03.12.2025, 15:37
Hallo zusammen,
ich stell mal wieder nach längerer Zeit einen kleinen BB ein. Es war für mich in den letzten Monaten nicht immer so ruhig, um mich mit dem Hobby zu beschäftigen und jetzt in dieser Jahreszeit ist das Wetter ja Erfahrungsgemäß oft auch nicht Astronomiefreundlich gesinnt. In der Nacht von Sonntag auf Montag passte es dann wieder mal und ich stand diesmal früh um 04:30 mit dem 350 mm Dobson am Start. Primäres Ziel war der interstellare Komet 3I ATLAS der zur Zeit am Morgenhimmel in respektabler Höhe in der Jungfrau steht und sich zügig in Richtung Löwe bewegt. Auf der VDS Seite Kometenbeobachtung fielen mir des weiteren noch zwei Kometen auf die am Morgenhimmel vertreten sind. Das sind C/2025 K1 ATLAS in der Giraffe und 24P/Schaumasse im Löwen nahe dem Stern Algieba. Grund genug mal früh aufzustehen dachte ich.
Ich fing mit C/2025 K1 ATLAS an und arbeitet mich per Starhopping und Skysafari von Polaris aus nach Westen zu Gamma Cameleopardalis und dann wenige Grad nordöstlich war ich nach einiger Zeit im Zielgebiet angekommen. Der Komet war mit seinen 10,5 mag relativ leicht zu erkennen und zeigte nach einiger Zeit nach Adaption der Augen einen deutlich wenn auch kurzen ca 10´langen Schweif, der nach Osten zeigte. Im 9 mm 100° Explore Okular war dann der Eindruck am besten.
Nach diesem kleinen Erfolg schwenkte ich nach Süden in den Löwen zu 24P/Schaumasse in Nähe Algieba, was das Aufsuche ziemlich leicht machte. Doch vom Kometen keine Spur. Er wird mit nur 12,5 mag angegeben und hat eine relativ große Ausdehnung mit entsprechnd geinger Flächenhelligkeit. Erschwerend dazu kommt noch mein Aufgehellter Standort vor allem nach Süden hin Richtung Schweinfurt. Nach längeren Versuchen und Vergrößerungswechsel zwischen dem 26 mm Nagler und dem 9 mm Explore konnte ich bei indirekten Sehen und leichten bewegen des Dobsons eine vage rundliche Aufhellung genau an der angegebenen Stelle in Skysafari wahrnehmen. Er ist stark kondensiert und ein Schweif war gleich gar nicht auszumachen. Aber dennoch hat es geklappt. Er war wie ich es schon erwartet hatte der schwerste Fall.
Doch jetzt zum eigentlich interessantesten Kometen und dem Hauptgrund für das früh morgendliche Aufstehen: 3I ATLAS der interstellare Komet. Ihn wollte ich auf jedenfall mal selbst zu Gesicht bekommen bzw. seine schwache Photonen auf die Netzhaut bekommen. Was auf der Karte leicht aussah war dann aber doch nicht so einfach. Der Südosthimmel war eben auch nicht so wirklich dunkel und etwas Dunst könnte das Aufsuchen noch ein bisschen erschwert haben haben. Von Beta Virginis aus arbeitet ich mich langsam nach Südosten parallel zu Ekliptik auf fast halber Srecke zu 13 Virginis. Nach drei Versuchen wurde ich dann in Nähe eines Dreiecks von Feldsternen fündig. Ich konnte ihn eindeutig als ca. Jupitergroßes rundliches kondensiertes Nebelbällchen deutlich und zweifelsfrei erkennen. Erstaunlich und erfreulich heller als es die angegeben 11,0 mag vermuten liesen. Ich wechselte mal auf das 5 mm Nagler bei 320x und er zeigte sich auch da problemlos im Okular. Jetzt mal einen Wechsel zum Binoansatz mit den 24 mm Panoptics und auch hier konnte ich mir den interstellaren Wanderer deutlich in Stereo bei ca 300x zu Gemüte führen.
Zufrieden mit drei Beobachteten Kometen fuhr ich noch den Eskimonebel in den Zwillingen, sowie M81/82 und M51 an, welche jetzt um 06:00 sehr hoch im Norden standen. Sie sind auch im Binoansatz recht hell und stellen kein Problem dar. Zum Abschluß nun noch Jupiter. Diese schöne große abgeplattete Kugel. Die Hauptbänder waren recht gut mit Details zu erkennen. Das Seeing war zumindest für meinen Standort in der Siedlung recht gut. Auch die Jupitermonde allen voran Ganymed konnte ich deutlich als Scheibchen war nehmen.
Zufrieden den interstellaren Kometen selbst mal visuell beobachtet zu haben, packte ich dann gegen 06:30 bei - 2,5° zusammen. Die Mühe hatte sich gelohnt.
ich stell mal wieder nach längerer Zeit einen kleinen BB ein. Es war für mich in den letzten Monaten nicht immer so ruhig, um mich mit dem Hobby zu beschäftigen und jetzt in dieser Jahreszeit ist das Wetter ja Erfahrungsgemäß oft auch nicht Astronomiefreundlich gesinnt. In der Nacht von Sonntag auf Montag passte es dann wieder mal und ich stand diesmal früh um 04:30 mit dem 350 mm Dobson am Start. Primäres Ziel war der interstellare Komet 3I ATLAS der zur Zeit am Morgenhimmel in respektabler Höhe in der Jungfrau steht und sich zügig in Richtung Löwe bewegt. Auf der VDS Seite Kometenbeobachtung fielen mir des weiteren noch zwei Kometen auf die am Morgenhimmel vertreten sind. Das sind C/2025 K1 ATLAS in der Giraffe und 24P/Schaumasse im Löwen nahe dem Stern Algieba. Grund genug mal früh aufzustehen dachte ich.
Ich fing mit C/2025 K1 ATLAS an und arbeitet mich per Starhopping und Skysafari von Polaris aus nach Westen zu Gamma Cameleopardalis und dann wenige Grad nordöstlich war ich nach einiger Zeit im Zielgebiet angekommen. Der Komet war mit seinen 10,5 mag relativ leicht zu erkennen und zeigte nach einiger Zeit nach Adaption der Augen einen deutlich wenn auch kurzen ca 10´langen Schweif, der nach Osten zeigte. Im 9 mm 100° Explore Okular war dann der Eindruck am besten.
Nach diesem kleinen Erfolg schwenkte ich nach Süden in den Löwen zu 24P/Schaumasse in Nähe Algieba, was das Aufsuche ziemlich leicht machte. Doch vom Kometen keine Spur. Er wird mit nur 12,5 mag angegeben und hat eine relativ große Ausdehnung mit entsprechnd geinger Flächenhelligkeit. Erschwerend dazu kommt noch mein Aufgehellter Standort vor allem nach Süden hin Richtung Schweinfurt. Nach längeren Versuchen und Vergrößerungswechsel zwischen dem 26 mm Nagler und dem 9 mm Explore konnte ich bei indirekten Sehen und leichten bewegen des Dobsons eine vage rundliche Aufhellung genau an der angegebenen Stelle in Skysafari wahrnehmen. Er ist stark kondensiert und ein Schweif war gleich gar nicht auszumachen. Aber dennoch hat es geklappt. Er war wie ich es schon erwartet hatte der schwerste Fall.
Doch jetzt zum eigentlich interessantesten Kometen und dem Hauptgrund für das früh morgendliche Aufstehen: 3I ATLAS der interstellare Komet. Ihn wollte ich auf jedenfall mal selbst zu Gesicht bekommen bzw. seine schwache Photonen auf die Netzhaut bekommen. Was auf der Karte leicht aussah war dann aber doch nicht so einfach. Der Südosthimmel war eben auch nicht so wirklich dunkel und etwas Dunst könnte das Aufsuchen noch ein bisschen erschwert haben haben. Von Beta Virginis aus arbeitet ich mich langsam nach Südosten parallel zu Ekliptik auf fast halber Srecke zu 13 Virginis. Nach drei Versuchen wurde ich dann in Nähe eines Dreiecks von Feldsternen fündig. Ich konnte ihn eindeutig als ca. Jupitergroßes rundliches kondensiertes Nebelbällchen deutlich und zweifelsfrei erkennen. Erstaunlich und erfreulich heller als es die angegeben 11,0 mag vermuten liesen. Ich wechselte mal auf das 5 mm Nagler bei 320x und er zeigte sich auch da problemlos im Okular. Jetzt mal einen Wechsel zum Binoansatz mit den 24 mm Panoptics und auch hier konnte ich mir den interstellaren Wanderer deutlich in Stereo bei ca 300x zu Gemüte führen.
Zufrieden mit drei Beobachteten Kometen fuhr ich noch den Eskimonebel in den Zwillingen, sowie M81/82 und M51 an, welche jetzt um 06:00 sehr hoch im Norden standen. Sie sind auch im Binoansatz recht hell und stellen kein Problem dar. Zum Abschluß nun noch Jupiter. Diese schöne große abgeplattete Kugel. Die Hauptbänder waren recht gut mit Details zu erkennen. Das Seeing war zumindest für meinen Standort in der Siedlung recht gut. Auch die Jupitermonde allen voran Ganymed konnte ich deutlich als Scheibchen war nehmen.
Zufrieden den interstellaren Kometen selbst mal visuell beobachtet zu haben, packte ich dann gegen 06:30 bei - 2,5° zusammen. Die Mühe hatte sich gelohnt.
Viele Grüße Philipp
"Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle" Zitat von Albert Einstein
