18.08.2025, 14:52
Hallo Schwanenbegeisterte,
über die letzten Tage habe ich mich weiter den Schwanenhals heruntergearbeitet und insgesamt 7,5 Stunden eine Region knapp östlich angrenzend an Eta Cygni belichtet. Norden ist ungefähr oben, Osten ungefähr links. Genauer gesagt ist Norden etwa auf 11 Uhr.
Man erkennt den offenen Sternhaufen NGC 6871, der das linke Bilddrittel dominiert. Das rechte Bilddrittel beherrscht der Tulpennebel Sh2-101. In der Mitte sitzt ein "garnelenförmiger" Dunkelnebel, dessen Name ich nicht herausgefunden habe, er könnte aber vielleicht noch zu LdN-847 gehören. Das ist der dunkle Fleck, aus dem die Tulpe entspringt.
Besonders gefreut hat es mich, dass ich bereits nach der moderaten OSC-Belichtungszeit eine Struktur am nordwestlichen Rand des Tulpennebels entdecken konnte, die ich unbedingt nochmal fotografieren muss, wenn ich irgendwann mal einen Dual-Schmalbandfilter habe. Zu besseren Identifikation hier die Starless-Variante mit und ohne Markierung, was ich meine.
Es handelt sich hier wohl um den Bow-Shock eines Jets des stellaren schwarzen Loches Cygnus-X1. Der würde mit OIII-Filter aber deutlich schöner herauskommen.
Frage an die OSC-Profis: Lohnt es sich, die nächsten Nächte weiterzubelichten, sagen wir bis 15 Stunden Gesamtbelichtungszeit? Ist eine deutliche Steigerung des Signals zu erwarten, oder bleibt es technisch bedingt so schwächlich und diffus, nur dann vielleicht weniger verrauscht?
Ansonsten: Bemerkungen, Kritik, Lob - alles erwünscht! Viel Spaß!
Philipp
über die letzten Tage habe ich mich weiter den Schwanenhals heruntergearbeitet und insgesamt 7,5 Stunden eine Region knapp östlich angrenzend an Eta Cygni belichtet. Norden ist ungefähr oben, Osten ungefähr links. Genauer gesagt ist Norden etwa auf 11 Uhr.
Man erkennt den offenen Sternhaufen NGC 6871, der das linke Bilddrittel dominiert. Das rechte Bilddrittel beherrscht der Tulpennebel Sh2-101. In der Mitte sitzt ein "garnelenförmiger" Dunkelnebel, dessen Name ich nicht herausgefunden habe, er könnte aber vielleicht noch zu LdN-847 gehören. Das ist der dunkle Fleck, aus dem die Tulpe entspringt.
Besonders gefreut hat es mich, dass ich bereits nach der moderaten OSC-Belichtungszeit eine Struktur am nordwestlichen Rand des Tulpennebels entdecken konnte, die ich unbedingt nochmal fotografieren muss, wenn ich irgendwann mal einen Dual-Schmalbandfilter habe. Zu besseren Identifikation hier die Starless-Variante mit und ohne Markierung, was ich meine.
Es handelt sich hier wohl um den Bow-Shock eines Jets des stellaren schwarzen Loches Cygnus-X1. Der würde mit OIII-Filter aber deutlich schöner herauskommen.
Frage an die OSC-Profis: Lohnt es sich, die nächsten Nächte weiterzubelichten, sagen wir bis 15 Stunden Gesamtbelichtungszeit? Ist eine deutliche Steigerung des Signals zu erwarten, oder bleibt es technisch bedingt so schwächlich und diffus, nur dann vielleicht weniger verrauscht?
Ansonsten: Bemerkungen, Kritik, Lob - alles erwünscht! Viel Spaß!
Philipp
At this point, hobby astronomers have become citizen scientists.

