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Einstieg in die Astrofotografie
#1
Hallo,

da ich mich entschieden habe in die Astrofotgrafie einzusteigen und mit einem Teleskop Deep-Sky Objekte zu fotografieren, habe ich nun ein "Set" für mich erstellt. Ziel ist es Deep-Sky Objekte zu fotografieren und nicht irgendwelche Planeten.

Hier das Set, was ich zusammengestellt habe:

Teleskop (Apochromatisch):
Ein Skywatcher EvoStar 72ED
https://www.astroshop.de/teleskope/skywa...ta/p,56994

Montierung (Goto):
Ein SkyWatcher EQ5 Goto SynScan
https://www.astroshop.de/parallaktisch-m...r_3_select

Adapter:
T2 auf 2"
https://www.astroshop.de/steckhuelsen-ad...-t2/p,4573

und

Canon T2 Ring
https://www.astroshop.de/t2-ringe-bajone...eos/p,2416


Sucher:
SkyWatcher-Sucher
https://www.astroshop.de/leuchtpunkt-pro...er/p,47014

Vielleicht noch ein Gegengewicht dazu:
https://www.astroshop.de/gegengewichte/s...kg/p,15005


Was würdet ihr noch empfehlen? Fehlt da etwas oder ist da ein Fehler?
Ist das Zubehör bzw. die Liste gut, um die ersten deep-Sky Objekte zu fotografieren?

Die ganzen Links sind jetzt vom Astroshop. Ich hoffe, es stellt keine Probleme dar oder stört igrendjemanden von euch Big Grin

Noch ein weitere Information:
Ich besitze ein Canon Eos 1100d unmodifiziert.

Danke für eure Antworten Daumen hoch
Liebe Grüße Smile
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#2
Servus,

der kleine ED72 von Skywatcher ist Klasse in der Abbildung. Ich habe das Teil auch schon visuell benutzt - super Preis-/Leistungsverhältnis. Mit der Brennweite von 420mm bekommst du schon etliche Objekte groß rein, aber es überfordert nicht bei den ersten Einsätzen, v.a. mit der Guidinggenauigkeit. Auch ohne Autoguiding geht da schon was, vll. um die 2 Minuten, bei ordentlicher Polausrichtung. Gute Wahl auf jeden Fall.

Ich würde dir noch einen Flattener empfehlen. Es gibt auch den passend gerechneten 0,85fach Reducer/Flattener von Skywatcher - auch möglich. Die 1100d sollte noch nicht zu schwer sein für den Auszug. Der Crayford ist zwar ok, aber ein ordentlicher Zahntriebauszug wäre stabiler! Ist am Ende eine Budgetfrage. Es gäbe ähnliche Refraktoren wie den ED72 von TS. Es kommt aber darauf an, wo du dich hin entwickeln willst - wird die Kamera größer, evtl. einen gekühlte, mit mehr Gewicht, Filterrad... oder bleibst du später bei einer DSLR. Wenn du nach ein oder zwei Jahren mehr an den Auszug baust, würde ich einen wesentlich stabileren RP Auszug empfehlen.

Grüße,

Florian
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#3
Danke für deine Antwort Florian. In den ersten 2 oder 3 Jahren bleibe ich bei einer DSLR. An einen Flattener habe ich gar nicht gedacht. Danke Smile
Liebe Grüße Smile
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#4
Hallo ?,

ich würde dir auf jeden Fall eine stärkere Montierung empfehlen.
Wenigstens eine HEQ5 wenn nicht gleich eine EQ6 / AZEQ6.
Als Teleskop würde ich eher zu einem Newton neigen, zB ein 150/750.

Schau mal hier.
Astronomische Grüße
Ulf

[Bild: signatur.jpg]

Wer die Freiheit einschränkt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!
Benjamin Franklin
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#5
Servus,

wenn es ein Newton irgendwann mal werden sollte, dann darauf achten, dass er für Fotografie gebaut ist - mit größerem Fangspiegel!
Ich muss Ulf beipflichten, wenn du dich später vergrößerst macht eine Montierung der EQ-6 Klasse Sinn, die Stabilität ist weit aus größer. Für einen kleinen, kurzen Refraktor reicht aber die EQ-5 Klasse voll und ganz aus! Aber statt der normalen EQ-5  Goto würde ich wegen des ruhigeren Antriebs lieber eine AZ-EQ-5 empfehlen. Einziges Manko bei dem Teil: Kein integrierter Poslucher. Mit der integrierten Polaris-Alignment Routine aber kein Problem. Oder gleich Richtung AZ-EQ-6. Würde ich einer normalen EQ-6 oder EQ-6-R bevorzugen - die Polhöheneinstellung ist anders und viel robuster, super Antrieb für das Geld. Das musst du dir mal auf entsprechenden Websites mal anschauen.


Am Ende ist das aber wieder ein Budget-Frage.

Ach ja: Wenn du für Autoguiding gerüstet sein willst, denke an ein Mini-Leitrohr (ich benutze ein 50mm Röhrchen mit DFK2104AS Kamera) und eine günstige Kamera, z.B. eine ASI 120.
Dann musst du eben über den PC guiden, z.B. mit PHD2. Alternativ gibt's ja die kleinen Stand-Alone Guider. Kommt darauf an ob dir das Notebook und ein Tischchen dann zu viel wird und ein solches mobiles Teil besser wäre. Ein Notebook braucht je nach Variante und Akkuleistung eben auch eine leistungsfähigere mobile Stromversorgung - außer du hast überwiegend einen festen Stromanschluss an deinem Fotografie-Platz.

Wenn du dann noch den Leuchtpunktsucher parallel nutzen willst, v.a. fürs Alignment, dann vergiss bitte nicht eine Doppelklemme zu besorgen, z.B. das hier.

Grüße,

Florian
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