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Erster Versuch Mondfoto
#1
Hallo,

ich melde mich ja ganz selten hier. Bei den Profis hier hab ich ja auch wenig zu melden! Wink
Ich hatte paar Tage frei und nach den ganzen MoFi-Fotos von Euch und den Perseiden-Abend, hatte ich doch auch mal wieder Lust und Zeit mal wieder mein Teleskop heraus zu holen. (Florian und Johannes habe ich ja an den 2 Abenden am Kreuzberg getroffen).

Als ich gestern Abend heim kam, und den Mond direkt vorm Fenster gesehen habe, baute ich mein Teleskop im Wohnzimmer auf und habe auch mal mit meiner Alpha6000 durch Teleskop und Fenster drauf gehalten. Mit diesem Ergebnis:
   
(ISO200, 1/200, 8" Newton GSO)

Für so einen Schnappschuss bin ich schon mal ganz zufrieden. Aber ich würde heute und in den nächsten Abenden nochmal versuchen und habe mich gefragt, ob ihr mir noch ein paar Tips geben könnt?

Ich habe mir auch ein paar andere Mondfotos angesehen und ich glaube ich bin viel zu hell und brenne den Bereich um Tycho (?) viel zu sehr aus. Ich würde es heute nochmal mit ISO100 und einer kürzeren Belichtungszeit versuchen.

Mir kommts so vor, als ob der Fokus nur auf der linken Mondseite halbwegs passt und auf der rechten nicht mehr stimmt. Ist das normal oder habe ich da ein anderes Problem?

Natürlich muss ich mich mit dem Thema Stacken noch auseinander setzen. Ich habs gestern Abend auf die Schnelle mal mit Fitswork probiert, aber das Ergebnis war eher schlechter als ein Einzelbild. Da muss ich mich noch ein bisschen rein lesen. Wieviele Bilder werden denn da empfohlen? 20? Auch bei der Nachbearbeitung muss ich mich noch bilden ... Wink

Hat auf jeden Fall schon mal Spaß gemacht, wie man mit so wenig Aufwand zu so einem Bild kommt. Also, wenn ihr da ein paar Anregungen habt, versuche ich das die nächsten Tage mal umzusetzen.

Viele Grüße
Alex

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#2
Hallo Alexander,

durch das geschlossene Fenster!? Das kann nichts werden, aber auch wenn das Fenster offen war ist das nicht so gut, Stichwort Fenster Seeing.
Also raus ins Feld oder wenigstens Garten möglichst weit weg von Häusern und Dächern.
Stacken würde ich mit AutoStakkert (aus Surface stellen), meiner Meinung nach im Moment das beste Werkzeug dafür. Nachbearbeiten tue ich mit Fitswork und PS.
Ansonsten üben, üben, üben, das wird schon.  Big Grin

Btw, für Schnappschuss gar nicht so schlecht. Daumen hoch
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

Wer die Freiheit einschränkt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!
Benjamin Franklin
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#3
Hallo Alex,

ich find's gut, dass Du hier die ersten Schritte zur Astrofotografie gemacht hast. Und weil Du das Forum EDV-technisch so blendend in Schuss hältst, gebührt Dir auch der beste Beistand. Smile

Ich bin halt nicht so der Experte und kann mich nur Ulf anschließen: Ein bisschen weniger Fensterglas und die Schärfe kommt schon!
Gruß Martin

Skywatcher Newton 250/1200 + Aspherical Doublet Apochromat 130/1200 auf NEQ6-Pro Montierung
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hafgan (20.08.2018)
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hafgan (20.08.2018)
#4
Hallo Alex!
Der Anleitung von Ulf hätte ich nichts hinzuzufügen.
Aber für einen ersten Schnappschuss durch die Fensterscheibe schon nicht schlecht!  Daumen hoch

Ich war selbst einmal überrascht, wie gut es durch das Fenster geht, wenn die Scheibe einigermarßen rechtwinklig zum Strahlengang sitzt.
Aber besser ist ohne!
Der schlechteste Teil vom Teleskop beginnt meist vor dem Teleskop: die Atmosphäre!
Viele Grüße
Christoph

https://www.klostersternwarte.de
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hafgan (20.08.2018)
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hafgan (20.08.2018)
#5
Hey, danke für Eure Hilfe!!!
Da hab ich mich bestimmt ein bisschen missverständlich ausgedrückt... ein fauler Strick bin ich ja auch ... aber das Fenster habe ich am Ende doch noch aufgemacht und nicht einfach durch die Scheibe geschossen. Big Grin Big Grin 

Wollte bloß ausdrücken, dass ich ich halt nicht raus gefahren bin sondern vom Wohnzimmer aus abgedrückt habe.

Aber nochmal zu der konkreten Frage mit dem Fokus. Das hat mich nämlich schon irritiert. Meine Kamera markiert schön die Bereiche welche im Fokus sind und es war nicht möglich die gesamte Mondoberfläche fokusiert zu bekommen. So zeigt es sich ja auch auf dem Feld. die rechte Hälfte ist (einigermaßen) scharf, die recht wird mehr und mehr verwaschen. Ist das normal?

Alex

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#6
Hallo Alexander,

normal ist das nicht, aber wie gesagt es gibt durchs Fenster sehr starkes Seeing, auch wenn's offen ist, das kann schonmal ein Grund sein.
Den Autofokus musst du ausschalten und manuell fokussieren, wäre noch so ein Idee die mir dazu einfällt.
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

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Benjamin Franklin
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#7
Klar, der Autofokus ist klar aus. Der kann ja auch gar nichts mehr machen ohne Objektiv. Aber er markiert in der Ansicht halt die Bereiche, die er als fokusiert erkennt.

Ich hätte auch andere Bereiche fokusieren können. Aber alles ging einfach nicht. Meinst, das liegt am Seeing? Dachte das wäre das Flimmern? Huh 

Aber OK, dann werde ich da nochmal probieren! Daumen hoch

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#8
Ich hätte auch noch mechanische Ideen, Justage und so...
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

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Benjamin Franklin
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#9
(20.08.2018, 18:51)Ulf schrieb: Ich hätte auch noch mechanische Ideen, Justage und so...

Ja, das dachte ich auch. Justierlaser raus geholt (tatsächlich war die Batterie noch gut!!) und dann den Fangspiegel so eingestellt, dass der rote Punkt im Zentrum des Hauptspiegels war und dann das zurück geworfene Licht im "Loch" des Justierlasers wieder verschwindet. War das so korrekt?

Alex

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#10
Soweit Sogut
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

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Benjamin Franklin
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#11
Hab doch was gelernt von Dir! Wink

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#12
Nochwas, ist die Kamera parallel zum Teleskop (Chip zum Spiegel)?
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

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Benjamin Franklin
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#13
Hmmmm....
Du meinst, ich habe die Kamera möglicherweise verkippt angeflanscht. Das könnte ich jetzt mit Sicherheit nicht sagen. Aber guter Punkt. Dem könnte ich nochmal nachgehen. Ich habe zwar extra so aufgebaut, dass die Kamera genau oben am Teleskop hing und somit sekrecht auf den OAZ und nicht seitlich mit Biegemoment. Das werde ich beim nächsten Mal noch sauberer einstecken und nochmal überprüfen bzw. nachjustieren ob das was verändert.

Oder gibts da eine spezielle Sache, die man checken kann? Eher nicht, sondern nur nochmal probieren, oder?

Alex

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#14
Jep, Versuch macht kluch  Wink
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

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Benjamin Franklin
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#15
Servus,

jetzt geht's los, Alex!  Cool

Eine winzige Verkippung der Kamera oder eines anderen Elements reicht bei der Vergrößerung um schnell eine Unschärfe zu erzeugen. Wie, bzw. mit welchem Adapter war die Kamera denn befestigt? Oder durch's Okular fotografiert?

Bei dem Seeing im Sommer und von der Wohnung aus brauchst du mehr als 20 Bilder zum Stacken und Lucky Imaging. 200+ und dann probieren und irgendwas zwischen 3 - 10% verwenden.
Fitswork aber nur zum Schärfen nehmen. Am Besten zum Stacken AutoStackert nutzen: https://www.autostakkert.com/wp/guides/

Das geht recht fix und ist einfach zu Bedienen.

Übrigens - frag doch mal Johannes (JonnyB). Er fotografiert regelmäßig bei offenen Dachfenster und kann dir noch ein paar geniale, einfache Tipps zum Aufstellen geben, etc. - und er kommt aus Volkach.  Big Grin

Grüße,

Florian
DreamDiver.fb

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hafgan (20.08.2018)
#16
(20.08.2018, 19:47)Florian B. schrieb: Eine winzige Verkippung der Kamera oder eines anderen Elements reicht bei der Vergrößerung um schnell eine Unschärfe zu erzeugen. Wie, bzw. mit welchem Adapter war die Kamera denn befestigt? Oder durch's Okular fotografiert?

Ich habe einen Adapter, den ich auf die Kamera (wie ein Objektiv) einraste (e-Mount). Der Adapter ist eigentlich nur eine Hülse, die ich in den OAZ stecken kann. Das sieht so aus (ohne Kamera):

       

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#17
Hallo,

gestern Abend habe ich wieder meine Wohnzimmer-Sternwarte in Betrieb genommen:
- Newton nochmal justiert
- Montierung so gut ausgerichtet wie es in einem Wohnzimmer geht
- Fenster geöffnet, Rollanden hoch Big Grin
- Kamera angeflanscht und penibel darauf geachtet, dass sie satt aufliegt und kein Verkippen entsteht

Siehe da! die Ganze Mondfläche war komplett scharf. Aber das Seeing vor meinem Fenster war diesmal extreeeem miserabel.

Habe trotzdem ein paar Bilder und Filme gemacht vom Mond, Saturn und Mars. Ich versuch mich mal ans Bearbeiten und stelle dann evtl. mal ein paar Bilder hier ein. Dann wäre ich jetzt vielleicht wirklich mal wieder bereit alles raus zu schleppen! Leider wirds mit dem Wetter am WE nichts.

Vielen dank an Euch alle für die guten Ratschläge, vor allem Ulf und Florian!

Alex
PS, vielleicht schaue ich heut Abend mal kurz vorbei, wenn ihr Euch schon in der Nachbarschaft trefft! Wink

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Florian B. (23.08.2018), Ulf (23.08.2018)
#18
(23.08.2018, 07:00)hafgan schrieb: ...
PS, vielleicht schaue ich heut Abend mal kurz vorbei, wenn ihr Euch schon in der Nachbarschaft trefft! Wink

Servus,

Plicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!    Big Grin Big Grin Big Grin

Grüße,

Florian
DreamDiver.fb

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hafgan (23.08.2018)
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hafgan (23.08.2018)
#19
So, wens interessiert ... der aktuelle Stand:

Ich hatte ja hier schon viele hilfreiche Tipps bekommen und auch gestern Abend beim Stammtisch von Ulf und Florian. Ich hatte da anscheinend ja eine Verkippung der Kamera am Okularauszug gehabt und da muss ich einfach ein bisschen aufpassen. Vorgestern dann wieder auf den Mond gehalten und die gesamte Oberfläche war scharf.

Wie besprochen habe ich diesmal Videos gemacht und nur wenige Bilder. Da ich mit meiner Kamera kaum Videos gemacht habe, habe ich die sicherheitshalber in allen Dateiformaten aufgenommen. (MP4, MTS). Leider hat die Autostakkert zunächst nicht genommen. Also habe ich sie in avi (uncompressed) umgewandelt, was aus 1-2 Minuten Aufnahmen mehrere Gigabyte erzeugt hat. Aber die hat Autostakkert dann akzeptiert. Mit Standardeinstellungen gestackt.

Hier kam ich dann zu einem Problem meiner Kamera. Sie macht Videos max. Auflösung von 1920x1080. Fotos macht sie in 6000x4000 Pixeln. D.h. egal wie toll ich das Video stacke, das Einzelbild ist wahrscheinlich immer besser mit ca. 3,5fachen Auflösung. Also habe ich dies erstmal verworfen.

Allerdings hatte ich aus der Nacht mit der leicht verkippten Kamera sehr viele Bilder in hoher Frequenz aufgenommen. Und so hatte ich ca. 100 Bilder. Diese habe ich ebenfalls durch Autostakker gejagt, um einmal die Verbesserung zu sehen. Von den 100 Bildern habe ich 25 Bilder zum Stacken verwendet und mir im scharfen Bereichen das Ergebnis angesehen:

       
(Einzelbild vs. Gestackt)

OK, dann bin ich nun bereit. Wenn das Wetter wieder gut ist, werde ich raus gehen, alles sauber ausrichten, verkippen vermeiden und dann eine längere Fotoreihe machen, die ich dann zum Stacken verwende. Dann sollte ich zu meinem Mondfoto kommen! Wink

Anbei noch ein paar Impressionen. Ich bin einfach begeistert, wie man mit überschaubaren Aufwand zu solchen Bildern kommt! Big Grin
   
.jpg   2018-08-22-Saturn-ISO100.JPG (Größe: 46,08 KB / Downloads: 149)
.jpg   2018-08-22-Mars-ISO100.JPG (Größe: 45,28 KB / Downloads: 148)

Schönen Abend Euch allen!
Alex

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Christoph (25.08.2018), Ulf (27.08.2018)
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Christoph (25.08.2018), Ulf (27.08.2018)
#20
Läuft  Daumen hoch

Was meinst du mit Standarteinstellngen?
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

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Benjamin Franklin
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#21
(24.08.2018, 20:33)Ulf schrieb: Was meinst du mit Standarteinstellngen?

Ich habe selbst kaum Einstellungen vorgenommen. Da gibts ja viele Optionen wie z.B. schärfen oder oder sonst was. Das habe ich alles gelassen wie es vorgeschlagen wurde. Bin nur auf Surface gegangen, und habe 25% der Bilder eingestellt. Sonst alles belassen.

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#22
Hallo Alex!
Doch alles super für die ersten Versuche!!!   Daumen hoch 

Meine letzten Marsvideos hatten an die 20.000 Einzelbilder, damit kann man echt was anfangen! Also: fülle die Platte mit Videos in GB-Format! je größer, desto besser!
Einzelbilder mit DSLR haben sicher mehr Pixel, auch zunächst an Auflösung, aber durch das Aussuchen des "lucky image" wird das Seeing praktisch ausgeschaltet und durch das Überlagern von tausenden von Bildern kann richtig geschärft werden mit den geeigneten Filtern. Insofern ist die Video-Methode der Einzelbild-Methode weit überlegen.

Wenn es allerdings darum geht ein Flugzeug vor dem Mond abzubilden, da braucht es wieder das Einzelbild.
Das bekomme ich allerdings auch aus einem Video.
Extremfall: ISS vor der Sonne von Tschetto.
Viele Grüße
Christoph

https://www.klostersternwarte.de
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Florian B. (25.08.2018), hafgan (25.08.2018)
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Florian B. (25.08.2018), hafgan (25.08.2018)
#23
(25.08.2018, 14:43)hafgan schrieb:
(24.08.2018, 20:33)Ulf schrieb: Was meinst du mit Standarteinstellngen?

Ich habe selbst kaum Einstellungen vorgenommen. Da gibts ja viele Optionen wie z.B. schärfen oder oder sonst was. Das habe ich alles gelassen wie es vorgeschlagen wurde. Bin nur auf Surface gegangen, und habe 25% der Bilder eingestellt. Sonst alles belassen.

Hi,

die Standardeinstellungen sollten schon passen. Das gestackte Bild muss man dann in z.B. Fitswork schärfen: iterative Gauss-Schärfen. Das Stacken bewirkt ja vor allem ein verringern des Signal-Rausch-Abstandes. Dadurch kann man dann beim Schärfen und weiteren Bearbeiten auch ein wenig mehr die Regler aufdrehen.

Bei 100 Bilder und verwendeten 25 % kommt es halt drauf an wie ruhig diese Aufnahmen sind. Bei schlechtem Seeing musst du viel weniger Verwendungsrate nehmen - eher Richtung 5% oder noch weniger in Extremfällen. Ergo braucht man dann mehr Rohdaten-Bilder. Wie Christoph, aber ok - 20000 Bilder sind schon ne Hausnummer! Beim Mond hatte ich immer so zwischen 500 bis 1000 Roh-Bilder zum verarbeiten.

Cool, das du gleich noch ein Flugzeug vorm Mond erwischt hast. Daumen hoch Das ist schon eine recht seltene Sache.

Grüße,

Florian
DreamDiver.fb

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#24
Hallo,

danke für Eure Tips!

Ich bin mir sicher, dass ihr wisst wovon ihr redet. Und ich möchte Euch gar nicht widersprechen. Vielleicht missverstehe ich Euch, oder unterschätzte das Seeing völlig. Ich habe jetzt nochmal aus den Videos die GB unkomprimierte Daten erzeugt und ca. 2000 Bilder (80s*25fps = 2000 Bilder) verarbeitet. Habe die besten 10% akzeptiert. Um einen Vergleich zu haben, setzte ich hier mal den Bildausschnitt um Kopernikus hier rein. Einmal aus einem beliebigen unbearbeiteten Einzelbild und einmal aus dem gestackten Video:


.jpg   Kopernikus-aus-Video-gestackt.jpg (Größe: 7,71 KB / Downloads: 112)    
(Video-Stack [140x117] vs. Einzelbild [430x370])

Schade, dass ich die hier nicht gleich groß darstellen kann. Wenn man das tut, dann verliert immer das Bild mit der geringen Auflösung... Ich würde jetzt sagen, dass mir das nicht viel bringt das Seeing raus zu stacken, wenn ich es mit dieser schlechten Auflösung (Video) aufnehme, oder?
So kam ich zum Schluss, viele Einzelbilder aufzunehmen und die zu stacken. Oder wo steh ich auf dem Schlauch? Huh

Alex

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#25
Hi,

ich kann dir den Unterschied erklären: Viele Einzelbilder stacken macht bei dir mehr Sinn, da die Videos .mp4 codiert sind o.ä. - das bedeutet durch die Komprimierung verlierst du offenbar viele Details (hier wohl viel zu Viele), die beim Stacken und anschließendem Bearbeiten nicht herausarbeitbar sind. Deshalb zeigen die Einzelbilder die gleichen oder sogar etwas bessere Details.
Wenn ich mit meiner DFK21 Planetenkamera drauf halte, dann nehme ich unkomprimiert auf, AVI-Format. Aber da bläht sich das bei 640x480 Pixeln schon auf mehr als 1GB auf bei 1 Minute Filmchen.
Dann kommt beim Stacken & Schärfen auch meist viel mehr raus. Aber in deinem Fall mit der A6000 sind viele Einzelbilder im RAW, aber auch noch JPEG Format, viel besser als Video-Bilder.

Aber ja, wenn die Seeing Konditionen gerade durch Hausfassaden, Dächer etc. gruselig sind (ich kenne das von meinem Balkon Undecided ) nutzt auch Stacking von tausenden Bildern nicht viel. Verschwommene Rohdaten ergeben einfach nur minimal weniger verschwommene Resultate und keine knackscharfen Bilder.
Erfahrungsgemäß von meinem Balkonien aus, müsste deine Fotografie zum Fenster hinaus bei dir im Winter jetzt besser werden, die Seeing Konditionen werden tendenziell wesentlich besser, aber nicht zwangsweise.

Durchhalten!!!  Exclamation Smile

Grüße,

Florian
DreamDiver.fb

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hafgan (26.08.2018)
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hafgan (26.08.2018)
#26
Danke Florian!
So in etwa dachte ich mir das. Die Videos die meine Kamera macht sind einfach zu schlecht, als dass sie mit den Einzelbildern konkurieren könnten.

Bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit, gehe ich raus in der Hoffnung das Seeing ist draußen gut. Dann mache ich viieeele Einzelbilder (meine Kamera ist da gar nicht so schlecht und schießt bis zu 10Bilder/s). Um dann den bestmöglichen Kompromiss zu bekommen. Hohe Auflösung, Seeingeinflüsse minimieren.

Wenns soweit ist, melde ich mich mit dem Resultat! Daumen hoch 

Alex

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Florian B. (26.08.2018)
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Florian B. (26.08.2018)
#27
... Nachtrag:
Video sind es 1920x1080 = 2 MP
Bild sind es 6000x4000 = 24MP

==> Da steckt mehr als der Faktor 10 mehr an Informationen im Einzelbild.

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Florian B. (26.08.2018)
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Florian B. (26.08.2018)
#28
Hallo Alexander,

hier mal ein Workflow vom Mond, allerdings mit einer älteren AutoStackert Version:

AutoStackert 2.3.0.21 (*.tif)

Stacken
- 1)Open - AVI laden
- Surface - Expand - Gradient - Noise Robust 3 - Local
- Set Size 1280/960 - remember size - Details - Draw APs
- image stabilization anchor (Anker Setzen)
- 2)Analyse - AVI wird überprüft
- Multiple - AP Size 50 (100) - Place APs in Grid - Replace
- Auto size - TIF - 25 (35) (je nach Qualität AVI) - Sharpened Images 50%
- Save in Folders - HQ Refine - Drizzle Off
- 3)Stack - Speichert geschärfte und ungeschärfte Version als *.tif

Und hier von der Sonne:

AutoStackert 2.6.1.4 (*.tif)

Stacken
- 1)Open - AVI laden
- Surface - Expand - Gradient - Noise Robust 3 - Local
- Set Size 1280/960 - remember size - Details - Draw APs
- image stabilization anchor (Anker Setzen)
- 2)Analyse - AVI wird überprüft
- AP Size 100 - Place APs in Grid - Replace
- Auto size - TIF - 10, 20, 30 (je nach Qualität AVI) - Sharpened Images 50%
- RGB Align - Save in Folders - Drizzle Off
- 3)Stack - Speichert geschärfte und ungeschärfte Version als *.tif

Und hier Einzelne Mondbilder mit der neuesten Version:

AutoStackert 3.0.14 (*.tif)

Stacken
- 1)Open - TIF laden
- Surface - Expand - Gradient - Noise Robust 4 - Local
- Zoom 30% - Draw APs - Auto
- image stabilization anchor (Anker Setzen)
- 2)Analyse - TIF werden überprüft
- Multiple - AP Size 104 - Place APs in Grid - Replace
- Auto size - TIF - 100 (je nach Qualität TIF) - Sharpened Images 50%    
- RGB Align - Save in Folders - Drizzle Off
- 3)Stack - Speichert geschärfte und ungeschärfte Version als *.tif
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

Wer die Freiheit einschränkt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!
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Florian B. (26.08.2018), hafgan (26.08.2018)
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Florian B. (26.08.2018), hafgan (26.08.2018)
#29
Super! Das werde ich nach den nächsten Aufnahmen mal so durchexerzieren. Bin schon gespannt!!

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#30
Hallo Alexander!
Meine Vorschreiber haben eigentlich schon alles geschrieben.
Vorteil der Videoastronomie liegt nur in den kleinen Ausschnitten und mit Oversampling gewonnen Daten. Da sind dann die Pixelanzahl der Kamera irrelevant, nein, besser weniger Pixel, da mehr Bilder in der Sekunde weg geschrieben werden können. Denn darauf kommt es ja an beim "Lucky Imaging": so viel Bilder als möglich mit der kürzest möglichen Belichtungszeit und das am besten in einer Auflösung, die über dem theoretischen Limit des Teleskops liegt.

ZB. Bei den Aufnahmen an Ralf´s 20cm Refraktor hatten wir eine Brennweite von über 4.000 mm bei Pixelgröße von 3,75 µm - machte so ca. 0,17" pro Pixel. Das kann das Teleskop "eigentlich" nicht auflösen, aber an Hell / Dunkel - Linien geht da was. Und vor allem beim vorsichtigen Schärfen von tausenden von Aufnahmen.

Nachteil: der geringe Bildausschnitt.
Für Mondfotos gibt es deshalb zum Beispiel als PlugIn für FireCapture Moon Panorama Maker.
Viele Grüße
Christoph

https://www.klostersternwarte.de
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#31
Hallo Christoph,

ich finde das wirklich sehr interessant! Ich hoffe Dich oder jemand anderes nervt es nicht dass ich jetzt wieder nachhake, aber ich will ja was lernen. Ich habe was Du sagst mal kurz für meinen Fall überschlagen:

Mein Teleskop ist ja ein 200/1000mm Newton. Meine Kamera kann 6000x4000 bzw. 1920x1080 auflösen. 

Teleskopauflösung des Mondes:
Auflösungsvermögen Teleskop (200mm) liegt bei ca. bei 0,7" (=0,0001944°)
Mond hat einen Durchmesser von 0,5° (aus Wikipedia)
0,5°/0,0001944° = 2570

Kameraauflösung des Mondes (bei 1000mm Brennweite):
Auf meinem Kamera-Chip (4000 Eizelbild / 1080 Video) wird der volle Monddurchmesser ungefähr zu 2/3 projeziert.
4000*2/3 = 2600 Pixel für Monddurchmesser (Einzelbild)
1080*2/3 =   720 Pixel für Monddurchmesser (Video)

Beim Einzelbild passt die max. Auflösung des Teleskops ungefähr zu meiner max. Auflösung der Kamera. Ein Pixel in der Kamera entspricht ungefähr dem was das kleinste Detail des Telskops kann. Im Video würde ich nur 1/3 bis 1/4 bekommen. Ich würde sogar sagen, dass die Kamera etwas mehr können muss als das Teleskop, dass ich auch wirklich jedes erfassbare Detail auch mit der Kamera erfasse.

Wenn ich im Bild später Details anschauen will, dann brauch ich doch das mit der größten Auflösung. (Ich habe ja oben schon mal die beiden Bilder (gestacktes Video vs. Einzelbild) gegenüber gestellt. Das Einzelbild zeigt doch mehr Details, oder?

Seeing
OK, in der ganzen Betrachtung habe ich noch nicht das Seeing berücksichtigt! Das fällt mir auch grad schwer, weil ich nicht die Erfahrung habe um das einzuschätzen. Das ist auch der Punkt, an dem Ihr sagt, meine ganze obere Betrachtung ist nur Theorie, weil ich noch eine unruhige Atmospähre habe und mir die höhere Auflösung nicht viel bringt in der Praxis.

Wenn man das Seeing minimiert, indem man sich eine geeignete Nacht aussucht und dann sagen wir 200 - 300 Einzelbilder macht und diese Stackt. Müsste das Ergebnis doch am Ende besser sein, oder? Der Vergelich, den ich oben gemacht habe, der weist doch auch drauf hin. Das Einzelbild hat doch mehr Details... Nach Euer Erfahrung aber eben eher nicht... Hmmm....

Ich werde beides verfolgen: Wenn das Wetter mal passt und ich raus fahre, dann werde ich viele Einzelbilder und Videos machen und beide ausarbeiten und hier zum Vergleich einstellen... Ich wills jetzt wissen! Wink

Alex

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#32
Hallo Alexander!
Ja, in der "Planetenkamera" bringst Du den Mond nur in einer "Under"-Sampling-Variante auf den Chip.
Deshalb die Methode "Mond-Panorama"!

Für die Auflösung entscheidend ist auch die Pixelgröße der Kamera.
Kennst Du die Pixelgrößen Deiner Kameras?
Meist haben die DSLR oder DigiKnipsen meist so um die 5 µm Pixel, die Planeten-Kameras mit kleinem Gesichtsfeld so 3-4 µm oder gar darunter.
Damit schaffst Du eine höhere Auflösung bei kleineren (!) Gesichtsfeldern.

Grob gesagt hilft auch das Öffnungsverhältnis:
bei hoch auflösenden Mond / Planetenbildern sollte es so um die f/15 bei supertollen Bedingungen um die f/20 und höher liegen.
Viele Grüße
Christoph

https://www.klostersternwarte.de
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hafgan (27.08.2018)
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hafgan (27.08.2018)
#33
(27.08.2018, 12:52)Christoph schrieb: Für die Auflösung entscheidend ist auch die Pixelgröße der Kamera.
Kennst Du die Pixelgrößen Deiner Kameras?
Meist haben die DSLR oder DigiKnipsen meist so um die 5 µm Pixel, die Planeten-Kameras mit kleinem Gesichtsfeld so 3-4 µm oder gar darunter.
Damit schaffst Du eine höhere Auflösung bei kleineren (!) Gesichtsfeldern.
Ich habs gerade aus dem Datenblatt gesucht: 3,9 µm.

(27.08.2018, 12:52)Christoph schrieb: Grob gesagt hilft auch das Öffnungsverhältnis:
bei hoch auflösenden Mond / Planetenbildern sollte es so um die f/15 bei supertollen Bedingungen um die f/20 und höher liegen.
Der Gedanke kam mir auch schon. Verstehe ich das so richtig: Ich habe ein f/5 (200/1000). Mit einer 2x Barlowlinse käme ich auf f/10 und mit einer 3x BLinse auf f/15. Dann müsste ich mehre Bildausschnitte zusammen bauen. Das meinst Du mit dem Mondpanorama, oder? So käme man schon zu einem sehr detailreichen Bild! Vielleicht probiere ich das im übernächsten Schritt mal! Hab aber noch gar keine Barlow.
Ohje, aus dem ursprünglichen 'Schnappschuss mal eben' gehts ja jetzt in die Tiefe! Daumen hoch

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#34
Hallo Alexander,

du machst ja alles, also Fotos und Videos, mit ein und der selben Kamera.
Deswegen wirds wohl nichts werden. Für Fotos ist sie gut für Videos nur bedingt.

Ich / Wir machen Fotos mit der DSLR (Canon EOS600D) und Videos mit der AstroCam (ASI120MC).

Edit 1:

Ich hab dein gestaktes Bild mal quick`n dirty bearbeitet. Ist ja ein *.jpg, mit nem *.tif ginge wahrscheinlich noch etwas mehr.

   

Edit 2:

Das Einzelbild exakt genauso bearbeitet, kommt nur Schrott raus!

   

Ich denke hier siehst du die unterscheide zwischen gestacktem und Einzelbild sehr gut.
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#35
Ahhhh, jetzt wird mir einiges klar:

(27.08.2018, 15:27)Ulf schrieb: du machst ja alles, also Fotos und Videos, mit ein und der selben Kamera.
Deswegen wirds wohl nichts werden. Für Fotos ist sie gut für Videos nur bedingt.

Ich / Wir machen Fotos mit der DSLR (Canon EOS600D) und Videos mit der AstroCam (ASI120MC).
Ja, jetzt ists klar. ich habe mich schon gewundert, warum ihr mir geraten habt Videos zu machen, wenn ichs bloß auf die geringe Auflösung schaffe. Mit einer anderen Kamera kann man dann wohl mehr raus holen. Aber noch ne Kamera werde ich vorerst nicht anschaffen. Da muss jetzt mal das Vorhandene ausgereizt werden.

(27.08.2018, 15:27)Ulf schrieb: Ich denke hier siehst du die unterscheide zwischen gestacktem und Einzelbild sehr gut.
Am Stacken habe ich nicht gezweifelt. Die Frage war nur, ob es nicht besser wäre mit meiner Kamera 300 Einzelbilder aufzunehmen und zu stacken oder ob es unbedingt ein Video (mit meiner geringen Auflösung) sein muss.

Jetzt bin ich im "Bilde"! Daumen hoch

Alex

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#36
Die einfache ASI (ASI120MC ohne Kühlung) kostet aktuell 154 Euro, 10% sind immer drin, es wird aber noch ein Notebook dazu benötigt.
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

Wer die Freiheit einschränkt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!
Benjamin Franklin
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#37
Hallo Alexander!
...  noch ein Gedanke: Videos und dann Stacken wird nur mit Rohdaten (unkomprimierten Daten etwas!
Auch mit einer DSLR kann man ggf. Videos machen, klar! Mit den entsprechenden Vor- / Nachteilen.


Und noch etwas zu Farbkameras: die haben bei der derzeit niedrigen Deklination  / geringen Höhe der Planeten mit der atmosphärischen Dispersion zu kämpfen. Rot und Blau werden durch die Atmosphäre auseinander gezogen und das Bild noch schlechter.
Deshalb filme ich mit RGB-Filterrad vor der SW-Kamera!
Viele Grüße
Christoph

https://www.klostersternwarte.de
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hafgan (27.08.2018)
#38
AutoStackert hat doch neuerdings RGB Align.  Big Grin
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

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