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  Leuchtende Nachtwolken - Saison 2019
Geschrieben von: CorCaroli - 17.05.2019, 22:06 - Forum: Blauer Planet - Antworten (3)

Hallo,

In circa einem Monat beginnt wieder die Saison der Leuchtenden Nachtwolken auf der Nordhalbkugel der Erde.
Die beste Zeit, um diese Wolken, die sich in der Mesopause in rund 80km Höhe bilden. Um diese Wolken sehen zu können, darf sich die Sonne nicht weiter als 6° unter dem Horizont aufhalten. Die besten Beobachtungszeiten sind Abends nach der Dämmerung bis eine ≈ zwei Stunden vor dem Unteren Transit der Sonne, oder ein ≈ zwei Stunden nach den Unteren Transit der Sonne in die Morgendämmerung hinein.
Die Wolken sind so dünn, das die Sterne hindurch leuchten.


   

Einige Messgeräte sind auch schon aktiv:
Das Bild vom AIM Satellit (Aeronomy of Ice in the Mesosphere)
Das OSWIN Radar
Das MAARSY Instrument

Es wird sich bestimmt auch im Jahr 2019 wieder die Gelegenheit ergeben, Nachtleuchtende Wolken zu sehen.


   


Ich selbst habe bisher nur zwei aufgezeichnete Beobachtungen der Leuchtenden Nachtwolken gefunden, frühere Beobachtungen habe ich leider nicht aufgezeichnet:

Leuchtende Nachtwolken am 10. Juli 2015
Leuchtende Nachtwolken am 24. Juni 2017

Viele Grüße
Gerd

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  Mondansichten...
Geschrieben von: Uwe - 14.05.2019, 19:06 - Forum: Unser Sonnensystem - Keine Antworten

BB vom 13.05.2019

Hallo,

mittlerweile wird es schon echt spät dunkel. Einerseits ist das ja nett, wenn man bis in den Abend hinein noch Termine besuchen muss, andererseits überlegt man sich, ob eine Beobachtung lohnt. Die letzten Tage stand der Mond ziemlich hoch und überstrahlte zusätzlich die Deep-Sky- Objekte, so dass ich mich entschloss, erst mal den Dobson hinaus zu stellen, um zu sehen, was die Luft so macht. Die Prognosen waren nicht besonders toll zumal die Eisheiligen mit ihrer arktischen Luft und stärkeren Böen ziemlich ungemütlich daher kamen.

Warm eingepackt schüttelte es mich dann doch so durch, dass ich meine Zeichenmappe im Wohnzimmer beließ und mich einfach den visuellen Eindrücken hingab... Cool Sleepy ... Tatsächlich war die Luft recht kurzgetaktet - hochfrequent und ließ doch höhere Vergößerungen relativ gut zu. Mit über 200x konnte man unseren Nachbarn schön am Terminator abfahren und sich Rillen, Täler, Gebirge und Krater einverleiben. Tongue

So gegen dreiviertel 10 Uhr schnappte ich mir kurzerhand mein Smartphone und schoss ein paar lucky Images mit meinem Samsung S4 mini. Die eingebaute Kamera ist an sich "unterirdisch" und bringt normalerweise eher dürftige Aufnahmen, aber gestern hat´s ganz gut gefunzt. Ich hoffe die Schnapps gefallen euch! (Keine Angst ich wechsel jetzt nicht gleich das Lager Wink )

   

   

   

Daneben beobachtete ich noch die beiden Doppelsterne Castor und Epsilon Bootes, bevor ich gegen 23.00 Uhr die Stellung räumte. Der Aufwand noch meinen ACF bzw. einen Apo draußen aufzubauen lohnte eher nicht.

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  OAZ verkippt?
Geschrieben von: Andreas-TAL - 14.05.2019, 17:30 - Forum: Fehler und Lösungen - Antworten (6)

Hallo Miteinander, ich wende mich mal mit einer Frage an die Techniker unter uns, weil ich aus der ganzen Sache nicht schlau werde. Mein Klevtsov ist gerade in der Systeminventur für die nächsten 8 Jahre und da löse ich - wenn ich schon mal dran bin - alle Problem(chen) die sich im ersten Turnus bemerkbar gemacht haben.
Eines davon ist das Verhalten des OAZ (JMI EV1 mit 4,6" Auszugsrohr).

Wenn der OAZ komplett eingefahren ist sieht der Laserpunkt auf ein Fadenkreuz projiziert so aus.
   

Ist der OAZ komplett ausgefahren ist der Punkt dann an dieser Stelle.
   

Berechnet ergibt das eine Verkippung von rund 0,26 Grad.

Jetzt kommt aber das Merkwürdige: Die Verkippung geht NICHT linear vonstatten, was man bei einem leicht schief angebauten OAZ vermuten müsste. Es ist vielmehr so, dass der Laserpunkt nur wenn der OAZ kpl. eingezogen ist und auf den nachfolgenden 20mm des "Herausdrehens" nach außen wandert, bis der Punkt diese "Außenposition" erreicht hat (siehe Bild 2) und dann für den kompletten Restweg des Auszugsrohres absolut fix bleibt (das sind dann fast 90mm Wegstrecke).
Ausschließen kann ich, dass das Rohr irgendwo innen anstößt, oder seitlich Kontakt hat.

Wie kann man das Verhalten erklären?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Auszugsrohr schief ist (also ne Banane). Kann es sein, dass das Auszugsrohr (wenn es ganz drinnen ist), einen Hebel erzeugt, dass die 0,26 Grad das mechanische Spiel sind, die die Kugellager zum OAZ-Gehäuse haben (oder in sich selber haben) und es dann (durch die Hebelkräfte) auf das Rohr übertragen? Wenn das Rohr weiter raus kommt wird der Hebel kleiner, bzw. drückt nur noch an den anderen beiden Kugellagern (= Punkt bleibt fix).

Gibt es eine andere Erklärung?

Ist diese Verkippung eigentlich relevant für die Beobachtung? Nachdem der OAZ jetzt etwas weiter innen sitzt, könnte ich (im Vergleich zu vorher) vielleicht ganz knapp nicht mehr in diesen verkippenden Bereich kommen (mit 2" ZS).

Danke für Infos und Ideen dazu,
Andreas-TAL

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  Sterne und Weltraum 2 Monate kostenlos lesen (Readly Test-Abo)
Geschrieben von: tigitary - 11.05.2019, 10:02 - Forum: Zubehör & Sonstiges - Keine Antworten

Hallo zusammen,

aktuell könnt Ihr bei readly.com 2 Monate kostenlos u.a. alle Ausgaben der Zeitschrift „Spektrum: Sterne und Weltraum“ von 01/2016 bis heute lesen.

Die bieten gerade für Neukunden an, die Flatrate 2 Monate lang kostenfrei zu testen. Neukunde seid Ihr, wenn Ihr Euch mit einer E-Mail-Adresse registriert, die Readly noch nicht kennt.

Wenn Ihr das Test- Abo sofort wieder kündigt (readly.com - Mein Konto - Abonnements und Zahlung), kostet es Euch nichts. Ihr könnt auch gekündigt noch weiterlesen, bis der 2-Monats-Test endet. 

https://de.readly.com/lidl?utm_source=li...ner_052018

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  ASI120MC
Geschrieben von: Ulf - 10.05.2019, 15:21 - Forum: Biete - Antworten (1)

Hallo,

ich verkaufe meine ASI120MC im tadellosen Zustand und Original verpackt für 80,00 Euro (50% vom Aktuellen Neupreis).

Bevor ich sie anderweitig anbiete zuerst hier mit Exklusiven Preis nur für Mitglieder des Forum Stellarum.

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  Zwei große Sonnenflecken.
Geschrieben von: Philipp - 08.05.2019, 15:25 - Forum: Aktuelles aus der Astronomie - Antworten (7)

Hallo,

die Sonne zeigt trotz ihres Minimums eine erstaunliche Aktivität.  Zwei große  Flecken kamen um den Westrand herum und sind vermutlich ziemlich langlebig. Eine willkommene  Abwechslung fürs Beobachten im Weislicht wie h alpha.

www.kso.ac.at

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  50 Jahre Mondlandung...
Geschrieben von: CorCaroli - 02.05.2019, 19:44 - Forum: Treffen, Termine und Veranstaltungen - Keine Antworten

...im Museum für Kommunikation Nürnberg.

Die Sonderausstellung "Raumschiff Wohnzimmer. Die Mondlandung als Medienereignis" ist noch bis zum 22. September 2019 im Museum für Kommunikation zu sehen.
Info: Raumschiff Wohnzimmer. Die Mondlandung als Medienereignis

Viele Grüße
Gerd

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  114. Astro-Stammtisch am 25.04.2019
Geschrieben von: Ulf - 02.05.2019, 07:14 - Forum: Rückblicke zu unseren Aktionen - Keine Antworten

Hallo,

am 25.04.2019 trafen wir uns zum 114. Astro-Stammtisch des Forum Stellarum um 19:00 Uhr im Q-Burger in Kitzingen.
Gekommen waren Florian, Thilo, Karsten, Uwe, Christoph, Ralf, Simon, etwas später Johannes, zum ersten Mal Wolfgang und ich.
Die Burger waren wieder sehr lecker und die Getränke gut gekühlt so dass wir gleich mit den Astro-Gesprächen starten konnten.
Christoph hatte ausdrucke der Fotos für den neuen Astro-Kalender 2020 dabei, wie immer Top Qualität.
Simon erzählte noch etwas von seiner Reise nach Namibia und Ralf wie immer ein paar Anekdoten aus dem Teleskopbau.
Ich brachte als Überraschung die neu gedruckten Forum Stellarum Aufkleber mit, die ich ab sofort und bis keine mehr da sind für 2 Euro das Stück verkaufe. Der Aufkleber hat einen Durchmesser von 12 cm und zeigt einen 8“ Newton auf Parallaktischer Montierung mit Stativ. Oben steht Forum Stellarum, Astronomie in Franken und unten www.forum-stellarum.de.
Jeder der anwesenden nahm natürlich gleich ein oder zwei Exemplare.
Am Wochenende wollten wir das 10. Teleskoptreffen des Forum Stellarum machen, aber so wie es aussieht spielt dieses Mal das Wetter nicht mit und wir überlegten uns einen Ersatz Termin. Ralf schlug vor eventuell den Termin vom 4“ Treffen am 11.05.2019 zu nehmen und die zwei Treffen zu kombinieren denn wenn es bis dahin nicht klappt wird’s wahrscheinlich dieses Frühjahr nichts mehr.
Um 22:30 Uhr waren wir die letzten Gäste und so wurde es Zeit zu bezahlen und in die Nacht hinaus zu gehen, natürlich so wie es sich gehört gingen bei jeden die Blicke erstmal nach oben, oder anders „Woran erkennt man einen Astro-Stammtisch?“ „Die Teilnehmer sehen alle beim Verlassen der Wirtschaft zusammen in die Sterne!“.

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  Jupiter...es geht doch...
Geschrieben von: Uwe - 01.05.2019, 19:05 - Forum: Zeichnungen - Antworten (5)

BB vom 30.04. und 01.05.2019

Hallo,

nachdem die Wetterprognosen ja nicht recht stabil waren griff ich zum 8" Dobson, um zumindest die hellen Messiers und NGC abzugreifen. Der Himmel wurde immer wieder von leichten Wolken durchzogen und die Transparenz blieb unterschiedlich, je nach Himmelsregion. Gegen 231.30 Uhr startete ich mit den Doppelsternen Polaris, Gamma Bootes und Castor. Die Luft war zumindest so ruhig, dass ich bis gut 280x mit dem 3,5er Nagler vergrößern konnte.

Richtig Freude bereiten Galaxien und Nebel im f5 Gerät und Übersichtsokularen wie dem 31er, 22er oder 13er. Da schweben die Sternformationen, Kugelsternhaufen und Galaxien förmlich im Raum und man kann richtig dabei entspannen. Feine Details werden unter dem dunklen Landhimmel allemal sichtbar. Die üblichen Bekannten muss ich hier sicher nicht näher erwähnen. Highlight waren aber M51, das Leo-Triplett und Makarians Chain.

Ich fuhr also gemütlich über den Löwen, Coma Berenice bis hin zum großen Wagen alle erreichbaren, bekannten Objekte ab und erfreute mich bis kurz vor Mitternacht an den feinen Photonen, die meine Augen erreichten.

Zuletzt hatte ich in den Morgenstunden immer Pech mit der Luftruhe, sodass Jupiter und Saturn furchtbar unscharf daher kamen. Es war zum davonlaufen. Heute Morgen aber sollte ich nicht enttäuscht werden. Um 4:00 Uhr nahm ich Jupiter ins Visier und war beruhigt, was doch noch geht...

Freilich, es war nicht wirklich super, aber im Vergleich doch ein kleiner Quantensprung. Sofort stach der GRF heraus und im SEB eine feine helle Wolkenlinie. Vom NEB zum Äquator streckten sich zwei Wolkenfahnen, die aus dem etwas dunkleren, zerfranzt wirkenden Band herausragten. Ansonsten konnte ich bei einer Vergrößerung von etwa 130 - 170x nicht viel mehr herausarbeiten. Jupiter steht halt wirklich verdammt tief. Hübsch standen auf alle Fälle die Monde um den Gasriesen. Callisto hielt ich gleich mal mit auf meiner Zeichnung fest. (Diesmal nicht einescannt, sondern fotografiert)

   

Auch über Saturn freute ich mich noch im Anschluss bis etwa 5:00 Uhr. Die Cassiniteilung war zumindest in den Ansen gut erkennbar und die Wolkenbänder zeigten sich schwach differenziert in sandig gelben bis bräunlichen Farben.

Es geht doch... dachte ich bei mir, ehe ich zufrieden zusammenräumte. Daumen hoch

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  Nordheimer Kreuzberg 30.5.19
Geschrieben von: Karsten - 01.05.2019, 16:05 - Forum: Beobachtungsberichte - Antworten (4)

Hallo zusammen,

 
auch wenn die vielen Wettermodele jeweils andere Bedingungen vorhergesagt hatten, haben wir trotzdem einen Versuch gestartet. Ist ja der Feiertag zum Ausschlafen da.
Daher, nach einer kurzfristigen Absprache in unserer WhatsApp Gruppe. Trafen sich Florian, Neuzugang Wolfgang und ich uns um 21Uhr am Nordheimer Kreuzberg zu einem kleinen Treffen.


Vor Ort zogen ein paar Schleierwolken über unsere Köpfe hinweg, aber es sah trotzdem gut aus und diese lösten sich allmählich auf.
Wir bauten unsere Teleskope und Kameras auf und warteten auf die passsende Dunkelheit zum loslegen.

Dabei hatten wir:
-        Florian:  die Star Adventure  auf Foto Stativ. Mit dem Teleobjektiv 100-400
-        Wolfgang: 105/1000er Refraktor auf der AZ-EQ6 Montierung
-        Karsten: 12“ Dobson und das neue Tablet mit Stellarium App.


Florian hatte sich diesmal rein auf die Fotografie spezialisiert. Mit seiner Kamera, dem Teleobjektiv und der Star Adventure machte er eine Langzeitbelichtung (bei 250mm) von M101, einer Spiralgalaxie im Großen Bären.
Wolfgang machte weitere Erfahrungen mit seiner neuen Ausrüstung und ich versuchte mich mit Tablet und Stellarium am Dobson um viele verschiedene Objekte zu finden.



Eines mal Vorweg, der Abend war wirklich spannend, interessant, lang und ein großer Erfolg für uns. Wir haben diesmal eine gute Liste an Objekten zusammen bekommen, hätte ich bei diesen mäßigen Bedingungen gegen Mitternacht nicht erwartet.

Hier die Objekte in der Reihenfolge wie wir diese im 12“ Dobson beobachtet hatten, teilweise im schönen Vergleich mit dem 105er Refraktor von Wolfgang. Erstaunlich, was für eine gute Abbildung sein Refraktor hat.

Zwischen 21.30 – 23 Uhr:
-        M3 Kugelsternhaufen  nach ca. 3 versuchen. Zwischen Bärenhüter und Haar der Berenike
-        M53 Kugelsternhaufen bei Haar der Berenike
-        M101 bei Großen Bären im Versuch, leider nicht ins Okular bekommen. Auch weil sich in der Zwischenzeit ein Wolkenband reingeschoben hatte.

Zwischen 23 – 23.30Uhr kurze Pause.
Ein Wolkenband verdeckte in dieser Zeit den Himmel, so konnten wir uns kurz ausführlich unterhalten und eine Tasse Tee von Wolfgang genießen. Florian hat seine Aufnahme auch kurz unterbrechen müssen, und laut Wetterradar war angeblich in 15min der Blick in den Nachthimmel wieder frei. So war es auch, leider hat sich dadurch die Durchsicht ein wenig verschlechtert, auch die Luftfeuchte stieg an. Trotzdem machten wir weiter.


Zwischen 23 – 2 Uhr:
-        H&Chi Persei – Doppelsternhaufen
-        M81, 82 Bodes und Zigarrengalaxie nahe Großen Bären, auch im Refraktor toll anzusehen.
-        M100 die Haarföhn Galaxie (Florian am Dobson)
-        M104 Sombrerogalaxie auch bei 150x Vergrößert toll anzusehen
-        M13 Kugelsternhaufen im Herkules
-        M5 Kugelsternhaufen zwischen Jungfrau und Schlange, von Florian aufgesucht. In meinen Augen eines der schönsten Kugelsternhaufen. So fein die Sterne zu trennen bei 150x Vergrößerung
-        M57 Ringnebel in der Leier. Der Ring war bei 150x gut zu erkennen.
-        Leo Triplett unterhalb vom Löwen, hab ich das erste mal Versucht und auf Anhieb gefunden. Zwei Galaxien waren im Okular gut zu erkennen, eine war bisschen Lichtschwächer.
-        Die Markanische Kette hat Florian Versucht zu finden, sein Versuch ist auch gelungen. 3 Helle Galaxien in einer Reihe, diese waren im 30er Okular schön zu sehen. Auch bei indirekten Sehen konnte man unmittelbar Diffuse Flecken (Galaxien) ausmachen.
M84, M86, NGC 4435 und NGC 4438 The Eyes genannt. Diese waren in der Reihe deutlich zu erkennen.
-        M29 offener Sternhaufen beim Schwan, Kühlturm genannt. (Florian aufgesucht)
-        M39 noch im Refraktor

Das waren nun alle Objekte von dieser schönen Nacht, auch wenn der Dunst vom Main immer höher Stieg, blieb der Blick nach oben recht gut frei. Auch beim Sternbild Schwan konnten wir am Schluss die Milchstraße etwas erahnen.
Das Stellarium Programm auf meinem Tablet hatte ich als Test mit dabei, und ich war richtig begeistert, wie gut das mit dem aufsuchen geklappt hat.
So schnell verging eine wunderbare Beobachtungsnacht und das Wetter hat gehalten. Am Ende sind wir alle mit neuen Erfahrungen und Eindrücken von unserem Nachthimmel nach Hause gefahren, vor allem waren wir uns einig, so viele Galaxien haben wir bisher noch nicht beobachten können.

Nach dem Abbauen und kurzes Warten auf Florian Kamera (wegen den Dark-Frames) sind wir um ca. 2.30Uhr nach Hause gefahren.


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