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Astrofotografie ADC Korrektor
#1
Hallo zusammen.

Da ich immer noch nicht ganz zufrieden bin mit meinen Aufnahmen, würde ich mir einen ADC Korrektor kaufen.
Vielleicht werden dann meine Aufnahmen etwas besser.
Brauche ich auch einen Komakorrektor? Oder ist das nicht notwendig.
Was haltet ihr von einem ZWO ADC Atmospheric Dispersion Corrector Mark II?

Danke
Gruß
Lars

Meade ETX 70/350 mit GOTO
Bresser Messier NT 203/800 mit EXOS 2 GOTO Montierung
Bresser Messier AR 90/500
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#2
Hallo Lars,

der soll gut sein hab ich gelesen, ist aber nicht so einfach in der Anwendung. Aber wenn er richtig benutzt wird soll er sehr gute Ergebnisse erzielen.
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

Wer die Freiheit einschränkt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!
Benjamin Franklin
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#3
Hi Ulf,

danke für deine Antwort.
Komakorrketor ja/nein?
Gruß
Lars

Meade ETX 70/350 mit GOTO
Bresser Messier NT 203/800 mit EXOS 2 GOTO Montierung
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#4
Hallo Lars,

ich würde zuerst mit dem vorhandenen Equipment weiterarbeiten. Der ADC bringt eine weitere Komponente ins System, das man an sich schon beherrschen sollte.

Bleibe erst mal weiter dran und habe Geduld! Ruhe und Routine sind nötig, um zu guten Ergebnissen zu kommen.
the sky is the limit

Gruß Uwe

"Sehen ist schwieriger als Glauben" Zitat aus "Die Kometenjäger"

http://www.the-night-black-white.de
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#5
Danke
Gruß
Lars

Meade ETX 70/350 mit GOTO
Bresser Messier NT 203/800 mit EXOS 2 GOTO Montierung
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#6
Hi!

Ich habe die erste Version des ADC, noch den ohne Libelle und nutze ihn wenn, dann visuell.
Für die Fotografie bringt er bei deinem momentanen Stand nix.
Gründe:

* das finden des Fokus wird noch schwieriger, da tust Du dich eh schon schwer (bei den letzten Fotos - Thread zu USB 3.0 - passt der Fokus bei Mond und Jupiter eher wieder nicht)
* um mit dem ADC dessen Vorteile nutzen, brauchst Du ein farblich passendes Endbild. Deine Jupiter sind viel zu grün.
* das nächste Problem ist, dass der ADC optischen Weg verbraucht und ich fast vermute, dass bei einem flachen Netwon OAZ hier die nächste Baustelle lauert.

Dementsprechend wie Uwe: Erst mal die Basics auf die Reihe bringen und dann, wenn dass alles im optimalen Bereich liegt, das Nächste angehen.

Andreas-TAL
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#7
Hi Andreas

Danke für deine Antwort. Ich werde erstmal schauen das ich gute Bilder hinbekomme. 
Meine Hoffnung ist ja das ich bei USB 3 mehr Bilder aufnehmen kann. Den die Fotos vom 30. und 31.05. sind mir nicht so gut gelungen. (Siehe 1. Beobachtungstest )
Gruß
Lars

Meade ETX 70/350 mit GOTO
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#8
Hallo Lars,

USB 3.0 bringt die aber nur was wenn deine Kamera USB 3.0 unterstützt.
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

Wer die Freiheit einschränkt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!
Benjamin Franklin
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#9
Hi Ulf

Ja Sie hat eine USB 3 Anschluß. Habe beim Kauf extra darauf geschaut das Sie es hat.  Big Grin
Gruß
Lars

Meade ETX 70/350 mit GOTO
Bresser Messier NT 203/800 mit EXOS 2 GOTO Montierung
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#10
Ich bin mal gespannt ob Lars das nutzen kann. Es ist zwar richtig dass der Flaschenhals die USB-Schnittstelle ist, aber man braucht auch die Öffnung um entsprechende Bildraten zu erreichen. Das Bild wird ja immer dunkler.
Ich hab‘ mal kurz gerechnet, weiß aber nicht ob alles so stimmt. Da kann Christoph hier bestimmt mehr dazu sagen.

Ich gehe mal davon aus, dass für Planeten-AVI‘s eine Bildgröße von 640x480 gut reicht. Mit 16 Bit Farbtiefe (65536 Farben- meine ASI kann das noch gar nicht, ist aber auch älter) komme ich auf:
640 * 480 * 2 = 614400 Bytes pro Einzelbild = 4,92 Mbit
Nun kann USB 2.0 (theoretisch) 480 Mbit/s, also könnten (wieder theoretisch) mit USB 2.0 rund 480 : 4,92 = 97 fps übertragen werden. Von der Theorie zur Praxis nehmen wir mal nur die Hälfte an, grade wenn eine langsamere HDD statt SSD die Datenflut speichern muss. Mit nur SATA III bremst ja dann schon die HDD das alles aus! Also ist für USB 3.0 mit fetten Datenraten eine SSD Pflicht.

Ich rechne mal mit nur 50% - also 48 fps. Auch das ist schon eine Hausnummer! Bei so kurzen Belichtungszeiten (2/100stel Sekunden) muss schon ganz Öffnung dahinter stecken, um überhaupt noch ausreichend helle Bilder zu erreichen. Gut - man kann Kontrast, Helligkeit und Gain nach oben ziehen aber das geht ja auch wieder zu Lasten der Bildqualität. Mit 8“ am Planeten sind 48 fps schon anspruchsvoll. Da komme ich schon ran, aber eher grenzwertig und dann auch eher mit 10“. Für den Mond sind natürlich noch schnellere Datenraten cool, da kann man trotz großen Bildern hohe Frameraten erreichen.

Andreas-TAL
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#11
Hi Andreas. 

Ganz ehrlich bin ich auch gespannt ob ich das voll auskosten kann.
Werde aber meine Ergebnisse hier gern mitteilen.
Da ich auf euere Erfahrungen großen Wert lege. Und ihr mir bis jetzt immer die richtigen Ratschläge gegeben habt.
Gruß
Lars

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