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Exoplanet 9 und zyklisches Massenaussterben
#1
Hallo,

ich will mal kurz die derzeitige Ruhe hier im Forum mit einem denke ich interessanten Beitrag aus der Forschung unterbrechen. 
Eine bestätigte Beobachtung eines Exoplaneten mit einer Parallele zu dem noch hypothetischen Planet 9 in unserem Sonnensystem.
Es soll sich ja lt. Berechnungen ein ca 5 bis 10 Erdmassen großes Objekt jenseits der Neptunbahn befinden, welche die Bahnen einiger Transneptunobjekte stören soll bzw deren Umlaufbahnen nur damit erklärt werden kann.  
Es gibt einige Vermutungen von mehrereren Kleinkörpern bis hin zu einer Supererde oder Minineptun. Letzteres wird als am wahrscheinlichsten angenommen.

Auch die Möglichkeit von einem primordialen schwarzen Miniloch wird diskutiert, welches ca fünf Erdmassen, bei einem 
Ereignishorizont von nur 9 cm Durchmesser haben soll. Es gilt allerdings als sehr unwahrscheinlich und der Nachweis dürfte selbst über das Mikrogravitationslinsing extrem schwer sein. Primordiale schwarze Löcher könnten unmittelbar nach dem Urknall entstanden sein und wird zumindest in der Theorie nicht ausgeschlossen. Der Nachweis bzw. die Beobachtung ist allerdings sehr schwer, aber das dachte man über Gravitationswellen ebenso. Es bleibt also spannend.

Auch was die immer wiederkehrenden Massensterben betrifft gibt es interessante Vermutungen. Wie sich allmählig abzeichnet, wiederholen sich im Schnitt alle 27 Millionen Jahre Katastrophen mit einhergehenden Massenaussterben.  Vermutet wird seit längeren eine Art Wellenbewegung unseres Sonnensystems durch die Galaktische Scheibe welche Störungen verursacht. 


https://www.scinexx.de/news/kosmos/astro...-planet-9/

https://www.spektrum.de/news/ist-planet-...ch/1677356

https://www.scinexx.de/news/geowissen/si...eriodisch/
"Einen Klaren Himmel , und lasst uns wieder das Staunen lernen"

Viele Grüße  Philipp 


"Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle"    Zitat von Albert Einstein 
Folgenden 7 Usern gefällt Philipp's Beitrag:
Andreas-TAL (11.12.2020), Florian B. (11.12.2020), Joachim (16.12.2020), Johannes Röll (20.12.2020), Martin.F (14.12.2020), Simon (11.12.2020), Ulf (11.12.2020)
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#2
Hi,

ist total spannend. Auch das mit der Klimageschichte. Ich denke aber dass sich eher kaum bis gar keine periiodischer Zusammenhang zwischen klimatischen/evolutionärer Umbrüchen mit der Querung der galaktischen Scheibe abzeichnet. Überprüfungen ergaben eher die Nullhypothe, bzw. fanden Fehler in den statistischen Methoden der Arbeiten die einen Zusammenhang sahen. Obgleich diese Vermutungen natürlich reizvoll waren, muss man das wohl inwischen eher skeptisch sehen.

https://arxiv.org/abs/0905.3919
https://arxiv.org/abs/0906.2777
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2556405/
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