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APM Barlow 2,7fach
#1
Hallo,

gestern ist meine APM Komakorregierte 1 1/4 ED Barlow 2,7fach gekommen.
Sie sieht sehr wertig aus und fühlt sich auch so an. Sie ist sehr gut verarbeitet, die Gewinde laufen Butterweich, setzen sauber an und die Messingklemmhülse klemmt perfekt.
Markus Ludes machte mir einen sehr guten Weihnachtspreis dem ich nicht widerstehen konnte.
Ich hoffe das Wetter wird bald wieder besser das ich sie testen und hier berichten kann.
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

Wer die Freiheit einschränkt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!
Benjamin Franklin
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#2
....

2,7 x länger Nebel und ein Wolkenloch von 1-1/4" Durchmesser, das wirst Du davon haben!!

APM hat mir ja einen 3" OAZ an meinen ES gebaut, und? - 3 Wochen Nebel. Und das mußt Du auch gerade noch "verzweikommasiebenfachen" ....

Genieße die Tage unterm Weihnachtsbaum und sie Dir dessen Sternchen an, weiter draussen gibts ab heute eh keine mehr!

Lieben Gruß und viel Spaß damit,
Winfried
Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"
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#3
Hallo Winfried,

danke für die lieben Wünsche und mit 2,7 Tagen Nebel komme ich klar und ein Wolkenloch mit 1 1/4 Monddurchmesser wär doch schon mal was. Wink

PS. ... seltsame Anrede? Wink
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

Wer die Freiheit einschränkt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!
Benjamin Franklin
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#4
Hallo Ulf,

meine ist auch angekommen. Das Teil ist sehr solide / schwer. Die Verarbeitung ist aber gut. Von dem Drehverschluss bin ich überzeugt. Er lässt sich zwar nicht ganz so schön erreichen, wenn größeres Zubehör eingesteckt ist, aber was er klemmt hält und das mühelos. Nur im Winter stelle ich mir das mit Handschuhen etwas schwieriger vor.

Ich habe mal ein paar Trockenübungen im Wohnzimmer gemacht. Ich wollte eigentlich noch eine Zeiss Abbe. Diese sind aber nicht mehr lieferbar und auf dem Gebrauchtmarkt kosten sie mehr als neu =O)
Die Barlow ist für den Einsatz an meinem Bino gedacht und soll die jetzige ablösen. Das Problem ist nur, das ich den T2 Adapter nicht ans Baader Max Bright Bino bekomme. Der Bino Überwurfring passt zwar gut, aber das T2 Außengewinde ist zu kurz, so das sich kein Gegendruck zum Bino Gehäuse hin aufbaut. Hier muss ich mir wohl noch einen Kunststoffring besorgen, der hier eingelegt wird. Sobald dieser da ist, hoffe ich möglichst bald klaren Himmel zu bekommen, damit sie zeigen kann was APM verspricht. Ist sie wirklich besser und farbreiner als eine Zeiss Abbe? Der direkte Vergleich mit Frank Zeiss steht noch an und wird es zeigen. Ich bin gespannt.

Grüsse
Christian
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#5
Hallo Christian,

darf ich nachfragen an welchem Teleskop Du diese Barlow einsetzen wirst? Meines Wissens hast Du einen hervorragenden Refraktor, aber ein Newton gehört - so glaube ich - nicht zu Deiner Ausstattung. Die Barlow sei doch derart gerechnet, dass das Newton-Koma reduziert wird. Ich glaube mich aber zu erinnern, in einem anderen Thread gelesen zu haben, dass die Barlow am Refraktor eher nicht zum Einsatz kommen sollte. Sie würde die Abbildung im Feld verschlechtern. (Den entsprechenden Thread müsste ich nochmal suchen.) Ich bin auf jeden Fall auf einen Praxistest am Refraktor gespannt, dann weiß man mehr - ich hoffe Du wirst berichten.
[Bild: signatur_fs.gif]
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#6
Hallo Florian,

Ich weiss das die APM Barlow eine Koma korrigierende Barlow ist. Ich habe diese aber eigentlich ausschließlich für das Bino gekauft. Dieses verwende ich an einem Takahashi Toa 130F. Da sich die Feldabbildung meines Wissens erst bei sehr hochbrennweitigen Weitfeldokularen bemerkbar macht, dachte ich das es bei kleinen Brennweiten und Gesichtsfeldern eher unkritisch ist. Aber generell denke ich, das man so etwas genau mit seiner Ausrüstung selber testen sollte. So teuer war die Barlow nun auch wieder nicht und sie ist eine Alternative zu dem dann noch verfügbaren Baader FFC der mir mit minimal 3x eigentlich schon zu vielvergrößert. Franks Zeiss Abbé konnten wir mal zusammen mit den 17er Delos am Mond testen. DAS war der Hammer. Ich habe aber auch noch in Erinnerung, das die Abbildung im Bino im letzten dritten nach außen hin Unschärfe zeigte. Evtl. Ist die APM hier dann etwas anders / ich möchte nicht sagen besser. Meine jetzige Barlow liefert ein gutes farbereines Bild ebenes Bild mit meinen Okularen. Leider aber tönt sie das Bild gelblich ein wenn der Vergrößerungsfaktor von 2x überschritten wird. Lassen wir uns überraschen. Auf jeden fall werde ich hier ein paar Zeilen schreiben sobald ich mehr weiss.

Schöne Grüsse und frohe Weihnachten
Christian
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#7
Hallo Ulf, Florian und alle Anderen,

gestern Abend klarte es doch echt mal auf und ich konnte seit Mitte September endlich mal wieder die Sternwarte aufschließen.

Super, da ich ja die APM 2,7x ED Barlow noch testen wollte. Von den originalen GWK´s halte ich nicht besonders viel. Ich habe alle drei ausgiebig ausprobiert und kann mich mit keinem so richtig anfreunden. speziell das „Einlegen“ und genau zentrisch klemmen ist nicht richtig möglich. Passt das nicht, kann es sein das man Geisterbilder bekommt. So war für mich nur die Lösung externe Barlow übrig. Ich weiß von dem Problem das der GWK ja auch den Klasweg korrigieren soll und nicht nur eine Barlow ist, das habe ich jetzt aber mal außen vor gelassen, denn schließlich soll das Bild am Ende doch passen und nicht rein rechnerisch schon nicht möglich sein ;-)

Wie nun aber eine 1,25“ Barlow sauber an T2 adaptieren, wenn man das bino doch über 2“ Steck in den Zenitspiegel stecken möchte? Zusätzlich muss die Barlow so nahe ans Bino wie nur möglich, da durch Abstandverlängerung zum Okular ja auch der Vergrößerungsfaktor drastisch steigt. So kann sich die Abbildungsleistung verschlechtern da die Barlows das nicht alle so gut weg stecken.
Die Not macht erfinderisch und so wurde die Adapterkiste durchsucht und probiert. Das Problem mit der nicht passenden Adaption habe ich nun recht edel gelöst wie ich finde. Das Baader MaxBright Bino bietet teleskopseitig ein T2 Innengewinde. An dieses habe ich den folgenden TS Adapter geschraubt.
http://www.teleskop-express.de/shop/prod...-kurz.html

Dieser liefert beidseitig T2 Gewinde (einmal Innen- und einmal Außengewinde). Zudem ist er sehr kurzbauend und liefert gleichzeitig die Möglichkeit 1,25“ Steck Zubehör zu klemmen. Klar geklemmt ist nicht geschraubt, aber das Bino biertet ja dank kleinerem Durchlass, eine mehr oder weniger ebene Auflagefläche. So kann man das Barlowelement (Nur Linsen in Fassung) einlegen, plan aufdrücken und mit den beiden Schräubchen klemmen. Das funktioniert Kinder leicht und hält sehr gut. So sieht das dann aus.

   

   


Auf die andere Seite des TS Adapters habe ich dann noch einen T2 zu 2“ Steck Adapter ohne Ringnut angebracht. Dieser sitzt ebenfalls sehr stabil und baut ebenfalls sehr kurz auf. So ist der benötigte Backfokus minimal, was den Refraktoren sehr entgegen kommt.

   

   


Die Bedingungen waren doch recht ordentlich und so konnte ich mal meine zwei 1,25" Barlows gegeneinander vergleichen. Die eine ist die APM 2,7x ED Barlow, die andere ist eine TS 1,25" 3x ED Barlow.

Jupiter bot sich in voller Pracht an und zeige sehr viele Einzelheiten. Ich verwendete wie immer zu Vergleichszwecken, meine 17er SW APO Okulare, so sehe ich gleich einen Unterschied falls es einen gibt.
Schön war zu sehen das die Vergrößerung ziemlich gleich war im Vergleich zu meine 2“ TS ED Barlow die eigentlich nur 2x hat. Diese saß aber Adaptierungsbedingt um einiges weiter weg vom Bino und so vergrößerte sich der Faktor. Die 2“ TS ED Barlow bildete zwar immer noch gut ab (scharf und ohne Farbfehler), leider jedoch tönte sie das Bild gelblich. An Jupiter selber kann man das jetzt nicht ganz so leicht sagen wie z.B. am Mond, aber beide 1,25“ Barlows zeigten ein ungetöntes Bild. Das spricht nun schon mal für sie.

Dank der einfachen Adaption konnte ich die 1,25“ Barlow einfach uns schnell gegeneinander wechseln um schöner zu vergleichen. Ich muss sagen das ich gestern außer die leicht höhere Vergrößerung der 3x TS Barlow nicht wirklich einen unterschied ausmachen konnte. Beide lieferten ein sehr ansprechendes Bild am Jupiter.
Deshalb werde ich das ganze noch mal wiederholen wenn der Mond wieder rum kommt. Hier fällt es auch leichter eine Tönung zu sehen oder nicht. Es bleibt also weiterhin spannend. Der Test gegen Frank seine Zeiss Abbe Barlow steht ebenfalls noch aus. Bis dahin erst mal eine schöne Zeit.

Grüsse
Christian
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#8
Hallo Christian,

ein sehr guter und vielversprechender Test, Danke dafür.
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

Wer die Freiheit einschränkt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!
Benjamin Franklin
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#9
Hallo Christian,

"Von den originalen GWK´s halte ich nicht besonders viel. Ich habe alle drei ausgiebig ausprobiert und kann mich mit keinem so richtig anfreunden. speziell das „Einlegen“ und genau zentrisch klemmen ist nicht richtig möglich."

Vielleicht hast Du dabei übersehen, daß den GWKs auch ein dünner Kunststoffring beiliegt. Zuerst den einlegen und dann den GWK darauf. Dann sitzt er genau mittig! Hatte ich erst auch übersehen, da Baader nichts dazu schreibt, wozu dieser Ring sein soll.

Aber es ist, - zugegeben, ein Kompromiß. Ich komme damit aber klar, nachdem mir Frank gesagt hat, man solle die Okulare am Maxbright Bino nicht klemmen. - Habe ich getan und seither funktioniert es.

Gruß
Winfried
Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"
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#10
Hallo Winfried,

ich kenne den Kunststoffring, nur passt dieser leider nicht richtig. Ich habe hier drei unterschiedliche T2 zu 2" Steck-Adapter, unter anderem auch den original Baader. In keinem der drei Adapter passt der Kunststoffring wirklich gut, so das ich sagen würde das ist eine saubere Lösung. Im Gegenteil sogar, in einem Passt er garnicht rein, im anderen hat er zu viel Luft und im Baader geht er dermaßen straff das ich dem ganzen nicht traue.
Hier finde ich die Lösung wie beim Baader Zeiss Bino einfach genial.

Was mich aber allgemein sehr verwundert ist, das das kleine Baader Max Bright Bino auch ohne GWK mit irgendeiner Barlow noch so schön farbereine Abbildungen zeigt.
Grüsse
Christian
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