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Liebe Astrofoto-Freunde,
In der Januar-Hochphase habe ich noch weitere 5 Stunden IC434 gesammelt. Zusammen insgesamt 7,5h Daten.
Seit der Anschaffung von PixInsight trainiere ich mit verschiedenen alten Bildern von mir, um zu lernen, wie die Daten auf die einzelnen Transformationsschritte in der neuen Software reagieren. Meine Quellen sind Videos von Cuiv (the lazy geek), Daniel Nimmervoll und Frank Sackenheim.
Eine ungewohnte Benutzeroberfläche und verschiedene Seltsamkeiten (Skript? Prozess? Vorschau? LiveView? Maske drunter?...) bewirken, dass es mir noch nicht flockig von der Hand geht und ich gewiss noch viele Dinge übersehe. Manchmal bin ich auch einfach überwältigt von der Einfachheit oder dem unverschämten Qualitätszugewinn durch manche Tools. BlurXTerminator - pay to win!
Im ersten Eindruck des Stacks gab es diese ausgedehnten Dunkelwolken, die ich nach 2,5h Belichtung in der ersten Schneechaos-Version noch nicht hatte. Darauf hab ich mich eingelassen und mein Ziel war ab da, diese Strukturen möglichst geschmackvoll zur Geltung zu bringen. Ein paar Eckpunkte bei der Bearbeitung: SPCC mit Referenz Average Galaxy. Dennoch später Entscheidung zur Tonwertkorrektur ein bisschen ins Blaue (persönlicher Geschmack). Es wurde entsternt und der Nebel separat bearbeitet, die Sterne später mild gestreckt und reingeblendet. Streckung des Nebels mit MAS, leichte Kontrastkorrektur mit Curves in der Luminanzmaske. Streckung der Sterne mit Histogramm Transformation. Maske für Tonwertkorrektur mittels RangeSelection. Schärfung kleinster Dunkelnebel mit Local Histogram Equalization, Maske hierfür aus Wavelet Residual (bei insg. 8 Layern). Dark-Nebula Enhance Skript mit Stärke 0.2 für den Kern des Flammennebel. Gemeinsames Entrauschen des Nebel+Stern-Bildes mit NoiseXTerminator zuletzt.
Ich bitte euch um Feedback: Grobe handwerkliche Fehler zu erkennen? Allgemeine übertriebene Geschmacklosgkeiten? Gefällt's gar?? Habt ihr Tipps?
Beste Grüße
Philipp
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Folgenden 1 User gefällt Michael's Beitrag:
Philipp R. (04.02.2026)
Hi Phillip, wow.....das sieht echt toll aus.
Nicht übertrieben und auch nicht zu wenig, so gefällt mir das. Sorry, ich kann dir da keinen Tipp oder Verbesserungsvorschlag geben.
Viele Grüße, Michi
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Philipp R. (04.02.2026)
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Philipp R. (04.02.2026)
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Folgenden 1 User gefällt Abiroth's Beitrag:
Philipp R. (04.02.2026)
WOW Philipp, da hast Du für das erste Mal Pixinsight aber richtig abgeliefert. 
Das Ergebnis ist super geworden. Ich wüsste absolut nicht, was ich hier noch als Verbesserungsvorschlag liefern könnte.
Du hast Dich auch ordentlich damit auseinandergesetzt und viele Tools genutzt, die ich garnicht anfasse aber das Ergebnis hat sich ja auf jedenfall gelohnt!
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Philipp R. (04.02.2026)
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Philipp R. (04.02.2026)
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Folgenden 1 User gefällt Ralf's Beitrag:
Philipp R. (04.02.2026)
Hallo Philipp,
so wie es aussieht, ist der Verlust an Geld zum Gewinn an Qualität im guten Verhältnis.
Was noch bleibt ist die Feinanpassung der Farben. Grünblau sollte vielleicht eher "Warmblau" aussehen oder Nuancen im Flammennebel könnten angepasst werden.
Es sind die Unsicherheiten von SPCC in der Wahl des Bezugs, die Filtereinstellung usw., welche Farbvariationen auslösen. Was nun richtig oder falsch ist, fällt schwer zu bestimmen. Es hilft hier der Vergleich zu anderen Aufnahmen des Objekts.
CS
Ralf
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Philipp R. (04.02.2026)
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Philipp R. (04.02.2026)
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Danke für eure Kommentare, ihr drei!
Das Türkisblau ist tatsächlich ein Punkt, den ich nach dem berühmten "drüber schlafen" heute auch kritisch wahrnehme. Der insgesamt vorhandene Rotstich, auch im Bereich der Dunkelwolken, verursacht mir auch ein Gefühl leichter Unzufriedenheit. Die Existenz der Selective Color Correction habe ich erst heute wahrgenommen, obwohl du sie am Wochenende glaube ich erwähnt hast, Ralf.
Das Blau gefällt mir jetzt besser. Die Blaubeimengung im Bereich der Sättigungsmaske machen das Rot in meinen Augen auch angehmer. Den Hintergrund hab ich farblich deutlich zurückgenommen und nicht so aggressiv grünentrauscht, weil mir das irgendwie seltsam vorkam. Vielleicht kommt dann das Braun der Dunkelwolken auch besser?
Zeit, es erstmal wieder ruhen zu lassen.
LG
Philipp
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Folgenden 1 User gefällt Uwe's Beitrag:
Philipp R. (05.02.2026)
Hi Philipp,
eine wirklich schöne Aufnahme ist dir da gelungen. Der Pferdekopf steht quasi in 3D im Nebel... als würde man aus einem Raumschiff die Szenerie betrachten.
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Philipp R. (05.02.2026)
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Philipp R. (05.02.2026)
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Folgenden 1 User gefällt Ulf's Beitrag:
Philipp R. (05.02.2026)
Hallo Philipp,
gefällt mir auch sehr gut.
Astronomische Grüße
Ulf
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Benjamin Franklin
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Philipp R. (05.02.2026)
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Philipp R. (05.02.2026)
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Folgenden 1 User gefällt KlausE's Beitrag:
Philipp R. (06.02.2026)
Hallo Philipp,
eine sehr schöne Aufnahme und Ausarbeitung des Winterklassikers schlechthin hast Du da abgeliefert.
Kritik kann man da meiner Meinung nach nicht üben, ich habe das Bild mal mit meiner Aufnahme in meinem Fotoalbum( auf dem PC) verglichen.
Bei Deiner Aufnahme sind die blauen Reflexionsnebelanteile deutlicher zu sehen als bei mir, dafür ist das Rot der H-Alpha Regionen bei mir etwas dominanter, wahrscheinlich der zu langen Belichtung mit Dual-Schmalband Filter geschuldet.
Eine wirklich sehr schöne Ausarbeitung von dir..  Super.
Grüße und CS
Klaus
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Philipp R. (06.02.2026)
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Philipp R. (06.02.2026)
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Folgenden 1 User gefällt Ralf's Beitrag:
Philipp R. (07.02.2026)
Hallo Philipp,
da ich vor zwei Jahren etwa den gleichen Bereich mit dem FLT 135 belichtet habe, verglich ich unsere Aufnahmen. Die schönere Sterndarstellung bei deiner Aufnahme hat mich veranlasst, die Daten mit der heutigen Software nochmal neu zu bearbeiten.
Die Idee war zu sehen, ob MAS den Stretch ohne Entsternung auf etwa deine Sternengröße und Auflösung bringen kann. Die Auflösung liegt durch die Kombi von 5,94µm Pixel und 776mm bei 1,58"/Pixel. Du solltest durch Deine kleineren Pixel eine höhere Auflösung haben. Deine Tiefe in den Nebeln schätze ich auch besser ein, weil die 7,5h natürlich hilfreich sind. Die Grenzgröße des FLT 135 liegt höher, bei 80% mehr Lichtsammelleistung logisch.
Das Thema sind die Farben, die sehr ähnlich sind, was bei gleichem Programm zu erwarten ist. Sie sind aber nicht gleich, worauf ich gleich komme. Zunächst lässt sich bei spcc die "White Reference" auswählen. Ich dachte mir, wähle O-Sterne aus, weil die hellen Sterne so schön blau sind. Da kam nur Quatsch heraus. Auch G4 hat versagt und es war alles schlechter als die Farbwahl ohne spcc. Interessanterweise brachte bei spcc "Average Galaxie" die glaubhaftesten Farben. Ab da wurde an den Farben nichts mehr verändert, nur die Farbsättigung wurde angepasst. Der Hintergrund wurde bewusst nicht hoch gewählt, weil das Rauschen der schwachen Nebel zu groß war. Interessant ist, wie MAS bei entsprechender Einstellung die Farbnuancen im Flammennebel darstellen kann. Ohne Anpassung, also sozusagen out of MAS, ertrinkt der Hintergrund nicht in H-alpha, sondern erscheint eher als Staub, Schmutz oder so ähnlich.
Hier das Ergebnis zum Farbvergleich:
CS
Ralf
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Philipp R. (07.02.2026)
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Philipp R. (07.02.2026)
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Abiroth (07.02.2026), Christoph (07.02.2026), Ralf (07.02.2026)
Danke, dass ihr schreibt, Klaus und Ralf!
Und sehr interessant, was du berichtest, Ralf. Mich lässt das Thema der Farbgebung in diesem Himmelsgebiet auch nicht los. Jetzt hab ich das Motiv 48h nicht angefasst, aber musste zurück und von vorne bearbeiten. Mein Problem ist, dass der Nebel einfach gehörig tief steht und daher Richtung rechter Bildrand im Rohstack der Gradient dominierend wurde, ab der Mitte des Bildes richtig grasgrün. Ich weiß einfach keinen anderen Grund, warum es mir immer die Farben so böse verhaut... Graxpert lässt dann zuviel grün übrig, DBE funktioniert visuell im Grünen deutlich zuverlässiger.
Diesmal hab ich aus einem anderen Video einen Trick gesehen, wo man zuvor mit LinearFit die übrigen Farbkanäle auf den Grünkanal eicht und anhebt. Dies macht dann einen angenehmerern Hintergrund, aber hat mir erstens violette Halos um die Sterne verursacht, zweites die Farbe des zarten Reflexionsnebels um Sigma Orionis in Violette gedrückt und drittens die ganz schwachen roten Nebelanteile, die bis hinauf zu Sigma Orionis reichen, weggedrückt... Kann ich nicht empfehlen! Erstens und zweitens konnte ich anschließed wieder ausbügeln, drittens ist dann nicht mehr zu retten. Zumindest ist es nun eine Version, die mein Farbideal zu ca. 97-98% trifft. Deine neue Ausarbeitung ist da bei 99%. 
Liebe Grüße!
Philipp
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Abiroth (07.02.2026), Christoph (07.02.2026), Ralf (07.02.2026)
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Abiroth (07.02.2026), Christoph (07.02.2026), Ralf (07.02.2026)
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Folgenden 1 User gefällt Christoph's Beitrag:
Philipp R. (07.02.2026)
Hallo Ihr beiden,
Eure beiden Bilder sind super geworden und jedes hat seinen eigenen Reiz.
Auch Eure PI-Künste dahinter sind für mich beeindruckend!
Das wäre auch mal was für ein Forum-Projekt der kürzeren Brennweiten. - nächstes Jahr vielleicht?
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Philipp R. (07.02.2026)
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Philipp R. (07.02.2026)
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Philipp R. (07.02.2026)
Servus,
die 2. Version mit der Türkis-Korrektur finde ich am Besten.  Weiter unten kommt das blau zu "tief" mit fast schon etwas Viloett-Anteil.
Ich kenne das: 2 Tage später sitzt man am PC und sitzt wieder am Bild. Wieder 2 Tage später nochmal, ... .
Grüße, Florian
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Philipp R. (07.02.2026)
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Philipp R. (07.02.2026)
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Hallo Forum,
ich hatte vergessen bei meinem Kommentar das Bild mit anzufügen..??
Das hole ich jetzt nach.
Askar FRA500/Asi2600Mcp 35x300s Optolong LExtreme 80x120s RGB
Der Optolong Filter hat mir zu viele Halos um die hellen Sterne gemacht, deswegen habe ich ihn zugunsten eines Askar Filters verkauft.
Ich hoffe ich habe diesen Winter noch Zeit das ganze noch einmalzu fotografieren.
Ich hänge auch noch das reine H-Alpha, also den Rotkanal mit an.
Grüße und CS
Klaus
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