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  Wir bauene einen Blendenring ...
Geschrieben von: astroexcel - 20.10.2020, 20:52 - Forum: Teleskope & Optik - Antworten (5)

HiHi,

zugeschaut und mitgebaut - live aus Thomas Bastelküche.
Unser heutiges Thema dreht sich um den Bau eines Blendenrings für Newton-Teleskope.
Man kann sich diesen teuer (und von fragwürdiger Qualität) bestellen oder selber bauen.
Dies ist mein zweiter Prototyp - da  steckt die ganze Erfahrung meines  ersten Prototyps  drin Big Grin.

Bauteile:
+ Fotokarton schwarz
+ Kreisschneider
+ Klebstoff
+ Lack & Pinsel
+ Fingernagelknipser


Schritt 1:
- Ausbau des Spiegels und vermessen:
   


Schritt 2:
- Aus Fotokarton schneiden wir mit einem Kreisschneider zwei Ringe heraus ( der Ring muss die Spiegelhalterungen verdecken und knapp größer als der Spiegel sein):
   


Schritt 3:
- Jetzt kleben wir die beiden Ringe zusammen (-> erhöhte Stabilität):
   


Schritt 4a:
- Arbeitsmittel für Künstler (der Pragmatiker nennt es  Vorbereitung zum "feuchteunempfindlich machen"):
   


Schritt 4b:
- Danach folgt der künstlerische Akt (könnte ich teuer in einer Kunstgallerie vernisagen):
   


Schritt 5:
- Nach dem Trocknen legen wir den Ring auf die Spiegelhalterungen und zeichnen die Nuten für die Spiegelhalterungen ein
  (man könnte auch Löcher einstanzen - ist aber aufwendiger). Am besten lassen sich die Nuten mit einem Fingernagelknipser heraus trennen:
   

... und so sieht der Nuten-Ring danach aus:
   


Schritt 6:
- Nun lockern wir die Spiegelhalterschrauben und schieben den Ring (Nuten) zwischen Gummi und Halteplatte der Spiegelhalterungen
   


Schritt 7:
Jetzt bauen wir die Spiegelzelle wieder ein
   

... Fertig
Viel Spaß beim Nachbauen Daumen hoch

Ciao
Thomas

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  Neues Stacking-Programm
Geschrieben von: astroexcel - 18.10.2020, 16:02 - Forum: Software - Antworten (7)

HiHi,

habe hier ein neues Stacking-Programm + Bildbearbeitung (diverse Tools) gefunden:

Astro Surface Omega

http://astrosurface.com/

Macht guten Eindruck - ich konnte intuitiv auf Anhieb ein Planeten-Video stacken -> mit recht guten Ergebnissen!
Geht auch für Deepsky.

Ciao Thomas

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  C/2020 C3 Atlas
Geschrieben von: Ulf - 17.10.2020, 17:56 - Forum: Aktuelles aus der Astronomie - Keine Antworten

Hallo,

ein neuer Komet ist in Anflug, C/2030 M3 Atlas.
Statt erwarteter 13 mag jetzt schon 8 mag hell.
Beste Beobachtungszeit Mitte November im Orion.

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  Mars-Abstimmung
Geschrieben von: astroexcel - 16.10.2020, 21:02 - Forum: Unser Sonnensystem - Antworten (7)

HiHi,

bitte um Abstimmung - welcher Mars gefällt Euch am besten:

   

Ich habe jetzt jede Aufnahmereihe entwickelt.

Man erkennt, daß jede L-RGB Aufnahme ein etwas  anderes Ergebnis  bezüglich den Farben bringt.
Ich kann mich nicht entscheiden Sad

Ciao Thomas

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  Mars vom 10.10.2020
Geschrieben von: Ulf - 16.10.2020, 18:04 - Forum: Unser Sonnensystem - Keine Antworten

Hallo,

nachdem ich die ASI120MC letztes Jahr gegen eine ASI120MC-S mit USB 3.0 getauscht habe entschied ich mich sie wieder zu verkaufen und eine andere dafür zu versuchen.
die MC-S ist vom Prinzip her die selbe Kamera wie die MC nur eben schneller und deswegen hatte ich mir gedacht sie zu tauschen.
Aber außer das sie mehr Bilder in der gleichen Zeit geschafft hat war sie nicht besser, ich hatte mir mehr erwartet.

Als neue entschied ich mich für die ASI224MC, eine reine Planeten-Kammera die auch für diesen Zweck einwickelt wurde, nicht so wie die 120er die ja eigentlich Guding-Kameras sind und nur rein zufällig auch ganz gut bei Planeten gehen.
Die 224MC hat den sehr Rauscharmen Sony IMX224 Chip mit einer speziellen Rauschunterdrückungsfunktion und einen sehr hohen Dynamikumfang.
Ach-ja, die Frame-Zahl hat sich nochmal mehr als verdoppelt im Vergleich zur 120MC-S.

Und nun zu meinem ersten Bild mit der neuen Kamera, ich muss sagen ich bin mehr als überrascht.


Mars am 10.10.2020, 22:05:02 Uhr MESZ
ASI224MC mit UV/IR Filter, 2,7x Barlowlinse und ADC am Reflektor 10" f/5, 17759 Bilder (AVI)
Aufaddierung & Nachbearbeitung mit AutoStackert 3.0.14, Giotto 2.21, Fitswork 4.54 und PS CS2 9.0.2

[Bild: mars_9_gr.jpg]

Zu sehen ist Mars (d= 22,5" m= -2.6mag) der am 14.10.2020 seine Oppositionsstellung erreichte.
Kürzester Abstand Erde - Mars 62.067.489 km am 06.10.2020
Zentralmeridian: 140.7, Entfernung: 62.278.386 km, Norden ist oben.

Auf der Oberfläche zu erkennen ist der Nordpol (oben) und dann im Uhrzeigersinn weiter,
Olympus Mons, der größte Vulkan im gesamten Sonnensystem und danach die drei Schildvulkane Tharsis Mondes.
Mitte rechts befindet sich das Valles Marineris, nach Erde und Venus der größte Canyon.
Darunter die Aeonia Terra, Terra Sirenum das Daedalia Planum und das Amazonas Planitia.
Ganz unten gut zu sehen, der Südpol.

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  Mars (macht mobil)
Geschrieben von: astroexcel - 11.10.2020, 16:23 - Forum: Unser Sonnensystem - Antworten (5)

HiHi,

... und man bewegt sich nach draußen - mit Arbeit Sport und Spiel.

Daten stehen ja unter den Fotos Cool

   

   

und 1.5x drizzled:
   


Ciao
Thomas

PS: Und so die Simulation in meinem Planetarium:

   

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  Mars vom 10.10.2020
Geschrieben von: Winfried Berberich - 11.10.2020, 15:02 - Forum: Zeichnungen - Antworten (2)

Auch mal wieder eine (klägliche) Zeichnung von mir.

Leider bot Mars gesten uns nicht gerade seine Schauseite. Das Wetter war vorzüglich, Seeing und Transparenz toll, also habe ichvorgeschlafen und bin um 00 Uhr in die Sternwarte.

Da ich noch Platz auf dem A4 Papier hatte, noch eine Zeichnung von Mars aus dem Iahre 2014.
So ganz zufrieden bin ich nicht, aber mehr habe ich bei dem extrem hohen Kontrast nicht gesehen.
Geräte: Meade 12" SC bei 600- und Rotfilter, ED 127/950mm bei 256x

Gruß
Winfried

   

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  HTT-Ersatz in Bad Düben bei Leipzig
Geschrieben von: Winfried Berberich - 09.10.2020, 17:34 - Forum: Beobachtungsberichte - Keine Antworten

Hallo Freunde,

da das HTT in diesem Jahr auch ausfallen musste, kam Uwe Pilz auf die Idee, zum gleichen Termin in Bad Düben ein "Ersatztreffen" zu organisieren. Gedacht war es für die Leipziger Gruppe, die ich nur von 3 Leuten her kannte. Einge sind gekommen, ein schöner Waldcampingplatz in Bad Düben (40km östlich von Leipzig) mit einer großen, freien angrenzender Wiese und einem Badesee.
Natürlich waren Jupiter und Saturn die Highlights des frühen Abends, gefolgt von Mars und den Galaxien. Schön für mich, er gab natürlich viele "Ostteleskope" der Firma Zeiss Jena zu bestaunen, da die Anwesenden kaum jünger waren als ich. Ein harmonisches Zusammensein, was man auf den Fotos unschwer erkennen kann.
Aufnahmen der Teleskope habe ich nicht gemacht, wir waren auf der "Durchreise" Richtung Rügen und Mecklenburg-Vorpommern und mussten mit den Speicherkarten haushalten...

Ein herrliches Zusammensein mit netten Leuten, gemeinsames Essen und Plaudern und 4 wunderbaren Nächten. Wir wollen es im kommenden Jahr auf jeden Fall wiederholen. Wer sienoch nicht kennt, auf dem letzen Bild sehr ihr Uwe Pilz und seine bessere Hälfte, Maike.

Gruß
Winfried

   
   
   
   
   
   

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  Superneumond
Geschrieben von: Ulf - 09.10.2020, 15:23 - Forum: Aktuelles aus der Astronomie - Keine Antworten

Hallo,

ich hab mir da mal so meine Gedanke gemacht.

Am 16.10.2020 war Superneumond.
Der Mond stand dabei der Erde mit nur 357208 km so nahe wie nur selten und wandert den ganzen Tag von Ost nach West über dem Himmel.
Achtung, der Mond steht dabei sehr nahe bei der Sonne - Vorsicht beim Beobachten!!!

Um den Supervollmond wird immer ein Riesen Aufsehen gemacht und vom Superneumond hört man eigentlich fast gar nichts?
Warum ist das so und wie unterscheidet sich nun der Superneumond vom Supervollmond?
Hmm, eigentlich fast gar nicht!
Beide stehen zu diesem Zeitpunkt sehr nahe bei der Erde mit dem kleinen Unterschied der eine in der Nacht, voll beleuchtet und dadurch sehr auffällig und der andere am Tag und nicht beobachtbar.
Der Größenunterschied zwischen einem Minimalvollmond im Apogäum und einem Maximalvollmond (Supervollmond) im Perigäum ist ungefähr so groß wie der Durchmesser einer 1 Euro Münze zu einer 2 Euro Münze.
Das der Vollmond beim Auf- oder Untergang nahe dem Horizont extrem groß aussieht ist ebenfalls ein rein Optischer Effekt und hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun.
Genaugenommen gibt es auch einen Superhalbmond, zunehmend wie abnehmend. Aber auch dieser fällt nicht so auf da der Halbmond entweder am Abend oder am Morgen und nicht wie der Vollmond die ganze Nacht über sichtbar ist.
Der Mond kann an jedem Tag und zu jedem Zeitpunkt der Erde näherstehen oder weiter entfernt sein da er sich nicht in einer perfekten Kreisbahn um die Erde dreht, sondern in einer Ellipse.
Der zunehmende Halbmond, oder auch jede andere Mondphase, kann der Erde also näherstehen als der Vollmond oder Neumond.
Das ganze Bohei um den Supervollmond ist also nichts weiter als Unsinn, denn der Mond ist immer „Voll“ da, er verschwindet nicht einfach so mir nichts dir nichts, er ist nur einfach nicht immer von der Erde aus gesehen voll beleuchtet.
Oder anders ausgedrückt, beim Mond wird genau wie bei der Erde immer und zu jeder Zeit die eine Hälfte beleuchtet (Tagseite) und die andere Hälfte nicht beleuchtet (Nachtseite).
Durch seine gebundene Rotation um die Erde (während einer Umdrehung um die Erde dreht er sich einmal um sich selbst) zeigt der Mond uns immer dieselbe Seite (durch die Libration gibt es immer ein kleines plus / minus).
Das heißt bei Vollmond ist die der Erde zugewandte Seite voll beleuchtet und die der Erde abgewandte nicht.
Bei Neumond ist die der Erde abgewandte Seite voll beleuchtet und die der Erde zugewandte nicht.
Bei Halbmond ist die der Erde zugewandte Seite zur Hälfte beleuchtet und die andere Hälfte nicht sowie die der Erde abgewandte Seite ist zur Hälfte beleuchtet und die der Erde abgewandte nicht.

Aus diesem Grund konnte bis jetzt auch beim besten Willen noch kein Wissenschaftlicher Beweis erbracht werden das sich der Mond, in welcher Weise auch immer, positiv oder negativ auf dem Menschen oder die Natur auswirkt.

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  C/2020 F3 Neowise - 11.07.2020 bis 21.07.2020
Geschrieben von: Florian B. - 07.10.2020, 20:04 - Forum: Unser Sonnensystem - Antworten (6)

Servus,

endlich, nach langer Bearbeitungszeit kann ich euch Bilder und ein Zeitraffer Video vom Kometen Neowise zeigen. Die Aufnahmen entstanden im Zeitraum vom 11.07.2020 bis 21.07.2020, wobei ich auch noch einige Tage danach den Kometen beobachtete und ein paar Abschieds-Schnappschüsse gemacht habe.

Ich habe für Zeitrafferaufnahmen viel Material aufgenommen und bearbeitet, da ich auch nicht so sicher war wie die besten Einstellungen sind. Einigen kleinen Abschnitten sieht man die kurze Belichtung bei hohem ISO an, dafür war der Aufbau mit fest stehendem Stativ o.ä. recht simpel. Die meisten Stacks für detailliertere Bilder sind mit der Skytracker bei 50 oder 200mm mit eine modifizierten oder manchmal normalen EOS 6d erstellt worden.

Herausforderung aller Bilder, die v.a. kurz außerhalb von Rottendorf entstanden sind, war die massive Lichtverschmutzung. Bei teilweise zunehmender Feuchtigkeit im Tal und zusätzlich leichter Cirrus-Bewölkung war die EBV nicht leicht und hat etliche Anläufe gebraucht. Mittlerweile habe ich viel daraus lernen können. Der nächste Komet kommt bestimmt.  Big Grin Nur wann... Huh

Ich erzähle euch nichts neues, der Komet war das Objekt des Jahres, oder besser der letzten 2 Jahrzehnte (was Kometen betrifft). Hier das Video:




Und hier meine Bilder.

l.: vom 12.07.2020, ca 23:00 Uhr, EOS 6d, 35mm, F4, ISO 640, 8 Sek.
r.: vom 13.07.2020, EOS 6d, 50mm, F1.8, ISO 400, 6 Sek.

       


l.: vom 18.07.2020, ab ca. 23:00 Uhr, EOS 6d, 50mm, F2.8 , 30 x 10 Sek. ISO 2500
r.: vom 13.07.2020, ab 23:30 Uhr, EOS 6d, 31 x 6 Sekunden, 50mm F 1.8, ISO 400. Mehrteilige Bearbeitung für Komet, Sterne und Vordergrund.

       


l.: vom 13.07.2020, 19 x 25 Sekunden bei ISO 1600, 10 Darks, 25 Flats bei 200mm Brennweite an der EOS 6d, Skytracker, zweistufige Bearbeitung für Kometen und Sterne
r.: vom 21.07.2020, 23 x 60 Sekunden bei ISO 1250 und 40 x 30 Sekunden bei ISO 3200, 200mm, F4 mit EOS 6d, Skytracker, zweistufige Bearbeitung für Kometen und Sterne

       


Am Ende hat sich die Mühe auf jeden Fall gelohnt, alleine schon weil ich so oft draußen war und am Ende jede Menge dazu gelernt habe. Viel Spaß beim Anschauen!

Grüße,

Florian

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