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  Pluto und helle Kometen
Geschrieben von: Philipp - 17.07.2018, 16:42 - Forum: Beobachtungsberichte - Antworten (1)

Hallo,

stelle auch wieder mal einen BB ein: 

In der Zeit vom 01.07. bis heute Nacht den 17.07. hatte ich an acht Nächten Beobachtungen durchgeführt. Auf der Jagt nach Pluto hatte ich immer zum Vergleich an wenn möglich zwei Nächten in Folge Beobachtet. Kein leichtes Unterfangen trotz 350 mm Öffnung bei meinem Standort und der sehr südlichen Lage von Pluto im Sagittarius, aber nicht unmöglich. Es halten sich im Schützen viele schwache Feldsterne auf und die Gefahr einer Verwechselung ist groß. Trotz Sichtung durch schwaches Aufglimmen an der Sollstelle war das Problem in der Folgenacht, dass die Wetterverhältnisse sprich Durchsicht nicht immer gleich war. Schwache Feldsterne zum Vergleich und Orientierung waren dann nicht so gut sichtbar wie in der Nacht zuvor. Geschweige denn Pluto sicher zu identifizieren. Ich habe deswegen in vier Anläufen zu je zwei Nächten, davon drei in direkter Folge beobachtet um sicher zu gehen Pluto wirklich gesichtet zu haben. Ich bin mir jetzt jedoch sicher dass es geklappt hat. Es war meine bisher aufwändigste Beobachtungskampagne für Plluto gewesen, und dürfte für dieses Jahr beendet sein. Die Visuelle Beobachtung ist genauso mühsehlig und anstrengend wie bei Quasaren (hat man doch zusätzlich beim Dobson mit Vergrößerungen von 400x und 640x viel mit Nachschieben zu tun), dafür um so größer das Erfolgserlebnis bei der Sichtung. Ich war meistens eine Stunde und länger mit dem Sichten beschäftigt. Das Aufsuchen des Gebietes ist verhältnismäßig einfach. Pluto hält sich in der Nähe vom 5,6 mag hellen 50 Sagittarius unweit von den vier hellen aufälligen Sternen des "Teapot" auf, von dem er sich sich momentan Rückläufig entfernt. Der "Teapot" ist bereits im Fernglas leicht zu finden.
Ich habe mal ein paar Zeichnungen und eine Karte aus The Sky 5.0 dazu gestellt.

Natürlich galt die Beobachtung auch Saturn, bei dem ich auch einmal die schwache Enceladus unweit am hellen Saturnrig idendifizieren konnte, sowie auch Mars. Trotz imposanter Größe und Helligkeit (übertrifft er jetzt sogar Jupiter) gibt es halt aufgrund des globalen Staubsturms fast keine Details zu sehen. Schade. Zudem steht er sehr tief, was dem Seeing abträglich ist.

Der Lichtabfall des Bedeckungsveränderlichen vom Algoltyp U Cephei war leicht nachvollziebar und konnte das Minimum zwei mal am 04.07. um 0:40 und am 09.07.  um 0:20 verfolgen. Er fällt innerhalb von rund fünf Stunden von 6,8 mag auf 9,2 mag, was schon im Fernglas zu beobachten ist.

Für Deep Sky Objekte blieb diesmal weniger Zeit. Nichtdesto trotz hatte ich einige besucht. Unter anderen den wohl kaum bekannten offenen Sternhaufen NGC 6791 mit nur nur +9,5 mag. Er ist sehr unaufällig und erscheint nebelig und je nach Öffnung mit einigen aufgelösten Sternen im Milchstraßenhintergrund. Das interessante an ihm ist sein für einen offenen haufen ungewöhnlich hohes Alter von ca. 10 Mrd Jahren. Der älteste bekannte offene Sternhaufen. Ein paar Planetare Nebel im Adler wie NGC 6781 Snowglobe Nebula waren auf lohnenswerte Objekte. Ich hatte auch den nur 12 mag Stern im Cygnus aufgesucht und mir die Position eingeprägt, bei dem die "Nova 2022" erwartet wird. Unweit davon befindet sich auch der offene Haufen NGC 6811 mit interessanter Form und Sernenreichtum.

Als Überraschung zeigten sich die beiden Kometen C/2017 S3 Panstarrs in der Camelopardalis und der prominente 21P/Giacobini-Zinner derzeit im Cepheus. Beide mit rund 11 mag angegeben erwartete ich nicht allzuviel und richtete in der Nacht am 04.07. auf Pannstarrs bei einer relativ bescheidenen Höhe von +32° Aber siehe da, stand er doch überraschen hell und schön kondensiert im Okular. Deutlich heller als angegeben. Er hatte einen Helligkeitsausbruch, was später zu lesen war. In der nächsten Nacht war er auch noch gut aber schon etwas schwächer und die Coma größer und diffuser geworden. In den Nächten am 08 und 09.07. war er dann sehr unaufällig und noch diffuser geworden und musste schon genauer hinschauen. Dafür umso größer die Überraschung am 15. und vor allem letzte Nacht am 17.07. Total hell und große Coma um ca +8 mag und wird noch steigen. Ein erneuter und noch stärkerer Helligkeitsausbruch. Allerdings schließt allmählig sich das Beobachtungsfenster, kommt er immer näher an sein Perihel von 0,2 AE ca 30 Mio Km an die Sonne heran. Es wird nicht erwartet das er den Ritt überstehen wird. Also viel Zeit bleibt nicht mehr zum Beobachten.
Giacobini (der uns regelmäßig Sternschnuppenschauer beschert) hatte ich am 04.07. schon mit einiger Mühe aufsuchen müssen, trotz der sehr genauen Positionsangaben von Sky Safari. Er war schwächer als es die 11 mag vermuten liesen. Sehr unaufällig. Ihn hatte ich auch jedesmal in den acht Beobachtungsnächten verfolgt und er hat sich mittlerweile kontinuierlich heller entwickelt. Er stand letzte Nacht unweit vom prominenten Delta Cephei gut zu erkennen, (wenn auch nicht so imposant wie sein Kollege Panstarrs) im Okular. Schön auch zu Beobachten mit welch einer Geschwindigkeit die beiden unterwegs sind. Eine Stunde später war schon eine deutlich Ortsveränderung festzustellen. Das ist auch was schönes an Kometen, diese Dynamik in Bewegung , Helligkeitsvariation und Formänderung praktisch life am Teleskop zu erleben. Es sind jedenfalls imoment die beiden Kometen die visuell gut und lohnenswert zu Beobachten sind.

Überhaupt haben sich die letzten Beobachtungen und der Aufwand gelohnt und ich hoffe dass das Wetter am 27. zur MoFi  mitspielt. Wenn auch die Geomertrischen Verhältnisse diemal nicht so günstig sind lohnt es sich trotzdem für ein Treffen.

Gruß Philipp



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  NLCs vom 07.07.2018
Geschrieben von: Florian B. - 15.07.2018, 10:34 - Forum: Blauer Planet - Keine Antworten

Servus,

ich hatte neulich, nach etlichen Versuchen, endlich mal Glück ein größeres Feld leuchtender Nachtwolken gerade so visuell wahrzunehmen und natürlich dann auch zu Fotografieren.
Generell sind Leuchtende Nachtwolken ja nur dann sichtbar, wenn die Sonne sich mindestens 6, aber höchstens 16 Grad, unter dem Horizont befindet. Je nach Monat und Tag weichen die Zeiten natürlich etwas ab, am 07.07.2018 begann der optimal Zeitpunkt der Sichtbarkeit etwa ab 23:30 Uhr. 
In diesem Zeitraum sind auch die unten zu sehenden Bilder entstanden, zwischen 23:30 Uhr und 00:05 Uhr (08.07.2018). Aufnahmeort war der Balkon am Treppenaufgang meines Wohngebäudes, mit freiem Blick von W bis NO. 
Ich habe die EOS 80d verwendet, mit dem Sigma 17-70mm, je nach Brennweite bei F 4.0 bis F 5.6, i.d.R. ISO 400 bei 15 Sekunden. 

Bei höherer Brennweite musste ich erkennen dass das Objektiv doch stärker als gedacht vignettiert. Der Cirrus-Schleier und ausdehnenden Kondensstreifen machten die Bildbearbeitung nicht unbedingt so einfach, aber ich bin mit der Ausbeute doch ganz zufrieden. Weitere drei Versuche die letzten Tage blieben leider erfolglos noch weitere NLCs zu sichten.

Hier die Aufnahmen - einmal bei 17mm, 50mm und ein 35mm 3-Panel-Mosaik:

           

Viel Spaß beim Anschauen,

Florian Bleymann

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  Mars - völlig verstaubt vom 9.7.2018
Geschrieben von: Christoph - 10.07.2018, 20:22 - Forum: Unser Sonnensystem - Antworten (6)

Hallo!
Am Morgen des 9.7. sah das Seeing recht brauchbar aus. Aber der erste Blick auf Mars war enttäuschend: eine konturlose rote Kugel!  Huh

Dennoch machte ich ein paar Videos und durch geschicktes Schärfen entlockte ich der Kugel noch ein paar Details. Smile 
   

Fazit: derzeit mach Mars keinen Spaß! Confused

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  TS - Fotoline 72 mm, ein Planetenteleskop ;-)
Geschrieben von: Christoph - 08.07.2018, 10:25 - Forum: Unser Sonnensystem - Antworten (1)

Hallo!
Nachdem schon Ralf´s 160er APO-Doublet seine Planetenqualitäten hier unter Beweis gestellt hat, nun der TS - Fotoline 72 mm / 432 mm APO.
Thomas zeigt uns ja von mal zu mal, was für tolle Sache an DeepSky und Schmalband mit kleiner Öffnung gehen.
Aber gerade bei mäßigem Seeing können kleine Öffnungen ganz groß rauskommen.

Gestern Abend vor und kurz nach Sonnenuntergang machte ich Videos mit einer 2,7x Barlow bei einer dann aber doch effektiven Brennweite 1440 mm.
Ansonsten mit Autostakkert 3x gestackt, ca. 30 % der Bilder verwandt, Belichtungszeiten von 3-7 ms.
Bei Jupiter um 21:45 MESZ: je 60 sec RGB, nicht derotiert!
   

Bei Venus (19:39 MESZ) und Merkur (19:45 MESZ): 180 sec IR-Kanal
           

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  Crescent NGC6888 h-alpha
Geschrieben von: astroexcel - 07.07.2018, 10:33 - Forum: Deep Sky - Antworten (6)

HiHi,

gestern Nacht noch den Crescent Nebel mitgenommen (hoffe er ist noch da Rolleyes ).

Trotz 32 x 8,5 min noch etwas wenig ausgefüllt.

   

Selbes Equipment wie beim Adlernebel - nur eben in h-alpha.

Ciao Thomas

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  M16 Hubble
Geschrieben von: astroexcel - 03.07.2018, 20:40 - Forum: Deep Sky - Antworten (4)

HiHi,

nach 2 Nächten und

16 x 7:40 min h-alpha
12 x 7:40 min O-III
12 x 7:40 min S-II

erstrahlt der Adlernebel M16 nebst Thron in der Hubble-Palette:

   

Gruß
Thomas

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  Jupiter am AOM Doublet Apochromat 160/1600
Geschrieben von: Christoph - 03.07.2018, 15:56 - Forum: Unser Sonnensystem - Antworten (1)

Hallo!
Jupiter konnte ich am AOM Doublet Apochromat 160/1600 mm in der Volkssternwarte Würzburg am Abend des 2.7.2018 fotografieren.
Das Seeing war grottig und nur bei Sonnenuntergang zu gebrauchen.
Aber die Optikmaschine von Ralf ist derart KLASSE, sodass das Bild doch noch etwas wurde, trotz allem Gewabbel.

Der lange Rede kurzer Sinn:
Jupiter am AOM Doublet Apochromat 160/1600 mm mit 2,7 x Barlow (leider am Zenitprisma!) aber dann doch f ≈ 5.400 mm an der ASI120MM mit RGB-Farbfilter - entflimmert - gestackt - geschärft - derotiert und mit PS6 aufgehübscht.
Achja, gleich daneben ist Io!
   

Hoffe, es gefällt Uwe! Uff! Drei Änderungen, damit mein schlimmster Kritiker der Galaxie zufrieden ist!   Tongue

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  105. Astro-Stammtisch
Geschrieben von: Florian B. - 02.07.2018, 20:13 - Forum: Treffen, Termine und Veranstaltungen - Antworten (6)

Servus,

es wird Zeit einen Termin für den 105. Astrostammtisch. Nächster Ort für ein Treffen wäre glaube ich Kitzingen. Ein paar Stimmen schlugen auch Volkach vor.
Was mein ihr?

Grüße,

Florian

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  104. Astro-Stammtisch
Geschrieben von: Florian B. - 02.07.2018, 20:10 - Forum: Rückblicke zu unseren Aktionen - Keine Antworten

Servus,

am 28.06.2018 hatten wir ab 19:00 Uhr in Gerchsheim unseren 104 Stammtisch. Diesmal waren wir nur eine kleine Gruppe - klein aber fein. Die vielen Gespräche und Diskussionen gingen schon vor dem Essen intensiv los. Leider kommt meine Zusammenfassung etwas spät, ich habe aktuell nicht so viel Zeit. Deshalb eine zur "kleinen aber feinen" Gruppe eine ebenso kleine aber feine Zusammenfassung.

Wir konnten von Daniela gedruckte Postkarten der Polarlichter aus der Reise im letzten November bestaunen. Ein gelungenes, kleines Andenken, so ein Karte.  Daumen hoch
Simon hat wieder ein paar Eindrücke aus Namibia gezeigt und näher erläutert. Uwe hat das Buch "Wonders of the Nightsky" mitgebracht, in welchen eine seiner Zeichnungen veröffentlicht wurden (Thread dazu hier). Welch eine Ehre, tatsächlich ein eigenes Bild neben denen wie Größen namens Damian Peach & Co. zu sehen.
Winfried hat viel über seine Fotografen-Zeiten der vergangenen Jahrzehnte geplaudert, bereichernd und erheiternd zugleich, außerdem hat er seine Zeichensammlung mitgebracht. Genauso gut war wie immer unser "Animateur" Johannes.  Big Grin

Es gab viel zu Lachen und zu Besprechen.

Schade, dass die Zeit wieder so schnell vorbei ging.

Bis zum nächsten mal. Grüße,

Florian

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  Venus und Merkur vom Mittagshimmel 1.7.2018
Geschrieben von: Christoph - 01.07.2018, 13:51 - Forum: Unser Sonnensystem - Antworten (3)

Hallo!
Auch wenn Venus und Merkur gegen den Venustransit von Thilo verblassen, - gerade eben fotorafiert bei lausigem Seeing...


         

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