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Neue Optik, alt....
#1
Hallo,

habe gerade in Neckargemünd eine alte (1991) Optik gekauft.
600mm unf f:5,0. Ein irres Teil. Angeflanscht ein Leitz Kippspiegel mit ca. 5x Vergrößerung, Basis M39 Gewinde, am Ende Leitz Bajonett, wohl für dieLeica M-Serie. Bin gerade am Testen am Stern.
Gedacht, um in Kirchen die Altarfiguren aus der Ferne zu fotografieren, ohne ihnen "in die Nasenlöchern zu sehen", also den Winkel zu verkürzen.
Mal schauen, was draus wird. Soll auf die Nikon adaptiert werden.
Gesamtgewicht der Optik: 7,5 kg, mit Alukoffer 12kg.....
Schon die Scharfeinstellung mittels Handrad ist faszinierend....

Gruß
Winfried

   
   
Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"
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Andreas Paul (25.06.2020), Andreas-TAL (22.06.2020), Astrokarsten (23.06.2020), Christoph (21.06.2020), Florian B. (22.06.2020), Karsten (21.06.2020), LarsL. (21.06.2020)
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#2
Hi Winfried,
Krasser Torpedo, lass mal hören wie die Optik ist.
Beste Grüße, Rainer
http://www.sternwarte-kreuznach.de/

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#3
Servus,

kurioses Teil, vor allem mit dem Handrad. Sowas habe ich noch nie gesehen.

Grüße,

Florian
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#4
Die Kamera wurde bei Astro-Berlin um 1991 produziert.

Sie diente hauptsächlich für die 35mm Arri 35mm Filmkamera, wurde aber auch für alle gängigen Kleinbildformate angeboten (bis 1991). Ich habe sie bekommen mit den Leutz Visoflex für die Leika M Serie (mit Bajonett, also die neuere Leica). Mit dem Umlenkspiegel und dem Prisma kann man die Optik auch als Spektiv verwenden.

Morgen bin ich bei Ralf, der mit hoffentlich einen Adapter auf die D800 (Nikon) anfertigen kann. Danach kann ich erst Aufnahmen zeigen. Die Optik soll nach Zörkendörfer (München) sehr gut in der Farbe sein, er hat selbst eines davon, wenn auch älteren Datums (640mm).
Bin echt gespannt, was dieses Teil bringt. Gewicht der Optik mit Stativanschluß 8,5 kg, eine s.g. "Heavy metal" Optik...

Lieben Gruß
Winfried
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Florian B. (24.06.2020)
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Florian B. (24.06.2020)
#5
Video 
Leika M - ist das was russisches ?  Smile 

Leica M wäre doch Meßsucher?  Deswegen der Winkelspiegel zum fokusieren?
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#6
Genau.

Den Kippspiegel gab es bei Leika schon immer, um an die M-Serie (hier schon mit dem Bajonet hinten) Optiken größer als 135mm anschließen zu können.
Meine Optik dürfte eine der letzten sein, die gefertigt wurde. Diese Rohre (Fernbildlinsen genannt, da sie keine Teleoptiken waren) wurden auch nur auf Bestellung gebaut.
Das längste hat f:11 und 2000mm Brennweite. - Wohl mit einer 2-Mann Bedienung.... Transport im Lieferwagen....

Gruß
Winfried
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#7
(25.06.2020, 15:43)Winfried Berberich schrieb: ...Diese Rohre (Fernbildlinsen genannt, da sie keine Teleoptiken waren...

Servus Winfried,

Fernbildlinse vs. Teleoptiken? Das höre ich ehrlich gesagt zum ersten mal. Trotz schneller Recherche, ganz schlau werde ich auch nicht, was per Definition genau den Unterschied zwischen beiden macht. Kannst du etwas mehr dazu erklären?

Grüße,

Florian
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#8
Hallo Florian,

die Erklärung: Bei (echten) Teleobjektiven ist die Baulänge kürzer als die Brennweite.

Viele Grüße,
Andreas



"Ich würde gerne irgend etwas anbieten,
um Dir zu helfen,
aber im Zen haben wir überhaupt nichts."

Ikkyu Sojun, 1394-1481

.
 
 . weniger . langsamer . einfacher . schöner .

 
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Florian B. (29.06.2020)
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Florian B. (29.06.2020)
#9
(27.06.2020, 06:46)Andreas Paul schrieb: ...
die Erklärung: Bei (echten) Teleobjektiven ist die Baulänge kürzer als die Brennweite.
...
.

Servus,

wie sagte Loddar: "Again what learned!"   Daumen hoch Big Grin

Grüße,

Florian
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Christoph (29.06.2020)
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Christoph (29.06.2020)
#10
Stimmt.

Es gibt eigentlich heute kaum noch "echte" Teleobjektive.
Alles was 300mm und länger ist, hat (meist) die Baulänge der Brennweite.
Reine Teleoptiken sind erheblich kürzer in der Baulänge als die s.g. Fernbildlinsen. Leider verwendet man heute allgemein das Wort Teleobjektiv, obwohl das in denmeisten Fällen nicht stimmt.

Gruß
Winfried
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Florian B. (06.07.2020)
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Florian B. (06.07.2020)
#11
So,

nun habe ich die Optik bei Ralf wieder abgeholt und erste Ergebnisse erzielt, nur mal so auf die Schnelle. Bin`s zufrieden.
So 100% auf unendlich komme ich nicht, dazu kätte man das M39 Gewinde nochmals kürzen müssen, was zu gefährlich gewesen wäre. Aber die Optik kommt ja nur bei Kirchen - Innanaufnahmen zum Zuge, wie anfangs schon geschieben.
Hier mal die ersten Tests. Man sieht bei Blende 16 noch eine leichte chromatische Aberation, die man mit PS6 aber eliminieren kann. Die Aufnahmen sind unbearbeitet, nur etwas dunkler und kontrastreicher gemacht. Wie bei Fernbildlinsen üblich, ist der Kontrast schwächer als bei neuen Optiken, hat aber den Vorteil, daß man durch eine Gammakorrektur mehr herausholen kann als bei neuen Objektiven.

    Belnde 16, 600m Abstand
    Blende 32, 600m Abstand
    Blende 32, 17 m Abstand

Gruß
Winfried

Nachtag: nach genauer Kontrolle der Aufnahmen habe ich erst einmal eine noterndige Chip-Reinigung vollzogen.....
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