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Canon 6D
#1
Hallo!
Angehängt an einem Beobachtungsbericht von Uwe habe ich schon über die eigentlich betagte aber dennoch für mich "neue" Canon 6D berichtet. Sie wird derzeit nigelnagelneu relativ billig angeboten, um Platz für die Nachfolgemodelle zu machen.

Mit der Cashback-Aktion von Canon stehen da unter 1000 € zu Buche beim Kauf. Oder wenn man noch ein Objektiv im Bundle dazu kauft - noch besser.

Die Aufnahmedaten:
- M45, 27x30 sec - 13,5 min belichtet
-  M42-Region nur 7x30 sec - 3,5 min belichtet (Zentralregion wurde von einer Kurzbelichtung von 10 sec reingepfriemelt)
durch mein 12" Newton bei 1125 mm Brennweite mit einem 2,5"-Wynne-Korrektor. Die ISO-Einstellung war bei 1600 bzw. 3200.

Dabei waren 80% des Feldes noch nutzbar, das Ergebnis wurde auf 67 % skaliert, um es einigermaßen hier ins Forum bringen zu können.

Was für mich einzig auffällig ist: die Rotempfindlichkeit fehlt etwas, da die Kamera nicht Astro-modifiziert ist.
Und länger als 30 sec kann die Canon 6D auch!

   

   

Übrigens gegen den Einsatz der Kamera bei der Bestimmung von Asteroiden spricht eindeutig die Fülle der Objekte, die man auf einem Bild drauf hat. Der reinste Overload:  Blush

   
Viele Grüße
Christoph

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#2
Hallo Christoph,

beachtliche Ergebnisse bei der kurzen Belichtungszeit.  Daumen hoch Wie kommt es dass du jetzt auch unter die DSLR-Photographen gehst? Zufall oder die Erweiterung, wenn du auf Reisen gehst?
Die alte 6D hat auf jeden Fall den besseren Sensor als die neue 6D MarkII!!! Bei den "Schleuder"-Preisen ist das schon eine Überlegung wert.

Grüße,

Florian
Astronomie, einer der schönsten Gründe, nachts nicht schlafen zu gehen!
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#3
Hallo Florian!
Ja, wenn ich die Kurzbelichtungszeiten anschaue ist das absolut beachtlich! Smile

Die Kamera wurde primär für unsere Öffentlichkeitsarbeit angeschafft und unsere Kirche ist meist nicht so wirklich hell genug zum Fotografieren oder gar Filmen. Da ist die Canon D6 gerade richtig. Das Angebot mit zwei Astro-tauglichen Zoom-Objektiven hat natürlich zur Kaufentscheidung geholfen, neben dem derzeit günstigen Preis. Cool

Am Teleskop denke ich mehr an größere Felder - falls mal wieder ein Komet vorbei kommt oder an Mondfotografie. So lange Ha keine dominierende Rolle spielt wäre es auch was für DS: zB M31.
In der Diagonale ergibt sich immerhin ein brauchbares Bildfeld von 2°! Das hat schon etwas! Rolleyes

Bei unseren Überlegungn schied schon früher die Sony A7ii oder ihre Alternativen aus. Preislich, von der Benutzerführung und keinerlei Objektive dazu im Haus. Astronomisch scheint mir das "star eating"-Problem der Kamera am schlimmsten, obwohl eine hohe Ha-Empfindlichkeit vorliegt. Ich bin halt dann doch mehr am Teleskop als in Time-Lapse und Milchstraße unterwegs.
Viele Grüße
Christoph

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Florian B. (26.01.2018)
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Florian B. (26.01.2018)
#4
Hallo!
Da ich am Montagabend eine Sitzung hatte, habe ich zuvor eine Belichtung mit der Canon 6D angestoßen zum Testen.
Nachdem es recht durchsichtig aussah, verfiel ich auf die geniale Idee den Hexenkopfnebel zu nehmen. Blush 

War wohl etwas ambitioniert für unsere Breiten... Confused 

Nach fast zwei Stunden Sitzung und 103 je 1 min belichteten Einzelbildern war ich wieder in der Sternwarte und schaltete auf CCD um.
Was ich allerdings aus den scheinbar abgesoffenen Teilbildern heraus holen konnte fand ich sehr erstaunlich! Smile

Das Bild ist ein 75 % - Ausschnitt des ganzen Bildausschnittes, Flatframe (geht leider nur bis 75%) Abzug mit manueller Nachjustage, Dark Abzug, an den Reglern ein wenig gedreht und nun ein 50 %iges JPG. Das alles wieder am 12" Newton, Wynne-Korrektor ~ 1120 mm Brennweite.
Sachdienliche Kommentare erwünscht! Wink

   
Viele Grüße
Christoph

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#5
Hallo Christoph,
für selbstständig laufende Aufnahmen ist es doch erfreulich den Lohn zu erhalten. Das war bei den vielen zu stackenden Bildern hart verdient Tongue 
Jedenfalls weiß ich jetzt das solch große Einzelframes in der Anzahl generell zu bewältigen sind.

Das wäre noch mal ein Motiv für kürzere Brennweite Angel 

Hast Du ohne Guiding gearbeitet? Die Sterne sehen jedenfalls gut aus.
Das Objekt ist schwach, aber die Canon 6D hat eine gute Blauempfindlichkeit. Bei mir war die Durchsicht am Montag gut, rein subjektiv. Blaues Licht wird aber leichter gestreut wie rotes Licht und bei nicht wirklich guter Durchsicht  kommt das Licht nur unter stärkeren Verlusten an. Rot wird hier weniger beeinträchtigt.
Neben der Lichtschwäche des Objekts mag das ein Grund sein warum der Nebel nur so schwach erscheint, aber jedenfalls Er "scheint" entgegen Deinen schlimmsten BefürchtungenSmile
CS
Ralf
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#6
Hallo Zusammen,
ich habe mich ja schon als neuer 6D User geoutet. Florians Frage an Christoph habe ich mir selber auch gestellt und für mich ich das "One Shot" der entscheidende Teil für die Farbkamera und dazu bezahlbares Vollformat.
Bei begrenzter Zeit für Fotografie unter der Woche möchte ich in einer Nacht oder an einem Abend ein fertiges Bild sammeln. Mit LRGB gelingt mir das nicht in der Zeit und mit Maxim, dem Guiding und dem ganzen Kabelzeugs ist es schon stressig wenn auf- und abgebaut werden muss.
DLSR plus unguided belichten, dazu Aufnahmen nur mit dem Canonprogramm steuern erscheint mir hilfreich. Beim ersten Versuch kam mir die Idee mit der 10x Lupe am Live View nicht nur die Scharfstellung vorzunehmen sondern durch Beobachten des Sterns im Fenster am Laptop gleich zu "Scheinern". Am Ende habe ich den Stern in die Bildecke gestellt wo sehr schnell zu sehen ist ob der Stern sich nach oben oder unten bewegt. Wenn Abweichungen noch sichtbar waren, dann habe ich die Montierung solange gedreht bis der Stern auf der Stelle blieb. Dazu brauchte ich ca. 10min. Der Polarstern ist nicht sichtbar am Aufstellort!

Mit Manuell geht nur 30s Belichtungszeit mit der Canon Steuerung. So habe ich dann am Montag erste Aufnahme geschossen. Später habe ich dann herausgefunden dass auf Stellung "B" Bulb jede andere Zeit auch per Steuerung möglich ist. 5s minimum Pause für Download sind einzuhalten bei Serienbelichtung. Gegenüber CCD spare ich mir beim Dowload bestimmt 30s pro Bild!

Wie wirkt sich nun Öffnung und Lichtstärke auf die Rohdaten aus ? Folgende Testreihe zeigt nur jpg. Bilder ohne Bearbeitung ( ohne Guiding ) wie Sie aus der Kamera mit ASA 1600 gezogen werden. Die Bilder zeigen nur einen kleinen Bildausschnitt der durch Anpassung auf ungefähr die gleiche Größe gebracht wurde zum besseren Vergleich.
Links ED72 ( 432mm Brennweite ), Mitte und Rechts 180/900, rechts mit Reducer. Die Öffnungsverhältnisse von links nach rechts sind demnach f/6,  f/5,  f/4.
Der Hintergrund bei f/6 noch dunkel um dann heller zu werden. Zentrum brennt mit Lichtstärke mehr und mehr aus; schwache Nebelbereiche zeichnen sich erwartungsgemäß mit Lichtstärke  besser ab und hellere Bereiche sind weniger verrauscht.
Die größere Öffnung bringt sofort mehr Grenzgröße und Auflösung, helle Sterne sind ca. in der Fläche halb so groß! Das Seeing war wirklich grottenschlecht in der Nacht, aber dennoch konzentriert die größere Öffnung mehr Licht auf weniger Pixel. Die sehr gute Farbkorrektur des 180/900 spielt hier auch eine Rolle.

EOS 6D freundliche Grüße
Ralf


   
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#7
(10.02.2018, 11:44)Ralf schrieb: ...
Bei begrenzter Zeit für Fotografie unter der Woche möchte ich in einer Nacht oder an einem Abend ein fertiges Bild sammeln. Mit LRGB gelingt mir das nicht in der Zeit und mit Maxim, dem Guiding und dem ganzen Kabelzeugs ist es schon stressig wenn auf- und abgebaut werden muss.
...

Hi Ralf,

ja da ist eine OCS Kamera ein riesen Vorteil. ich fotografiere ja auch mal gerne, aber bei wenig Zeit ist der Aufbau immer stressiger, man neigt schnell zu Fehlern (wenn ich bei mir zurück denke, oder an die hohe Geba und Georgs Kampf mit der CCD und falsch angeschlossenem Kabel).
Dithering reduziert das Rauschen nochmals deutlich, v.a. je besser der Himmel wird (weniger Feuchitgkeit, weniger Streulicht, dunkler...).

Eine Kombination mit CCD Bildern v.a. mit L-Aufnahmen oder Schmalbandaufnahmen erweitert die Bildtiefe weiter. Aber mit der DSLR/DSLM hat man halt schon von Anfang an erste Farbbilder zum Bearbeiten und Betrachten.
Die "Schnell-Scheiner"-Methode v.a. über die Kamerabildecke zur Erkennung der Bewegungsrichtung ist eine gute Idee.  Daumen hoch 

Grüße,

Florian
Astronomie, einer der schönsten Gründe, nachts nicht schlafen zu gehen!
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#8
Hallo Ralf!
Ich meine, das Bild ist ohne Guiding entstanden, denn als ich es ohne Sigma-Algorithmus gestackt hatte, war "corelated noise" drauf.
60 sec meistert die NJPZ bei 1123 mm ohne weiteres in Bruchteile-Bogensekundengenauigkeit. Das ist ja das schöne an ihr! Die schnurt einfach vor sich hin. Smile 

Ja, das Objekt sollte mal mit kürzerer Brennweite und mit Filter aufgenommen werden. Es hat es verdient!
Und vor allem die Bilder vom 180 / 900 - oder wie auch immer - sind jetzt jetzt schon beeindruckend. Daumen hoch  Wünsche Euch noch das Finish! Daumen hoch
Viele Grüße
Christoph

http://www.klostersternwarte.de
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#9
Hallo Christoph und Ralf,

habt ihr euch schon mal schlau gemacht wie der Unterschied von 6D zu 6D Mark II ist? Ich habe gehört das die 6D hier den "besseren Sensor" haben soll. Ich weiß allerdings nicht, in wie fern und auch nicht ob das nur auf Astro bezogen ist. Das Einzige was ich mir jetzt denken kann, ist weniger Pixel bei gleicher Sensorgröße = größere Pixel = rauschärmer + empfindlicher. So die graue Theorie. Würde mich interessieren was ihr davon haltet? Die Kamera ist ja nicht nur für die Astrofotografie interessant.
Grüsse
Christian
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#10
Hallo Christian,
sicher habe ich mich vorher schlau gemacht. Es finden sich Tests auf amerikanischen Seiten wo beide Kameras, also Alt gegen Neu verglichen wurde. Es gibt viele Low Light Anwendungen und hier war der Tester erstaunt weil das neue Modell in Sachen Rauschen ein Rückschritt ist.
Klappdisplay usw. hat die EOS 6D Mark II zu bieten und auch schnellere Serienbilder, aber für mich war das Rauschverhalten und die Empfindlichkeit der wichtigste Punkt.  Ob es nur an der Pixelgröße oder auch an der Elektronik liegt kann nicht sagen, aber mir gefällt die Low Light Perfomance ausserordentlich. Auf Famlienenfeiern gelingen Aufnahmen ohne Blitz auch mit weniger guten Lichtverhältnissen, da war ich doch erstaunt.
Für Astroanwendung sehe ich dieses Modell mit seiner von Grund auf vergleichsweisen guten Rotempfindlichkeit noch ohne Umbau als ein starkes Argument. Natürlich bringt eine Modifizierung noch mehr aber ich schrecke derzeit noch vor dem Eingriff zurück.

Nach den ersten Versuchen erkenne ich auch Nachteile in der Astroanwendung:
Der Lichtschacht ist sehr schmal gehalten was zu Vignettierung führt. Die Kastenform bildet sich ab und der unvignettierte Bereich ist nicht größer als normales DSLR Format. Mal sehen ob dem mit Flats ordentlich zu begegnen ist.
Der untere Bildbereich zeigt "gebloomte" Sternen, die offenbar von streifendem Licht an der inneren Mechanik der Kamera beeinträchigt sind.
Man kann eben nicht alles haben, aber die Kamera überzeugt auch für Taganwendung.

Besten Gruß
Ralf
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#11
Hallo Ralf,

danke für deine Antwort. Gut zu wissen. Ich bin gerade auf der suche nach einer Vollformat Kamera, aber es gibt einfach keine die alles hat/kann was ich brauch. Die 6D ist in der Tat die Kamera für Astrofotografen und Low Light shooter. Allerdings komme ich ohne ein Klappdisplay wie bei meiner 80D nicht aus. Dafür bin ich viel zu oft in Bodennähe unterwegs.

Es müsste eine Kamera geben die Lichtempfindlich bei für Low Light ist und am Tag einen hohen Dynamikumfang hat. Canon hat da aber momentan nix mit Klappdisplay und bei der Sony Alpha 7 Serie schreckt mich die Bedienung noch recht ab. Ich liebe es meine 80D im dunkeln mit leichten Handschuhen einfach blind bedienen zu können..... Hier geht es aber um die 6D und mit dieser habe ich schon grandiose Aufnahmen mit Astroumbau gesehen. Astro Shop bietet hier eine Lösung mit Klippfilter für die Tag-Fotografie an.
Grüsse
Christian
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#12
Hi,

wenn es Vollformat sein muss dann ist das Maximum aktuell bei einer Sony-Alpha-SII zu finden. Die ESO80d ist die einzige Kamera von Canon, die in der letzten Zeit herauskam, und es mit anderen Kameras aufnehmen kann. Die 80d ist vom Sensor her sogar ein wenig besser als die 6d. Schaut mal hier bei Traumflieger, die Tests decken sich auch mit anderen Erfahrungsberichten:

Kameratests

weiter unten findet man ein Bild zur Dynamik - Tiefenaufhellung im Vergleich: 80d, 6d, 6dMarkII und 5dMarkIV. 

Sony Kameras habe noch ein wenig bessere Chips, bekanntlich. Aber die Menüs und neue Firmware mit nicht abschaltbarer "Star-Eater" Signalverarbreitung sind ein absolutes No-Go. Aktuell kann ich daher vor allem Nikon DSLR empfehlen!!! Chip Niveau in den meisten Fällen auf Sony Niveau, robust, ...
Von Canon kann aktuell nur 80d und die maximal teure Variante einer 1dx MarkII mit den anderen ihrer Klasse Mithalten, oder ist ggf ein wenig besser. Die 5d MarkIV ist Chip-mäßig, v.a. bei der Dynamik leider auch weit hinter den Erwartungen geblieben.
Dafür hat Canon den besten Objektiv-Fuhrpark. Aber in der Astronomie hat man ja auch "gelegentlich" das Teleskop rangeschnallt.  Big Grin Also interessiert der Objektivfuhrpark weniger, außerdem sind Drittanbieter wie Sigma mit der Objektivqualität weit nach vorne gerückt (u.a. Sigma Art Serie etc. ...)

Also, für den der noch keinen festen Objektivfuhrpark hat und wechseln müsste und kein Markenfaschist mit Festlegung auf "den oder "den Hersteller ist, kann ich aktuell klar Nikon empfehlen.

Und wenn es Canon sein soll würde ich, bzw. habe ich die 80d gekauft, statt der 6dMarkII. Die 80d hat fast die gleiche Ausrüstung an Bord und kostet weit, weit weniger. Gut, es ist ein APS-C Sensor. Der aber besser als viele der Canon (und anderer) Sensoren im Vollformat ist!!!
Einzig ihr habt im Weitwinkel-Bereich die Anforderung, dass der Crop-Faktor ein K.O.-Kriterium ist und ihr mehr Bildfeld wollt. Dann ist natürlich der Vollformat Sensor die Wahl.

Aber die Zeiten, dass Vollformat generell besser ist als APS-C gilt heute nur noch weit eingeschränkt. Klar hat ein Vollformatsensor bei gleicher Pixelzahl automatisch größere Pixel und damit mehr mögliche Dynamik. Aber Fertigungsgüte, -technik und Sensoraufbau sowie v.a. die digitale Signalverarbeitung spielen eine immer größere Rolle. Vor allem letzteres, was Sony sehr stark ausreizt!

Grüße,

Florian
Astronomie, einer der schönsten Gründe, nachts nicht schlafen zu gehen!
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#13
Hallo zusammen,

ich habe heute die Canon 6D von einem Kollegen in die Hand bekommen und gleich direkt vor Ort mit meiner 80D mal eine Vergleichsserie von Darks gemacht. Die Kameras waren beide auf gleicher Raumtemperatur temperiert. Das verwendete Objektiv war ebenfalls das gleiche (auch wenn das nichts ausmachen sollte nur um das auszuschließen). Ich habe alles was das Bild beeinflusst gleich eingestellt (Nachbearbeitung usw.). Die Bilder wurden in RAW aufgenommen.
In Lightroom wurde bei allen Aufnahmen das Kameraprofil Canon Neutral ausgewählt und ansonsten alles andere deaktiviert. Zudem wurde die Belichtungskorrektur auf +3 gestellt um mehr zu sehen. Also nicht erschrecken die Darks sind alle gleich stark aufgezogen!!!

Ganz deutlich zu sehen das bis 10s alles ok ist und ab 20s die Hotpixel zuschlagen. Die Belichtungsserien wurden hintereinander durch gemacht. Die Kameras wurde somit hinten raus immer "wärmer".

Daten:
10s / 20s / 30s
ISO 400 / 800 / 1600 / 3200 / 6400 / 12800 / 25600

Das Ergebnis ist sehr ernüchternd für meine 80D. Im kurzen kann man zusammenfassen das die "alte" 6D locker die doppelte ISO Stufe hat bei gleichem rauschen. Da sieht man mal was das ausmachen kann. Ich hoffe das hilft dem ein oder anderen auch weiter. Mir hat es bei der Entscheidungsfindung jedenfalls schon weitergeholfen.

   
Grüsse
Christian
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Christoph (Heute)
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