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| M8, M20 und M21 Made in Burgos Weitfeld |
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Geschrieben von: Ralf - 30.08.2026, 16:44 - Forum: Deep Sky
- Antworten (5)
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Hallo Deep Sky Fans,
das Bild entstand nach Sonnenuntergang der Sofi, bzw. nach der Belichtung der Antares Region.
Die "Luft" bei den Sofi-Teilnehmern war größtenteils raus, nur Florian war noch motiviert.
So klang etwa Marco " Schluss, ich mach nichts mehr". Oder Uwe, "Raaalf", wieviele Aufnahme hast Du schon gemacht – ah, 30 - hmmm.
und schließlich hieß es, ich gehe schon mal das Auto holen....
Von den 62x1min konnten 57 Bilder verwendet werden, also nicht ganz eine Stunde Belichtungszeit mit SQA60 plus SkyEye 24 just als RGB Aufnahme.
Bei der Region M8 mit M20 wird gerne M21 vergessen. Das ist der Sternhaufen direkt über den Trifidnebel.
Unterhalb von M8 finden sich im Sternenmeer zwei Kugelsternhaufen, NGC 6544 und NGC6553:
Die Darstellung entspricht etwa 2/3 der Auflösung
Hier ein Crop in 100% der Nebelregion:
Die Weitfeldansicht zeigt die Umgebung der Objekte als Ergänzung zu Marcos und Florians Detailansichten
CS
Ralf
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| Schleier-Nebel im Weitfeld |
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Geschrieben von: KlausE - 30.08.2026, 09:45 - Forum: Deep Sky
- Keine Antworten
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Hallo Forum.
Mitte August habe ich drei Nächte lang den Schleier-Nebel in Sternbild Schwan mit meinem Redcat 51 belichtet.
Bei dieser Brennweite passt der ganze Nebelkomplex wunderbar ins Sichtfeld.
Wie eigentlich alle Supernova Überreste spricht auch dieser sehr gut auf Schmalbandfilter, in meinem Fall weil Farbkamera, Dualband Filter an.
Die Belichtungszeit von 15 Stunden ist bis jetzt eines meiner längsten Projekte und gliedert sich in jeweils 60x300s Ha/O3 in der ersten und zweiten Nacht und dann noch einmal 65x300s S2/O3 in der dritten Nacht.
RGB für die Sternfarben habe ich dann aber nicht mehr gemacht, diese sind wieder aus den Schmalband Daten gerechnet was mittlerweile mit einigen Scripts sehr gut möglich ist.
Der ganze Nebelkomplex besteht aus diversen NGC und IC Objekten weswegen ich wieder ein beschriftetes Bild mit beigefügt habe.
Einige der Einzelobjekte habe ich ja auch schon mit längerer Brennweite fotografiert und hier vorgestellt.
Um den Unterschied der verschiedenen Brennweiten zu verdeutlichen und einen Bezug zum Weitfeld herzustellen habe ich diese Bilder noch einmal mit angefügt.( westlicher Teil mit 500mm östlicher Teil mit 1000mm Brennweite)
Der große Vorteil der Astrofotografie von der heimischen Terrasse ist die komplette Ausnutzung der Nacht.
Auf dem Feld würden mir drei Nächte mit jeweils fünf Stunden Belichtung und Auf/Abbau des Teleskops und der Anfahrt zum Fotospot schon sehr schwer fallen.
Der große Nachteil ist und bleibt der schlechtere Himmel, unter richtig dunklem Himmel in der Rhön oder so würde für die gleiche Aufnahme wahrscheinlich die halbe Belichtungszeit reichen.
Das vermute ich zumindest, da ich bisher noch nicht unter dem Rhönhimmel fotografiert habe evtl. ist bei den Schmalbandfiltern der Unterschied nicht so ausgeprägt.
Vielleicht kann ja der eine oder andere von euch etwas zu dem Unterschied des Rhön- oder anderer Dunkelspots im vergleich zu einem Terassen oder Ortsrand Himmel etwas sagen.
Setup: William Optics RedCat51/Asi2600Mcp aus meiner ZWO AM5
2x60x300s Ha/O3 Askar D1 und 65x300s S2/O3 Askar D2 Dualband Filter, beide 6Nm Bandbreite.
Alle Bilder sind in der Foraxx-Palette, einer Farbpalette des Seti-Astro Scripts Perfect-Palette-Picker, dargestellt.
Die Foraxx-Palette ist meines Wissens nach eine Mischung aus der HOO und der SHO-Palette, bei der die Kanalverhältnisse nicht starr sind sondern die Pixelwerte entscheiden wie die Farben gewichtet werden.
fester Kanalverhältnisse lässt die Foraxx-Methode die tatsächlichen Daten beziehungsweise Pixelwerte entscheiden, wie stark die einzelnen Kanäle gewichtet werden. Dadurch entstehen oft harmonischere Übergänge und realistischere Farbkontraste bei Nebeette zu verschmelzen. Statt fester Kanalverhältnisse lässt die Foraxx-Methode die tatsächlichen Daten beziehungsweise Pixelwerte entscheiden, wie stark die einzelnen Kanäle gewichtet werden. Dadurch entstehen oft harmonischere Übergänge und realistischere Farbkontraste bei
Ich hoffe euch gefallen die Bilder.
Statt fester Kanalverhältnisse lässt die Foraxx-Methode die tatsächlichen Daten beziehungsweise Pixelwerte entscheiden, wie stark die einzelnen Kanäle gewichtet werden. Dadurch entstehen oft harmonischere Übergänge und realistischere Farbkontraste beiStatt fester Kanalverhältnisse lässt die Foraxx-Methode die tatsächlichen Datenbeziehungsweise Pixelwerte entscheiden, wie stark die einzelnen Kanäle gewichtet werden. Dadurch entstehen oft harmonischere Übergänge und realistischere Farbkontraste be
Viele Grüße und CS aus Volkach
Klaus
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| Sonnenfinsternisbilder Spanien 2026 von Marco |
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Geschrieben von: Marco - 27.08.2026, 07:07 - Forum: Unser Sonnensystem
- Antworten (8)
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Hallo zusammen,
Die meisten von euch haben unseren Trip zur Sonnenfinsternis mit den sechs Forenteilnehmern sicher schon mitbekommen, daher möchte ich in diesem Thread sukzessive meine Bilder der einzelnen SoFi-Phasen präsentieren. Ich will hier gar nicht zu viele Worte über die Reise selbst verlieren – das werden bald andere Teilnehmer übernehmen und euch ausführlich davon berichten. Daher im ersten Post nur ein paar Aufnahmen vom Setup.
Mir war zwar von vornherein klar, dass die Tausenden Aufnahmen viel Arbeit bedeuten würden, aber den tatsächlichen Umfang hatte ich dann doch etwas unterschätzt. Wobei ich mir da mit meinem eigenen Perfektionismus wahrscheinlich auch ein bisschen selbst im Weg stehe, daher werden die Bilder erst so nach und nach hier ergänzt.
Die Vorbereitungen für dieses Projekt begannen bereits vor geschätzt zwei Jahren. Ich habe mir im Vorfeld viele Gedanken darüber gemacht, welches Equipment ich mitnehme und wie ich die Finsternis am besten ablichte. Ein großer Teil der Planung lief über Google Maps für optimale Standorte (aber am Ende kommt es dann doch immer anders als geplant ), und auch KI kam intensiv zum Einsatz, um die optimalen Aufnahmeeinstellungen zu finden.
Mein oberstes Ziel war natürlich, die Sonnenfinsternis live vor Ort zu genießen – und das hat sich wirklich mehr als gelohnt. Dieses einmalige Phänomen mit eigenen Augen zu erleben, hat mir echte Gänsehaut beschert. Ein absoluter Glücksmoment, der mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.
Es stand daher recht schnell fest, dass die Aufnahmen komplett automatisiert ablaufen müssen, damit ich nicht ständig auf den Laptop starre. Florian hatte mir vor einiger Zeit erzählt, dass er dafür eigene Skripte geschrieben hat – und genau diesen Weg wollte ich auch gehen und habe dazu meine beiden Kameras an einen Laptop angeschlossen, auf dem beide Skripte parallel liefen.
Am Vortag haben wir dann zum Glück noch einmal einen kompletten Testlauf durchgeführt, der so einige Fehler zutage brachte. Ich hatte nicht bedacht, wie dunkel die Sonne am Ende sein würde, und musste den Belichtungsreihen noch ein paar Zeilen hinzufügen. Am Ende war ich froh, dass alles absolut reibungslos durchlief und ich den Moment einfach aufsaugen konnte – die SoFi durch das mitgebrachte Bino zu beobachten war wirklich einmalig.
Hier noch meine eingesetzte Hardware:
MainSetup:
Kamera: Touptek Skyeye24 Vollformatkamera
Teleskop: TS-Optics CF-APO 90mm f/6 mit Flattener 544mm
Montierung: ZWO AM3
Software: Sharpcap 4.1
Script: SharpCap Eclipse Sequence Creator
Zweitsetup:
Kamera: Sony A7IV Vollformat
Teleskop: Tamron 70-180 F2,8 bei 70mm und F5.6
Stativ: Rollei Lion Rock Traveller Pro
Software: Sony Imaging Edge Desktop
Script: PowerShell-Automatisierung geschrieben von GeminiAI
Drohne: DJI Mini 3
…to be continued
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| Antares Region made by Burgos |
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Geschrieben von: Ralf - 19.08.2026, 20:50 - Forum: Deep Sky
- Antworten (9)
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Hallo Deep Sky Fan´s,
neben der Sofi hatten wir südlich von Burgos auch einige klare Nächte für Deep Sky Fotografie. Was für ein Abenteuer, da steht man windstill auf dem Feld und baut genüsslich das Equipment auf und wartet auf die Dunkelheit. Kaum ist die Sonne weg, erfährt der Astronom, warum in der Gegend so viel Windräder stehen
Haltet die Teleskope fest!!
Bis zu 60km/h Böen machen einen fertig 
Die Durchsicht ist keine Entschädigung. Dagegen ist der unterfränkische Landhimmel wie Gebirgshimmel 
Wir vermuten, dass der Rauch der Waldbrände die Durchsicht so stark eingeschränkt hat. Die Industrie um Burgos hatte Batterien von Flutlichtschweinwerfern postiert, die in Verbindung mit dem Rauch dafür Sorge trugen, selbst helle Sternbilder zu verstecken.
Einzig der Süden, also die entgegengesetzte Richtung von Burgos, war verhältnismäßig dunkel, aber von schlechter Durchsicht. Da musste man schon angestrengt nach dem Skorpion Ausschau halten. Immerhin steht das Teil 8° höher als bei uns und bietet die Chance auf die Antares Region.
Ohne Vorbereitung hatte ich keine Vorstellung von der Größe des Objekts. Es sei hier gesagt, dass selbst Teleobjektive von 135mm Brennweite hervorrangend geignet sind. Mit langer Brennweite kann man zahlreiche Einzelobjekte fotografieren, aber der Reiz liegt schon im Zusammenhang. Ein Paradies für Farbfotografie ist die Gegend um Antares. Soviele Objekte, Farben und Mischfarben vereint mit Dunkelnebeln und Kugelhaufen ist wohl einmalig.
Am Start war ich mit dem SQA 60 pro und SkyEye24 Farbkamera auf VixenSpinx Montierung. Das Zusammenspiel von Monti und StellaVita ist wohl eine eigene Geschichte. Gelegentlich mussten die Kollegen im Dunkeln meine Schreie ertragen . Neeeeiiiiin 
Sehr mühseelig konnten über drei Nächte 137 x 1min an Belichtungszeit zusammengetragen werden. Unglaublich viele Satellitenspuren, Flugzeug und sogar Raketenspuren blieben in der Sammlung. Nur Wolkenbilder und Nachführquatsch flogen heraus.
Der SQA60 pro liefert mit der Vollformatkamera ein bemerkenswertes Feld von 7° x 4,85°. Das sind fast 34 Quadratgrad oder 136mal den Vollmonddurchmesser.
Wegen den Bedingungen grenzt das Ergebnis an ein Wunder, auch wenn ich überzeugt bin, dass vom Blau aus dem All nur wenig den Weg auf den Sensor gefunden hat. Die Darstellung ist 50% des Orignalbildes und zudem wurde die Kamera 90° verdreht, um mehr von der Region auf auf das 3 zu 2 Format zu bannen.
Das Bild zeigt gleich drei Kugelsternhaufen, NGC 6144, M4 und M80. Mit der reduzierten Auflösung muss nicht an MB´s gespart werden, um Euch die Farben knallig zeigen zu können. Übertreiben darf man es hier nicht, davon finden sich auch viele Beispiele im Netz. Die Buntheit der Region ist aber wirklich beeindruckend.
So, nun zeige ich noch ein Crop. Dieser ist gedreht in der natürlichen Ansicht und in 100% Auflösung. Also Achtung, die volle Dröhnung von 278mm Brennweite 
Immerhin 4,4"/Pixel.
Links ist Antares, der blaue helle Stern rechts ist Alnyat. Der blaue Reflexionsnebel heißt IC 4605 und ist laut aktuellen Messungen nur 393 Lichtjahre entfernt. Um Alnyat sind H-alpha Regionen zu sehen es gibt sind viele LBN-Nummern auf Karten eingetragen.
In der Nähe von Antares ist der kleine Kugelsternhaufen NGC 6144 und der "große Haufen" ist M4, der selbst bei 278mm als solcher zu sehen ist.
hasta la vista
Ralf
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