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Arche Nebra und Goseck
#1
Vor 2 Wochen trafen sich 17 Personen der VdS-Abteilung "Geschichte der Astronomie" zu unserem Sommerausflug.

Geplant (und durchgeführt) war ein Besuch der Arche Nebra sowie der Ringanlage Goseck, beides nicht weit entfernt von Naumburg, dessen Dom am Ende der 3-tägigen Reise stand.
Die Arche ist ein Gebäude, das an ein Schiff, also einer Arche erinnern soll. Innen ausgestattet mit vielen sehenswerten Beispielen der Ausfrabungen der näheren Gegend, didaktisch gut aufbereitet. U.a. konnten wir uns einen Film über die Ausgrabungen anschauen, der in Dauerschleife läuft. Doch zuvor wollten wir uns den Fundort der Nebra Scheibe anschauen. 45 Minuten hinauf auf den Mittelberg, auf dem neben der Fundstelle ein etwa 35m hoher Aussichtsturm errichtet wurde. Von hier konnte man den Brocken sowie das Kyffhäuser Denkmal sehen. Dich Sicht war gut, wir alle aber aufgrund der hohen derzeitigen Temperaturen ziemlich fertig. Am Fundort hatten wir eine fachkundige Führerin aus dem Museum, die uns sehr gut die auch hier einstmals vorhandene Kreisanlage mit Wall und Vertiefung erklärte.
Von oben hat man einen guten Blick auf die Fundanlage, die mit einem gewölbtem Spiegel mit ca. 2 Metern Durchmesser versehen wurde und man so in der Nacht den Sternenhimmel beobachten kann. Dies war der Erste Tag. Über die Himmelsscheibe möchte ich hier nicht näher eingehen, zum einen ist sie bekannt, zum anderen würde ich hier mehr als 40 Seiten brauchen, nur um das gröbste zu erklären...

Der Sonntag führte uns nach Goseck zur Ringanlage. Hier hatten wir als kundigen Führer Dr. Uwe Pilz, Vorsitzender der VdS und guter Kenner dieser Anlage. Die Pfahlreise wurde nach den Abdrucksfunden der Holzstämme fast originalgetreu aufgebaut, allerdings spielte hier unser bekannter Amtsschimmel die Regie: der Eingang musste verbreitert werden, um Rettungsfahrzeuge durchlassen zu können. Zu den 4 Öffnungen für die Sommer- und Wintersonnenwende sowie für Nord und Südseite mussten 2 weitere Fluchtwege "eingebaut" werden. - Typisch Deutsch. Mittig ist eine Steinplatte eingelassen, die die Sonnenauf- und Untergange belegt. Wir konnten alles mit einem speziellen Kopaß nachprüfen. Im Gegensatz zum optischen Eindruck muß erwähnt werden, daß der äußere Graben nicht wie heute, etwa 1 Meter tief war, sondern satte 3,5 Meter. Ebenso der Hügel, der ebendfalls etwa 3 Meter hoch gewesen war (Amtsschimmel mal wieder). Die Anlage ist etwa 4000 v.Chr. errichtet worden und mehrfach umgebaut und erweitert worden. Die Befunde findet man im nahegelegenen Schloß, das neben einer auch sehenswerten uralten Kirche auch eine Gastronomie und ein Museum besitzt.
Ich denke, die Bilder zeigen genug, um eine Vorstellung der beiden Anlagen zu vermitteln. Beide Orte empfinde ich als absolut besuchenswert.

Der Nachmittag galt nach Mittagessen im nahegelegenen Schloß mit wiederum einer Führung mit einem Spezialisten, der bei den Ausgrabungen federführend dabei war, dem Naumburger Dom, auch hier wieder mit sehr guter Führung und anschleißender Turmbesteigung (bis in die Laterne). Noch 2 Bierchen zur Abkühlung, und unsere Gruppe trennte sich zur Heimfahrt.
Bilder

                 
                     
                   
Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"
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Abiroth (28.07.2026), August (29.07.2026), Christoph (28.07.2026), Florian B. (01.08.2026), KlausE (29.07.2026), Philipp (28.07.2026), Philipp R. (28.07.2026), Ulf (29.07.2026), Uwe (29.07.2026)
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#2
Hallo,

leider bin ich auf 12 Aufnahmen begrenzt und kann daher nicht alles zeigen, was ich zeigen wollte. Vielleicht gibt es in der Gruppe mal einen Vortrag über diesen Ausflug

Gruß
Winfried
Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"
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#3
Hallo Winfried,

an der Fundstelle sind wir im September letzten Jahres bei einer Wanderung auch vorbeigekommen, als wir im Harz waren. Den Aussichtturm haben wir auch bestiegen und am Museeum vorbeigeschaut.


Viele Grüße  Philipp 


"Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle"    Zitat von Albert Einstein 
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#4
Hallo Winfried,

super Bericht. Dann musst du das nächste Mal eben in Gerchsheim auf dem Stammtisch dabei sein, um deinen Vortrag zu halten. Würde mich freuen. 

Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
the sky is the limit

Gruß Uwe

"Sehen ist schwieriger als Glauben" Zitat aus "Die Kometenjäger"

http://www.the-night-black-white.de
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Ulf (29.07.2026)




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