen Sternen außerhalb des Gesichtsfeldes erzeugt werden!

Das mit den Galaxien sollte doch besser gehen dachte ich mir und steckte die 18mm Okulare aus dem Lieferumfang in die Okularstutzen. Die 31x wieder auf das Leo Triplet gerichtet zeigte nun auch NGC 3628. Die Messiers waren ebenfalls deutlicher zu sehen.
Die Randschärfe der "Ultra Flat Field 18mm" war o.k, aber auch nicht berauschend im 65° Gesichtsfeld.

Wenn Vergrößerung gut tut, dachte ich bei mir, warum nicht die 9mm Morpheus ausprobieren? Getan und nun mit 61x unterwegs konnte ich sofort feststellen das die Justage des Binos das ordentlich leistet. Das Gesichtsfeld war auf einen Schlag erschreckend groß was sich überhaupt nicht in den Zahlen 76° Gesichtsfeld ausdrückt.
Das ist echter "Spacewalk-Effekt" und das Bild war außerordentlich kontrastreich.

Das Triplet nun leicht als solches zu erkennen und zeigte nun auch Struktur in den Objekten.
Ein Auge geschlossen wirkte wie Beobachten durch "Mattscheibe" und das Bild flau und Zweidimensional, dagegen mit beiden Augen kontrastreicher, klar, deutlch tiefer und eben auch räumlich.

Dieses "Winning Team" 100er Bino und Morpheus geht auch mit Brille sehr gut und braucht nur etwas Übung im richtigen Platzieren der Augen über den Okularen. Das wirkt sich in der Schärfe deutlich aus. Indirektes Sehen mit beiden Augen ist auch eine neue Übung....

M51 als Doppelgalaxie war gut erkennbar und mit großem räumlichen Umfeld.
M13 schwebt so im Raum, durchaus mit vielen Einzelsternen sichtbar als Kugelsternhaufen.
M44 kommt sehr gut mit seinen leuchtenden Sternen

Das Highlight war der Virgohaufen und Markarians Galaxienkette konnte ich als solche erkennen.

Mit dem 100er Bino lässt es sich "tiefer eintauchen" als die 100mm Öffnung vermuten lassen.
Allerdings erst mit den Morpheus Okularen bei 61x, was doch überraschend war.
Das ist dann eine Art von "Linsendobson" mit 3D Effekt und Einblick von Hinten.

Ersetzt natürlich keinen Dobson mit hohem Vergrößerungsbereich und gewaltigem Lichtsammelvermögen, brachte mir aber gestern den Himmel auf besondere Weise näher.



Schönen Restfeiertag
Ralf

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  Vollmond-Aufgang
Geschrieben von: CorCaroli - 20.04.2019, 16:35 - Forum: Unser Sonnensystem - Antworten (5)

Hallo,

Ich versuchte gestern mal wieder ein Zeitraffer-Video vom Vollmond-Aufgang anzufertigen.
Da mein "Hausberg", der Solarberg gesperrt war, hatte ich dieses mal keine so schöne Kulisse.
Aufgenommen habe ich die einzelnen Bilder mit einer Panasonic Bridgekamera.

In das Bild klicken um das Video zu starten.


[Bild: 2019-04-19-Kamera.jpg]

Die Daten zur Aufnahme der einzelnen Bilder habe ich auf meiner Seite hinterlegt:
Der Mondaufgang vom 19. April.

Viele Grüße
Gerd

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  VdS Tagung vom 23.03.2019
Geschrieben von: Florian B. - 19.04.2019, 09:40 - Forum: Rückblicke zu unseren Aktionen - Antworten (3)

Servus,

endlich kann ich euch von der VdS Frühjahrs-Tagung in Würzburg, vom 23.03.2019 berichten. Der Tagung war wie immer sehr lehrreich, Abwechslung in den Themen hat das Interesse der Besucher immer hochgehalten.
Unter anderem waren vom Forum Stellarum Ulf, Phillip, Franjo, meine Wenigkeit, später Ralf und Martina vor Ort. Und natürlich Christoph, wieder wie letztes Jahr als Referent, mit einem interessanten Thema. Aber dazu mehr im Verlauf des Beitrags.

Nach der Begrüßung durch Dr. Elsässer, kam als erstes Thema die "Lichtverschmutzung im Kontext der Ökologie mit Fokus auf Gewässer und Messungen bei jedem Wetter" auf uns zu. Es hat mich angenehm überrascht, wie viel die letzten zwei bis drei Jahre passiert ist mit neuen Forschungsprojekten zu diesem Thema Lichtverschmutzung. In absehbarer Zeit haben wir endlich mehr und sehr fundierte Forschungsergebnisse als starkes Argument an der Hand.
Dr. Andreas Jechow (Laser-Physiker)vom Geoforschungszentrum Potsdam hat Forschungen mit und von ihm und Kollegen vorgestellt. Es ging viel um Untersuchung an Bakterien (Biomasse) mit Tests des Einflusses von Licht, auch ein Vergleich von Natrium zu LED Licht. Dazu wurde im Westhavelland ein Versuchsaufbau erstellt. 
Es wird auch der Einfluss von Skyglow von Städten untersucht. Man hat festgestellt das selbst der Skyglow Einfluss auf Gewässerorganismen zu haben scheint!!!  Exclamation Die Anlage ist die größte Weltweit für dieses Thema, aktuell - 9m durchmessende Zylinder, 24 Stück, bis auf den Grund des Stechlinsees getrieben. Wow, habe nicht gedacht das man mittlerweile doch so etwas großes in Angriff genommen hat. Es tut sich also was.  Daumen hoch

Danach ging es um Sonne und Sonnenzyklen mit Steffen Fritsche. Er erklärte Grundlagen der Sonnenfleckenzyklen und das sich evtl. ein neues längeres Minimum der Sonne ankündigt. 
Außerdem habe ich gelernt, das es bei der Sonnenfotografie im Weißlicht eigentlich sogar interessanter wäre die Umbra eines Flecks nicht dunkel sonder heller darzustellen - denn darin enthalten sich viele Strukturen (Granulen in der Umbra, Störungen). Empfehlung dafür: ruhig mit 1/100 bis 1/150 Sekunde belichten. Je nach Gerät.

   

Drittes Thema LRGB Zusammensetzung von LRGB Mondpanoramen, von Rolf Hempel. Er arbeitet seit mehr als sechs Monaten an einer neuen Software - dem Planetary Image Stacker. Als "Abfallprodukt" stellte der sein LRGB Mondpanorma Maker vor. Bisher gibt es nichts vergleichbares um scharfe LRGB Setups vom Mond auch scharf überlagert zu stitchen.

Dr. Uwe Pilz, hat wie immer mit seiner lockeren, fast schon kabrettistischen aber auch wissenschaftlich fundierten Art viel und sehr anschaulich über Nebensonnen, deren Entstehung erklärt. Genial einfach!  Daumen hoch

Nach dem Mittagessen und vielen Gesprächen am Tisch hat Erich Meyer aus Linz seine Erweiterung, des vor zwei Jahren vorgestellten Milchstraßenpanoramas, als 360° x 180° Panorama vorgestellt. Er hat wieder gut erklärt, wie wichtig es ist sich zu vergewissern: Sind die abgebildeten Strukturen auch tatsächlich korrekt oder Artefakt? Viele Astrofotografen verstehen nicht, wie einfach es ist kurz zu recherchieren was Großteleskope oder Satelliten, auch in anderen Spektralbereichen als Vergleichsmaterial liefern!

Danach kam de große Auftritt von unserem Christoph - "Einige Gedanken zum Thema Zeit". Seine vergleiche von geschichtlicher, religiöser und physikalischer Zeiterfassung und Entwicklung waren eine aufschlussreiche Gegenüberstellung und hatten zu vielen Diskussionen angeregt im weiteren Verlauf. vor allem die Gegenüberstellung Präsentismus - Possibilismus - Eternalismus waren echt interessant.

           

Peter Riepe hat im Anschluss ein sehr trockenes, aber gut aufbereitetes Thema zu Farben von HII-Regionen erklärt. Was ist eine realistische Farbwiedergabe? Und nicht einfach an den Reglern geschraubt in der Bildverarbeitung - viele Astrofotografen erzeugen gutes Rohmaterial und vernichten es häufig in der Bildverarbeitung.

Bernd Gährken hat über Marsopposition und Aufnahmen sowie einer Kartenerstellung des Mars in Namibia referiert. Wahnsinn! Bilder und die abschließenden Videos ließen von Urlaub träumen.

Nach der Kaffeepause ging es mit Oliver Klös um Bedeckung von Sternen durch Asteroiden und wie man das u.U. sogar mit einer Stoppuhr selbst machen kann. Ein Beispiel was geht, was aber auch schief gehen kann hat er mit einem Freiwilligen aus dem Publikum und einer Messung an einem Testvideo an der Leinwand gemacht.
Hier sieht man aber sehr anschaulich, wie viel wichtige Arbeit von versierten Amateuren, zur Bahnbestimmung und Verbesserung dieser von Asteroiden, einen wichtigen Teil in Zusammenarbeit mit den Profiastronomen ausmacht.

   

Die FKG hat über sichere Nachführung ohne Guiding referiert, auch ein Programm zur Optimierung des Pointing-Modells ihrer neuen Montierung von 10Micron vorgestellt. Trotz der guten Technik dieser nicht ganz billigen Montierung muss offenbar doch viel Zeit investiert werden, bis alles sauber läuft. 

Jens Leich hat Zeichnungen von Mondlandschaften vorgestellt, wie man so etwas machen kann und wie er angefangen hat. Es ist wie immer viel Übungssache, ob Zeichnen an sich oder die richtigen Stifte oder Papier. Super entspannend herübergebracht!  Daumen hoch

Zuletzt hat Rainer Sparrenberg Polarlichtfotografie und Beobachtung vorgestellt mit eindrücken aus seinem letzten Island-Aufenthalt. Wo kann man das am Besten machen, worauf muss man achten... rauscharmer Sensor, lichtstarkes Objektiv ... das übliche...  Big Grin
Aber am Interessantesten war eher wo und wie Fahren. Seine Empfehlung: ein Wohnmobil für den ersten Aufenthalt. Man ist flexibel, kann jederzeit anhalten, raus und ist nicht ortsgebunden. Ok, Offroad im Gelände des Landesinneren geht nicht damit. Aber für den Anfang ist es genau richtig! 
Am Besten fährt man im Spätsommer Herbst für Polarlichter nach Island! Übrigens: Island soll besser sein als Norwegen -  denn in Norwegen fällt tatsächlich mehr und öfter Niederschlag als in Island!! Außerdem hat man in Norwegen viel Lichtverschmutzung in der Nähe der Städte wie z.b. Tromsö im Norden. Die Energie ist wohl zu billig.

Nach der Verabschiedung ging wieder ein toller, aber am Ende auch anstrengender Tag mit der Tagung zu Ende. Ich freue mich wieder auf das nächste mal in 2020.

Ich hoffe ich konnte allen die an diesem Tag nicht kommen konnten einen kleinen Eindruck der Tagung vermitteln.

Grüße,

Florian

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  Mondkrater Scheiner
Geschrieben von: Uwe - 16.04.2019, 07:23 - Forum: Zeichnungen - Keine Antworten

BB vom 15.03.2019

Hallo,

gestern ging´s mit dem 130er ADA an die Kraterlandschaft von Luna. Das tolle Wetter muss man unbedingt ausnutzen, auch wenn unter dem hellen Mondlicht kaum etwas anderes zu holen ist.
Damit die Beobachtung auch richtig fetzt, wurde das Bino mit den 7mm Naglern in den Auszug gesteckt. "Bumm!!! - haut es dir die Berge, Täler, Einschläge und Rillen geradezu um die Ohren!".

An´s Bino hab ich schon länger mal wieder gedacht, aber so richtig Freude bringt es mit 130mm hauptsächlich an Mond, Planeten und Doppelsternen.

Wichtig bleibt, das Bino genau und geduldig an einem Stern auf die eigenen Äuglein einzustellen. Dies ist am Anfang immer sehr wichtig für mich, da ich bei höherer Vergrößerung gelegentlich mit Doppelbildern zu kämpfen habe. Das liegt an der Achsstellung meiner Augen, die nicht ganz parallel ausgerichtet ist.

Der Kontrast im visuellen APO an den Schattengrenzen ist und bleibt eine Wucht! Nach gut einer halben Stunde war ich dann fertig mit der Zeichnung. Es wurde der Krater "Scheiner", der mir durch eine Verwerfungsrille am Kraterboden aufgefallen war.

   

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  Mein erstes Mondfoto
Geschrieben von: KaKoStern - 15.04.2019, 21:31 - Forum: Fotografie - Antworten (9)

Heute Montag 15.04.2019 ab 21:30uhr  mit meinem Teleskop und einem Sony Xperia Handy. Die ersten Mondfotos gemacht, noch nicht die wirklich gute Quallität aber es war für mich ein Super erlebnis . Ich zeig Euch einfach mal die brauchbaren Fotos 😊



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