21.12.2024, 17:39
Hallo,
gefühlt ist es seit Monaten bewölkt, auch wenn es nur ein paar Wochen sind.
Zunächst war die Wettervorhersage eigentlich schlecht. Vielleicht, wenn überhaupt, dann Wolkenlücken.
Im Satellitenbild gab es plötzlich diese Lücke, die von Westen kam. Oder auch nicht, zumindest nicht vor der Vesper um 18 Uhr MEZ.
Dann nach dem Abendessen war sie endlich da, die Lücke. Aber wie lange bleibt sie? Zunächst fütterte ich den Newton mit NEOs und neu entdeckten Vertreter dieser Art. Dabei schaute ich den abziehenden Wolken auf der neu installierten Asteroiden-, Allsky-Kamera zu.
Die Wolken im Westen, die eigentlich zu uns kommen sollten, lösten sich immer wieder auf. Das Wolkenloch blieb also stabil.
Der Newton mit seiner Kamera belichtete weiter irgendwelchen NEO-Kram, als ich die Kuppelsternwarte öffnete und dem Refraktor und Reflektor dem Licht des Jupiters preisgab.
Nach anfänglichem leichtem Wabern stabilisierte sich das Bild und der riesige Königsplanet stand mit seinen vier Monden ruhig im Okular. Ich konnte zeitweise bis etwa 400x mit Bino gehen! Da stand das ganze Jupitersystem geradezu plastisch im Fernrohr! Ab und zu eine leichte Luftwelle und ansonsten Ruhe und Zeit zum genüsslichen Beobachten. Der Details waren so viele, dass ich an einer Zeichnung gescheitert wäre! Die Kräuselungen in den Äquatorbändern, die Wolkenschleppen in die Äquatorzone und die Einzelstrukturen in den nördlichen / südlichen Regionen.
Selbst Kallisto (gleich unterhalb Jupiter) gab immer wieder die gleichen Details auf seiner bräunlich-körnigen Oberfläche preis. Ganymed ganz im Osten war der Größte mit stabiler Hell- und Dunkelstruktur. Nur bei Io hatte ich nichts zu sehen und bei Europa war es zwar noch ein Kügelchen, aber auf dem nichts zu sehen.
Dann ging es zu Uranus, der gerade durch den Meridian ging. Überraschend klein das Kerlchen! Leider ohne Einzelheiten auf dem Scheibchen. Und nanu? sind das Monde? Titania und Oberon müssten es gewesen sein. In jedem Falle hatte ich 14mag Sterne im Bildfeld bei 270x Vergrößerung.
Plötzlich hatte ich allerdings Probleme die schwachen Sterne zu sehen und dann war auch Uranus so gut wie weg. Ah! Wolken am Himmel. Und plötzlich war fast alles zu. Also Kuppel geschlossen und noch rum gekruschelt und zurück ins warme Haus.
Vor der Sternwarte war der Himmel wieder klar!
Ich hatte aber nach den anstrengenden Tagen keine Lust mehr zurück zu gehen. Schaute aber noch - jetzt ohne Hilfsmittel - nach Uranus. Der war sehr schnell zu finden, da er sich in einer sternarmen Gegend befindet. Wer in den nächsten Tagen Gelegenheit dazu hat, sollte einmal nach dem siebten Planeten des Sonnendsystems Ausschau halten. Das Smartphone hatte ihn schon nach drei Sekunden aus der Hand drauf. Das Bild ist allerdings 30 Sekunden belichtet und weiter verarbeitet (kein OOB-Bild
).
gefühlt ist es seit Monaten bewölkt, auch wenn es nur ein paar Wochen sind.
Zunächst war die Wettervorhersage eigentlich schlecht. Vielleicht, wenn überhaupt, dann Wolkenlücken.
Im Satellitenbild gab es plötzlich diese Lücke, die von Westen kam. Oder auch nicht, zumindest nicht vor der Vesper um 18 Uhr MEZ.
Dann nach dem Abendessen war sie endlich da, die Lücke. Aber wie lange bleibt sie? Zunächst fütterte ich den Newton mit NEOs und neu entdeckten Vertreter dieser Art. Dabei schaute ich den abziehenden Wolken auf der neu installierten Asteroiden-, Allsky-Kamera zu.
Die Wolken im Westen, die eigentlich zu uns kommen sollten, lösten sich immer wieder auf. Das Wolkenloch blieb also stabil.
Der Newton mit seiner Kamera belichtete weiter irgendwelchen NEO-Kram, als ich die Kuppelsternwarte öffnete und dem Refraktor und Reflektor dem Licht des Jupiters preisgab.
Nach anfänglichem leichtem Wabern stabilisierte sich das Bild und der riesige Königsplanet stand mit seinen vier Monden ruhig im Okular. Ich konnte zeitweise bis etwa 400x mit Bino gehen! Da stand das ganze Jupitersystem geradezu plastisch im Fernrohr! Ab und zu eine leichte Luftwelle und ansonsten Ruhe und Zeit zum genüsslichen Beobachten. Der Details waren so viele, dass ich an einer Zeichnung gescheitert wäre! Die Kräuselungen in den Äquatorbändern, die Wolkenschleppen in die Äquatorzone und die Einzelstrukturen in den nördlichen / südlichen Regionen.
Selbst Kallisto (gleich unterhalb Jupiter) gab immer wieder die gleichen Details auf seiner bräunlich-körnigen Oberfläche preis. Ganymed ganz im Osten war der Größte mit stabiler Hell- und Dunkelstruktur. Nur bei Io hatte ich nichts zu sehen und bei Europa war es zwar noch ein Kügelchen, aber auf dem nichts zu sehen.
Dann ging es zu Uranus, der gerade durch den Meridian ging. Überraschend klein das Kerlchen! Leider ohne Einzelheiten auf dem Scheibchen. Und nanu? sind das Monde? Titania und Oberon müssten es gewesen sein. In jedem Falle hatte ich 14mag Sterne im Bildfeld bei 270x Vergrößerung.
Plötzlich hatte ich allerdings Probleme die schwachen Sterne zu sehen und dann war auch Uranus so gut wie weg. Ah! Wolken am Himmel. Und plötzlich war fast alles zu. Also Kuppel geschlossen und noch rum gekruschelt und zurück ins warme Haus.
Vor der Sternwarte war der Himmel wieder klar!
Ich hatte aber nach den anstrengenden Tagen keine Lust mehr zurück zu gehen. Schaute aber noch - jetzt ohne Hilfsmittel - nach Uranus. Der war sehr schnell zu finden, da er sich in einer sternarmen Gegend befindet. Wer in den nächsten Tagen Gelegenheit dazu hat, sollte einmal nach dem siebten Planeten des Sonnendsystems Ausschau halten. Das Smartphone hatte ihn schon nach drei Sekunden aus der Hand drauf. Das Bild ist allerdings 30 Sekunden belichtet und weiter verarbeitet (kein OOB-Bild
).
, ich denke, wir leiden alle unter Sternenhimmelentzug. 